Archiv: Januar 2009
Zum einstweiligen Abschluß meiner Blogsparte “Neumarkter Biere” kommt nun das Orginal Neumarkter Gold der Brauerei Glossner zur Vorstellung.
Man muß schon etwas suchen um Bier von dieser Brauerei hier in Nürnberg zu bekommen. Einfacher ist es Bier aus der Neumarkter Lammsbräu zu bekommen. Ist doch schon eine große Brauerei. Noch schwerer ist hingegen Bier von Gans Bräu aufzutreiben.
Es sieht schon etwas trübe aus was ich da vor mir stehen habe, nicht Golden. Aber beim ersten Schluck passt das ganze, den da ist eindeutig das Malz im Vordergrund. Leider ändert sich das bis zu Ende noch. Da ist nämlich noch wenig Aroma übrig. Leider. Der feine Schaum hätte mir schon gepasst. ich werde dieses Jahr vor Ort mal ein Bier aus dem Fass trinken, denn das kann ja nicht sein!
Prost!
oliverxt77 hat vorigen Monat schon das Helle der Brauerei aus Neumarkt vorgestellt, ich durfte jetzt das Vergnügen haben, das Bockbier zu probieren.
Das erste beeindruckende ist schon mal die wunderschöne Flasche. Ja, das Auge trinkt mit, sogar noch bevor die Nase “mittrinken” darf! In diesem Fall rümpfte selbige erst mal, denn der Geruch, der beim Öffnen entströmte, ist etwas modrig. Er änderte sich dann aber zu zart-rauchig. Auch der Geschmack ist ganz leicht rauchig, etwas süßlich, und hat dazu noch diverse interessante, für mich aber nicht genau identifizierbare Nuancen. Hm, interessant ist das auf jeden Fall, aber mir auch ein bischen zu kompliziert, zu unausgewogen.
In der Adventszeit verbrachte ich einen Abend im Bräustüberl einer Brauerei in Buttenheim im Landkreis Bamberg. Mit mir am Tisch saß ein älteres Ehepaar, das genau wie ich einen gebackenen Karpfen aß. Sehr bald kam man mitenander ins Gespräch, und wie könnte es in einem Bräustüberl auch anders sein, man kam auf welches Thema wohl? – Richtig! – Auf Bier
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Neulich, nach der Spätvorstellung im Kino wollten wir noch ein Bierchen trinken, es musste verkehrstechnisch günstig gelegen sein, denn in München werden kurz nach Mitternacht die Gehwege hochgeklappt und die U-Bahnen abgesperrt… Beim Australier wars zu laut, beim Iren zu voll, da fiel mir gerade noch das Weisse Bräuhaus im Tal ein, ein bischen eine Touri-Kneipe, aber sie hat trotzdem noch ne tolle Athmosphäre behalten. ralf hat die Gaststätte schon ausführlich betrachtet, ich war ja auch schon das eine oder andere mal dort, aber jetzt war ich trotzdem überrascht: es gab schon wieder etwas neues: den Hahn der freien Brauer! Ein “Manifest für gelebte Biervielfalt”! Heute gabs in diesem Hahn Zwettler Original, ein Pils aus Österreich, aus dem Waldviertel. Nun bin ich weder ein Pilsliebhaber, noch haben österreichische Biere einen tollen Ruf, aber ich probiers trotzdem. Es wurde in einem ganz eigenen Glas – eher ein “Helles” – serviert, hatte einen sehr schönen (lang anhaltenden) Schaum, ist stark perlend und verbreitet einen fruchtigen Geruch. Im Geschmack ists sehr wenig bitter, viel eher hopfig, dazu aber auch ein bischen süsslich (an Honig erinnernd!). Ich bin sehr angetan! Leider wird schon zur letzten Runde gerufen, so kann ich nur noch schnell ein zweites bestellen. Schliesslich werden wir als letzte Gäste vom Wirt hinausgeleitet. Schade, aber es gibt ja hier wohl noch öfter leckere Überraschungen!
| Jan ’09 |
| 10 |
| 18:00 |
Das Blogteam nimmt an der Führung der Stadt Nürnberg in die Felsengänge statt. Natürlich an derjenigen, die das Bier zum Thema hat:
Bierführung – Rotes Bier in tiefen Kellern oder 700 Jahre Biergeschichte in Nürnberg
Bei dieser Führung werden nicht nur die ehem. Bierkeller besichtigt, es gibt auch eine Brauereiführung in der Altstadthof-Brauerei, in der leckeres (Bio-)Rotbier gebraut wird. Zum direkten Vergleich soll es dann auch noch zur zweiten Nürnberger Rotbierbrauerei, dem Schanzenbräu nach Gostenhof gehen.
Als Einleitung kann am Nachmittag die neue Einheit “Bier und Hopfen” des Museum Industriekultur besichtigt werden.
Samstag war es endlich soweit: Das lang ersehnte Bierevent einschließlich Bierkellerführung stand an.
Wer, frisch in Nürnberg angekommen, erst eine Grundlage fürs Bier schaffen möchte, dem sei der Bratwurst-Friedl empfohlen: dort gibts ganz leckere Nürnberger Bratwürst (6 auf Kraut), die auf Holzkohle gegrillt werden, und das schmeckt man. Biertechnisch wollen wir hier aber lieber den Mantel des Schweigens drüberlegen oder Frankenwein empfehlen.
Heute möchte ich euch mal mein Lieblingsbier (seit über 20 Jahren!) vorstellen:
Gutmann gutes Hefeweizen
Es handelt sich um ein sehr hefehaltiges helles Weizenbier (nicht: Weißbier!) aus der Privatbrauerei Gutmann aus Titting (im Altmühltal, allerdings -sorry, Franken!- im Regierungsbezirk Oberbayern). Die Familie Gutmann braut seit 1855 im Wasserschloß in Titting verschiedene Biere; nur ihr Weizenbier hat -aus gutem Grund!- überregional einige Bedeutung erlangt. Die Brauerei selbst ist wesentlich älter, sie wurde 1707 von Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenellenbogen (echt, der hiess so!) eingerichtet. Mehr darüber könnt ihr auf der Homepage der Brauerei lesen: www.brauerei-gutmann.de
Nun aber zum Bier:
Dieses mal habe ich bei meinem Getränkeladenbesuch mal ein paar Kupferbiere mitgenommen. Eines möchte ich euch zuerst vorstellen:
Fränkisches Kupferbier der Privatbrauerei Lang.
Die Flasche kommt schön schlicht daher. Wenig Angaben auf dem Flaschenlabel.5,0% und so sachen.
Lediglich ein Hinweis auf das “Bräustüble”. Das muß man sich auch merken!
So wie “Das urige Dunkel” aussieht. Es schmeckt vom ersten bis zum letzten tropfen. Etwas wenig Geruch, aber es geht runter wie Öl. Jetzt habe ich richtig Lust drauf bekommen als dringendes Ausflugsziel für 2009 diese alte Brauerei zu besuchen.
Prost!
Bauernbier – noch nie davon gehört. Aber von der Brauerei Held, das hat natürlich sofort mein Interesse geweckt. Denn das kann ja nix Schlechtes sein. weiterlesen… »
Zuerst mal Danke an Oliver für den Labortest des Bauernbiers der Brauerei Held in Oberailsfeld! Ich hatte ja im Jahr 2004 eine Brauereien-Radtour durch Franken gemacht und dabei so um die vierzig Brauereien besucht. Dabei habe ich auch immer versucht, die Brauer und Brauerinnen selbst mit abzulichten. Ich nutze Olivers Beitrag, um hier einfach mal meine Bilder von der Braurei Held und deren Eigentümer Helmut Polster einzustellen. Viel Vergnügen beim Durchklicken. Oder noch besser: Startet die Slideshow und lehnt Euch gemütlich zurück. Vielleicht habt Ihr ja sogar gerade ein gutes Bier neben Eurem Rechner stehen