Weizenglas-Sammlung
Heute will ich mal ein paar mehr oder weniger stilgerechte Behälter vorstellen, aus denen der kultivierte Mensch das obergärige Weizen- oder Weißbier (so heißt das Weizen in Oberbayern, und nur dort!) zu sich nimmt.
Fast allen Weizengläsern ist gemeinsam, dass sie -verglichen mit den eher schlichten Bier- oder “Helles-”Gläsern- sehr schlank und hoch sind, mit mehr oder weniger ausgeprägter Tulpe (die Erweiterung oben, damit man die Nase ans Bier kriegt). Dies dient dazu, dass die CO2-Perlen (das Gas entsteht bei der Gärung) langsam nach oben steigen können und das Bier lange spritzig bleibt. Die extremste Tulpenform (unten sehr schmal und oben eine weite Öffnung) hat sicher das moderne Erdinger-Glas; die klassichen Gläser für leichte Weizen (z.B. Gutmann leicht) sind gerader und wirken schlanker.
Daneben gibt es aber auch ein paar exotische Gläser, die nur zum Teil ernst gemeint sind (z.B. Schnapsgläser in Weizenform mit 0,02l Inhalt). Das Andechser Glas mit 0,1l Inhalt gibt mir aber immer noch Rätsel auf: für Schnaps zu gross, für Weizen (auch “Preissn-Gebinde”) aber viel zu klein. Den berühmt-berüchtigten “Stiefel” (der unbedingt richtig herum ausgetrunken werden muss, sonst bekleckert sich der Laie!) habe ich allerdings nicht in meiner Sammlung.
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4 Kommentare
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Hab vergessen, in meinem Beitrag zu erwähnen, dass es sich keineswegs um eine “Museums-Sammlung” handelt: aus jedem Glas wird aktiv getrunken! (wenn man die Gläschen ordentlich pflegt -d.h. nur mit der Hand spült-, dann halten die locker 20 Jahre durch!). Weitere Gläser würden sich natürlich sehr wohl in der Trinkvitrine fühlen; dann müssen allerdings die albernen Weingläser raus…;-))
Gruss, Willi
PS: Hasen hatte ich noch nicht probiert… -
haha.. koane tausend – do rehn ma davo neda!!!
Wow! Selbst für einen Nichtweizentrinker wie mich ist das beeindruckend. Ich erwische mich dabei, minutenlang die Slideshow anzustarren…