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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Archiv: September 2008

Unsere herbstliche Motorradtour endet in Issigau, wo wir eigentlich auf dem wunderbaren winzigen Schloss-Campingplatz zum letzten mal unser Zelt aufschlagen wollten. Weils mir aber in Bayrisch-Sibieren doch schon zu kalt war, haben wir im Schloss ein nettes Zimmer genommen. Nach der wärmenden Dusche gings dann schnurstracks in die alten Gewölbe zum Abendschmaus. Und was gibt es Passendes dazu hier? Natürlich Ritterbier!

Nein, nicht das aus Nennslingen (Brauerei St. Georgen), auch nicht aus Eichstätt und erst recht nicht aus Dortmund (wo denkt ihr hin!), sondern das Raubritter Dunkel der Brauerei Sonnenbräu aus dem nahen Lichtenberg. Und wie das schmeckt, hier in dem Ambiente, aaaaahhhhhh!!!! Süffig! Ja, gar kein bischen “brotig”, wie Dunkle so oft sättigend schwer schmecken. Ein perfektes Bier zum Abschluss!

Ich freu mich schon aufs Zelten im Frühjahr, wenn man am Weiher im kleinen Park grillen kann, und dazu ein paar Raubritter einlädt…

benhur, 22.09.2008, 20:44 | Abgelegt unter: benhur,Dunkles,Gaststätten | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

gose_schild.jpg Nachdem 1989 der antikapitalistische Schutzwall gefallen war, hatte mein Vater die durch den Krieg zerissenen Bande zu seiner heimlichen Jugendliebe wiedergeknüpft. Sie war in Leipzig gelandet. Bei unserem Besuch bei der wiederentdeckten Quasiverwandtschaft gab uns der Sohn der väterlichen Jugendliebe – nein, nicht mein (Halb-)Bruder – natürlich auch eine Stadtführung durch das damals noch recht graue Leipzig. Dabei hörte ich zum ersten mal von einem Bier namens Gose, welches typisch für den Leipziger Stadtteil Gohlis gewesen sei und vor allem von Studenten gern getrunken wurde, so erzählte unser Stadtführer. Meine große Leidenschaft für Bier hatte ich damals noch nicht entdeckt, sie schlummerte aber wohl schon im Verborgenen. Denn seit jener Stadtführung ist der Begriff “Gose” in meinem Unterbewusstsein konserviert geblieben. Dort dümpelte die Gose allerdings noch bis ins Jahr 2007 vor sich hin. Bereits 2004 war ich durch meine Radltour ins Frankenland schon wesentlich biererfahrener geworden und 2005 hatte ich auch schon den Entschluss gefasst, meine Erfahrungen schriftlich weiterzugeben. Als Buch oder anders. Jetzt also, mit dem Blog, erst mal anders.

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ralf, 23.09.2008, 22:03 | Abgelegt unter: Gose,obergärig,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Eigentlich will ich ja bei Tankstellen kein Bier kaufen. Es ist einfach doppelt so teuer!

Aber beim Anblick dieses Märzen war mein Wiederstand gebrochen und ich packte zwei Flaschen des Festmärzen der Brauerei Hofman in den Rucksack.

hoffmann-festmarzen.jpg hofmann-festmarzen-eingeschenkt.jpg

Beim Einschenken freute ich mich über die schon sehr schöne Krone!

Dann der erste Schluck – Ich weiß auch nicht, was ich erwartet habe, aber so intensiv wie andere Märzen ist dieses nicht. Es schmeckt etwas “spritzig”, aber nicht deutlich nach Hopfen oder Malz. Moment – ich trink kurz einen Schluck; auch die 5,3% kann ich nur erahnen. Mir kommt es eher leicht vor. Das kann natürlich auch an der für ein Märzen recht hellen Farbe liegen. Alles in allem kann ich das Bier jedem empfehlen, dem ein Helles oder Pils zu lasch sind, aber auf dunkle Biere grad keine Lust hat.

Im Regal an der Tankstelle stand noch ein anderes Bier von Hofmann.

Ich muß da nochmal vorbeischauen. Würde mich nicht wundern wenn da kein Märzen hängen bleibt.

Bis bald.

oliverxt77, 29.09.2008, 17:18 | Abgelegt unter: Festbier,oliverxt77 | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

wettelsheim_almabtrieb_2008_schild_detail.jpg So langsam hält der Herbst seinen Einzug in Franken. Und mit dem Ende des warmen Wetters nimmt auch die Kellersaison auf den Sommerkellern ihren Ausklang. Auf dem Wettelsheimer Keller wird dieses Saisonende “Almabtrieb” genannt. Da gehen dann am letzten Septembersonntag die Wettelsheimer und die Treuchtlinger alle noch ein letztes mal auf “ihren” Keller, um Abschied zu nehmen vom Sommer, von den deftigen fränkischen Brotzeiten und natürlich vom Kellerbier aus den nach alter Tradition im Felsenkeller gelagerten Holzfässern.

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ralf, 29.09.2008, 21:21 | Abgelegt unter: Allgemeines,Bierkeller,ralf | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare
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