BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Archiv: April 2009

kaiser-braeu_titel.jpg Am dem Abend als ich in Neuhaus an der Pegnitz im Kommunwirtshaus Döth war, saß ein Herr neben mir, der überraschend viel Wissen über die Deutschen Brauereien hatte. Auch über die Geschichte der Kaiser Bräu Veldenstein in Neuhaus wusste er bestens Bescheid. Es stellte sich heraus, dass er ein Mitglied der Inhaber-Familie der Kaiser Bräu war. Ich fragte ihn nach seinem Namen, worauf er sich als Hans Laus zu erkennen gab. Er war Technischer Betriebsleiter der Kaiser Bräu gewesen, kurz: der Braumeister – jetzt im Ruhestand.

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neuhaus_pegnitz_kommunbrauer_filz.jpg Eigentlich wollten wir nur sehen, wo das Kommunbrauhaus der Neuhauser Kommunbrauer steht, und das eine oder andere Bild davon machen. Als ich mit der Kamera voll in Aktion war, bemerkte ich, dass im Brauhaus gerade jemand bei der Arbeit war und mich beobachtete. Ich hatte ja keine unlauteren Absichten, winkte dem Mann also zu, und dieser winkte freundlich zurück. Er kam heraus ,und ich erklärte ihm kurz, dass ich am Vorabend im Kommunwirtshaus gewesen war und jetzt eben noch sehen wollte, wo denn diese leckeren Biere gebraut werden. Auch vom BLOG habe ich kurz erzählt. Darufhin lud der Brauer mich auf eine schnelle Tour durch das Brauhaus ein.

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ralf, 10.04.2009, 08:57 | Abgelegt unter: Allgemeines,Biere,Franken,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

eichhofen_titel.jpg Im Dezember 2008 hatte ich beim Buttenheimer Löwenbräu den Braumeister Peter Lang von der Schlossbrauerei Eichhofen kennengelernt. Er und der Buttenheimer Brauereibesitzer Hans Modschiedler waren vor 30 Jahren zusammen auf der Meisterschule, und so hatte Peter seinen alten Freund Hansi in dessen Brauerei besucht. Ich war per Zufall am gleichen Abend in Buttenheim, wo ich kein Unbekannter bin. Man lud mich ein, mich an den Tisch der Jubiläumsgesellschaft zu setzen. Es wurde ein sehr lustiger Abend, an dessen Ende ich Peter versprach, ihn auch mal in seiner Brauerei zu besuchen. In der zweiten Frühlingswoche 2009 machte ich mich auf den Weg in die Oberpfalz.

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ralf, 11.04.2009, 12:46 | Abgelegt unter: Oberpfalz,Privatbrauerei,ralf | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

zirndorferbraeuschank_0.jpg 3zirndorferkellerbier_0.jpg

Das super-sonnige Wetter dieses Ostern darf man nicht ohne einen Biergarten-Besuch verstreichen lassen. Für uns bot sich hierfür die Bräuschenke der Brauerei Zirndorfer – in Zirndorf, eh klar – an. In dem Viertel um die Brauerei herum kann man allerhand schöne und alte Gebäude entdecken, ein kleiner Stadtspaziergang lohnt wirklich. Aber auch die Brauerei selber ist sehr hübsch, und sie hat einen kleinen Biergarten auf 2 Ebenen mit alten Schatten-Bäumen und Blick auf die Kirche – herrlich! Und das Kellerbier aus den Krügen schmeckt sowieso ganz lecker, keine Frage. Hier verweilt sichs gut!

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hebbie bösdai!

Der Blog-ums-Bier wird heute ein Jahr alt!

Darauf trinken wir je eins unserer Lieblingsbiere.

Prosit!

willi, 13.04.2009, 11:36 | Abgelegt unter: willi | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
wendelsteinerjubilaeumsbier.jpg

An Ostern hatten wir von aufmerksamen Freunden aus Wendelstein etwas ganz besonderes mitgebracht bekommen: 2 Flaschen dieses Jubiläumsbieres zum 750jährigen Stadtfest. Auch in Wendelstein gab es anno dunnemal Brauereien, die letzte davon, das Wendelsteiner Brauhaus, hat vor 20 Jahren dicht gemacht. Nun hat man wohl ein altes Rezept ausgegraben und läßt bei der Brauerei Glossner (dort ist der ehem. Wendelsteiner Bierkutscher jetzt in Diensten) in Neumarkt nach genau diesem ein Bier brauen. Bisher kommt es wohl sehr gut an bei den Wendelsteinern, da müssen wir doch auch mal reinschmecken!

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benhur, 13.04.2009, 22:01 | Abgelegt unter: benhur,Festbier,Franken | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

plank_titel.jpg Nach dem Rundgang durch seine eigene Brauerei sagte mir der Braumeister Peter Lang “So, jetzt fahr’n ‘mer mal in a g’scheide Brauerei”. Das war natürlich nur ein Scherz, denn eine “g’scheide” Breierei ist die Schlossbrauerei in Eichhofen ja auch. Er wollte mir damit viel mehr zeigen, dass es auch in der Oberpfalz noch mehrere erstklassige Privatbrauereien gibt, nicht nur in Franken. Ich stellte also mein Auto übernachtungsfertig ab, stieg zu Peter ins Auto, und wir fuhren nach Laaber zur Brauerei Plank.

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ralf, 14.04.2009, 20:09 | Abgelegt unter: Oberpfalz,Privatbrauerei,ralf,Weizenbier | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

eichhofen_bier_brauereigasthof_titel.jpg Bevor ich mit Peter Lang, dem Braumeister und technischen Betriebsleiter der Schlossbrauerei Eichhofen die Besichtigungsrunde durch die Brauerei gemacht habe, sind wir – der baulichen Anordnung der Gebäude entsprechend – erst mal in den Brauereigasthof gegangen. Natürlich nur zum Anschauen, quasi als Appetitanreger; wir sind ja danach noch mit dem Auto gefahren. Dabei habe ich dann gleich mal noch im Tageslicht ein paar Eindrücke festgehalten von dem Ort, an dem ich am Abend Peters Biere testen wollte, und wo ich auch mein Nachtquartier hatte.

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weltenburg_kessel_wappen.jpg weltenburg_anton_miller.jpg Die letzte Brauerei, die mir Peter Lang in der Region Kelheim gezeigt hat, war die wohl berühmteste Brauerei Niederbayerns: Die Klosterbrauerei Weltenburg. Dort trafen wir den Braumeister Anton (Toni) Miller. Toni hat mit seinen erst 23 Jahren bereits eine erstaunliche Karriere gemacht. Denn den Meistertitel hatte er schon mit 21 erworben und ist jetzt seit zwei Jahren als Braumeister in Weltenburg. Damit ist er ein echtes Vorbild für die Nachwuchsbrauer in der Region Niederbayern und darüber hinaus. Peter bezeichnet ihn sogar als einen Medienstar. Das stimmt absolut, man muss z.B. nur mal das Interview anhören, das er dem Bayerischen Rundfunk gab, oder auf die Pressemitteilungsseite der Weltenburger Klosterbrauerei sehen. Auf dieser Seite ist neben einigen Zeitungsartikeln noch ein weiteres Tondokument mit Anton Miller zu finden: ein Interview mit Antenne Bayern.

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Vor einigen Tagen wollte ich ein mal wieder mein Lieblings- Irish Stout trinken gehen – ein Beamish. Der schönste Ort dafür war immer Gary’s English Pub in Erlangen gewesen. Als ich zum Pub kam, hing ein Schild am Gartentor:

“… Wegen Krankheit geschlossen. …”

Das hörte sich nicht gut an. Ich ließ Erlangen also erst mal liegen und besuchte ein paar andere schöne fränkische Bierorte. Aber die Meldung ließ mir keine Ruhe, sodass ich ein paar Tage später noch mal hin schaute. Da traf ich Gary Hotson, den Besitzer des Pubs, in seinem Garten an und erkundigte mich nach dem Grund der Schließung. Mein ungutes Gefühl war leider richtig. Ute, Gary’s Frau, war im Herbst an Krebs erkrankt. Sie hätte aber das schlimmste überstanden, meinte er, und wäre, immer noch sehr schwach, bereits wieder auf dem Weg zur Genesung.

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ralf, 16.04.2009, 20:33 | Abgelegt unter: Franken,Gaststätten,ralf,Stout | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare
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