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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Archiv: September 2008

Im August ergab sich für mich noch ein verlängertes Wochenende zum Motorradtouren, es sollte nochmal in die Vogesen gehen, wo ich im Mai schon mal kurz war, und gerade die wenigen kalten und nassen Tage erwischt hatte. Ich weiss ja, dass der Wein dort viel zu lecker ist, um ein Bier zu trinken, aber manchmal möchte man halt doch lieber was kaltes Erfrischendes. Naja, ich hatte kein Glück mit den Dingen, die sie dort in den Supermärkten und Gaststätten als Bier verkauften, nichts schmeckte auch nur annähernd nach Bier. Auch dieses mal hatte ich Pech mit dem Wetter, und keinen Erfolg mit Bier.

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benhur, 07.09.2008, 19:40 | Abgelegt unter: benhur,Frankreich | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Im Mai, als ich über die Maiböcke berichte hatte, hatte ich bereits ein mal die in München oft anzutreffende schlechte Schankmoral erwähnt, damals am Beispiel des Maibocks der Münchner Augustiner Brauerei. Diese hat sogar den Ruf, auf dem Oktoberfest von allen Brauereien am schlechtesten auszuschenken. In vierzehn Tagen startet es wieder, das Münchner Oktoberfest. Ich bin überzeugt, dass dort auch der Ursprung des schlechten Rufs Münchens als Schlechteinschenkgegend zu suchen ist. Sagenumwoben ist ja die messianische Wunderkraft der Wiesen-Schankkellner, mit der sie aus einem 500-Liter-Fass eine Zahl von um die 750, ja man hört bisweilen sogar Zahlen bis in die Gegend von 1000, Mass zapfen können. Wobei – das Wies’nbier der Münchner Großbrauereien ist heutzutage meist so schlecht, dass man eigentlich froh sein sollte, nicht die volle Menge von einem Liter pro Mass trinken zu müssen! :-P

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ralf, 07.09.2008, 22:55 | Abgelegt unter: Allgemeines,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
Reichold Dunkelbier Reichold Kellerbier

Am Wochenende war ich mit ein paar Freunden mit den Motorrädern in der Fränkischen Schweiz. Das soll man ja nicht machen (zu voll am Wochenende), aber unser Vorausfahrer kannte die besten und winzigsten Strässchen, da hatte man die ganze fantastische Landschaft für sich alleine! Der Auskenner wusste auch noch, dass in Geisfeld gerade Kirchweih ist, sodass wir in der dortigen Brauerei Krug (nicht zu verwechseln mit Krug in Breitenlesau, auch nicht zu verachten!) Kaffepause einlegen konnten. Da es unterwegs natürlich kein Bier sein kann, hatten uns die vorzüglichen “Knieküchle” (Bayern sagen “Auszogne”) getröstet.

Selbstverständlich wurde sich für die Übernachtung auch etwas Feines ausgesucht: der Brauereigasthof Reichold in Hochstahl.

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benhur, 08.09.2008, 22:18 | Abgelegt unter: benhur,Brauereigasthof,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Landshuter Bio-Zwickl lansdhuterbiozwickl.jpg

Neulich mal wieder im Getränkemarkt, was soll ich sagen, ich bin wieder schwach geworden. Ich wollte, ehrlich!, wieder nur leere Flaschen zurückbringen, und hab da doch einiges Neues oder doch zumindest Brauchbares entdeckt, kaum dass ich’s heimschleppen konnte …

Das erste zur Probe wurde heute das Bio-Bier. Ich kenne das Lammsbräu aus Neumarkt, die brauen ja nur Öko. So wirklich hat mir davon noch keines geschmeckt, richtig schlecht ists aber auch nicht. Und dann hatte mir mal jemand das Öko-Bier des Riedenburger Brauhauses empfohlen, aber das (es war das Pils, da in 0,33er Fläschchen) mochte ich wirklich gar nicht. Hier stand nun also eine hübsche Bügelflasche, ein Zwickl ist schon mal nicht verkehrt, aus Landshut, naja aber Bio ist ja auch nix schlechts, dacht ich mir …

Mein Fazit dazu, nachdem das Bier einen Radl-Durscht löschen musste: eindeutig das Beste unter meinen (3!) Bio-Bieren, was ja noch keine Kunst ist. Es schmeckt daran (wie angenehm) nix “bio”, “öko” oder sonstwie “anders”, es schmeckt einfach nach Bier, nach Zwickl, in etwa in der Gebrauchsklasse. Also nach Landshut fahren würd ich deswegen nicht, aber ich hab auch schon schlechteres Bier getrunken.

benhur, 09.09.2008, 00:00 | Abgelegt unter: benhur,Biobier,Flaschenbier,Zwickel | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ayinger Zwickelbier Zweimal im Jahr gibt es in der Ayinger Brauerei ein Weisswurst-Frühstück mit Zwickel. Da wir rechtzeitig von diesem Termin erfuhren, konnten wir uns diesen Samstag freihalten. Gegen Zehn Uhr trafen wir in der Brauerei ein, wo auch schon eine Menge Leute warteten. Nach ein wenig Hin und Her stellte sich heraus, daß die jedoch für die normale samstägliche Brauereiführung warteten, der “Öffentliche Zwickelbiertag” oben im Schalander, einer genial mitten in die Brauerei integrierten Gaststube, war schon eröffnet. Na, die Führung ist immer, dachten wir uns, heute wollen wir lieber gleich zur Sache gehen, also hinauf. Zwischen den Sudkesseln stehen dort massive Holztische und -bänke, in einem Eck spielte sich gerade eine 3-Mann-Kapelle warm, an der Bar wurde Kaffee und Limo ausgeschenkt. Kaffee? Limo? Ja wo waren wir denn…??? Aha, man belehrte uns, dass wir wohl unsere Weißwürscht und das Zubehör hier oben bekommen, aber das Bier, das holt man sich unten beim Brauer. Direkt aus dem Tank! Wow, tatsächlich war vor den Tank mit der Köstlichkeit ein Wägelchen mit Gläsern geschoben, in die der Braumeister und sein Geselle fleissig abfüllten. Soooo direkt haben wir noch kein Bier bekommen! weiterlesen… »

Augustiner Oktoberfestbier

Nächstes Wochenende geht ja wieder das berühmteste aller Bierfeste los, das Münchner Oktoberfest. In meiner ersten Zeit in München war ich da natürlich auch, aber mir ist sowohl das Event zu gross als auch das Bier zu schlecht. Wenn überhaupt, sollte man dort zur Mittagszeit an einem Werktag hingehen, wenn nämlich die Münchner Betriebe gehen und dafür die Touris noch schlafen…

Heuer will ich rechtzeitig aus der Stadt flüchten. Aber ganz spurlos soll es auch wieder nicht an mir vorbei gehen: ich habe mir aus dem Getränkemarkt ein einzelnes Fläschchen Oktoberfestbier mitgenommen. Wenn, dann von der besseren der Münchner Grossbrauereien, dem Augustiner. Zur Brotzeit sollte das getestet werden.

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benhur, 13.09.2008, 23:45 | Abgelegt unter: benhur,Festbier,Großbrauerei | RSS 2.0 | TB | 7 Kommentare

Am vorletzten Augustwochenende kam mein Freund Micha mich in München besuchen, um mit mir zusammen ein mal das leckere Forschungsbier zu testen. Ich hatte ihm schon lange davon vorgeschwärmt und ihm unter anderem auch erzählt, dass dieses Forschungsbier, insbesondere das Helle, genannt Pilsissimus, in seinem Geschmack unser gemeinsames fränkisches Lieblingsbier, das “Ungespundete Kellerbier” vom Buttenheimer Löwenbräu noch übertrifft – ja wirklich: sogar noch übertrifft! Naja, eigentlich habe ich es ihm immer umgekehrt erzählt: Hansi Modschiedlers “Ungespundetes” ist eines der wenigen Biere, die sich mit dem Bier aus der FoB messen können, so erzählte ich ihm. Wie auch immer – Micha ist ein echt fränkischer Bierexperte und hat mich als ebensolchen, wenn auch nicht fränkischen, aber doch glaubwürdigen Bierkenner kennengelernt und mir vertraut.

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ralf, 14.09.2008, 14:41 | Abgelegt unter: Allgemeines,ralf | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

So heißt eine Sonderausstellung im Archäologischen Museum in Kehlheim, die diesen Sommer zu sehen ist. Natürlich müssen wir uns das ansehen! So startet unser Herbsturlaub mit einer Fahrt entlang der Deutschen Hopfenstrasse durch die Hallertau. In dieser Jahreszeit ragen hier überall leere Hopfenstecken gen Himmel, alles ist abgeerntet, einen allerletzten Wagen sehen wir am Ende eines Feldes arbeiten. Dafür aber hohe Maisfelder, schwer tragende Apfelbäume, Gemüseäcker, und: Spargel. In Kehlheim angelangt suchen wir in der Altstadt nach dem Museum und finden ein riesiges steinernes Lagerhaus (das “Ende des 15. Jahrhunderts aus den Buckelquadern der ehemaligen Burg Kelheim als Speicher für die Abgaben an den Herzog errichtet worden war“). Sowas, heut ist auch noch Tag der Museen, Eintritt frei! Wenn das keine Einladung ist …

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benhur, 14.09.2008, 21:22 | Abgelegt unter: Allgemeines,benhur,oliverxt77 | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
politischebiere.jpg

Na sowas, wir gondeln durch den Harz, kreuz und quer von Ost nach West und zurück und halten zum Aufwärmen der klammen Finger an jedem Mopped-Treff. Was sehen wir da an einer Imbissbude – politische Biere: neben dem Ossi-Bier und dem Wessi-Bier ein Märkel-Bier und eine Staatsreserve!

(Lustige Idee, aber irgendwie sahen die dann doch nicht aus, als würden sie uns schmecken – wir haben die Probe sein lassen…)

benhur, 18.09.2008, 20:35 | Abgelegt unter: Allgemeines,benhur | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
stoertebeckerschwarzbier.jpg

Vom Harz aus führt uns unsere Motorradtour in einem weiten Bogen im Uhrzeigersinn durch den Osten Deutschlands, quasi einmal um Berlin herum. An diesem Abend sind wir am Däbersee, etwa 50km östl. von Berlin. Hier erwischen wir den Campingplatz-Wirt gerade noch beim Abschliessen, die Saison ist wohl vorbei. Aber er läßt uns noch rein. Und führt uns zur Kneipe im Ort, wo wir noch ein Abendessen kriegen sollten. Wow, so was hab ich noch nie gesehen diesseits der Oder: durch den Gartenzwerg-Vorgarten in ein kleines Einfamilienhäuschen. Der Gang ist umfunktioniiert zu einer Bar, mit 4 Leuten ist die bereits gedrückt voll. Das Wohnzimmer ist die Gaststube. Hier bekommen nicht nur die Pensionsgäste noch etwas leckeres zu essen, sondern auch wir. Dazu trinken wir “Thüringer Pilsator”. Das ist aber nicht so gut, dass man noch ein zweites haben möchte, aber jeder einen Gutenachttrunk wollten wir doch gern zum Zelt mit zurücknehmen. Zum Glück wird das Pilsator sowieso gezapft, sodass uns der nette Wirt spontan aus seinem Privatvorrat ein Störtebeker Schwarzbier anbietet. Und das ist schon ganz anders, deutlich besser als erhofft. Schmeckt ein bischen wie Nährbier, so malzig, aber doch irgendwie leicht. Die Brauerei nennt es “Das Bier der Gerechten”, und tatsächlich schlafen wir damit trotz Kälte den Schlaf der Gerechten …

benhur, 21.09.2008, 21:03 | Abgelegt unter: Allgemeines,benhur,Dunkles | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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