Archiv: März 2009
| Mai ’09 | Jun |
| 28 | 8 |
Auch dieses Jahr findet natürlich wieder die Erlanger Bergkirchweih statt. Das müßte doch mal drin sein!
benhur & oliverxt77 versuchen es am ersten Juni-Wochenende…
Die Internetbuchhandlung meines Vertrauens, www.libro-fantastico.de (ich kenne die Betreiberin persönlich), hat mir heuer im Frühjahr eine Info über die Neuauflage eines Bierbuches, einer Anleitung zum selber brauen geschickt:
Hubert Hanghofer: Gutes Bier selbst brauen.
Praktische Anleitungen und Rezepte für die besten Sorten. 2. , neu bearbeitete Auflage
BLV Buchverlag – September 2008 – kartoniert – 136 Seiten – 14,95 €
Das Standardwerk für Selbstbrauer: der Brauvorgang Schritt für Schritt mit Techniken und Rohstoffen, Praxistipps und Problemlösungen; Rezepturen zum Nachbrauen und Variieren nach eigenem Geschmack.
Nun, ich hatte vor vielen Jahren einem guten Freund bei seiner Facharbeit geholfen. Er schrieb über das Bierbrauen. Meine Unterstützung bestand im Bereitstellen meiner Getreidemühle für das Schroten des Malzes und im Mitwirken beim Sudvorgang. Dabei hatten wir nach alter Methode die Maische durch eine Baumwollwindel abgeläutert, was recht aufwändig und vor allem mit viel Dreck verbunden war. So schrieb ich meiner Freundin also zurück und es ergab sich das folgende
Verkaufsgespräch in einer Internetbuchhandlung
| Jun ’09 |
| 5 |
| 19:45 |
Das Bayerische Fernsehen Reportagen über die Bayerische Lebensfreude!
Die dazu gehörende Infoseite des Bayerischen Fernsehens
Von einem Ausflug brachte “Ehrenbloggerin” Hannelore dieses Braunbier zum Verkosten fürs Blogteam mit – leider hat nur 1 Flasche den Weitertransport nach Zentralfranken überlebt.
Ein Kloster Braunbier, aber nicht von den Benediktinern in Neresheim gebraut, sondern von der Brauerei Härtsfelder in Dunstelkingen.
Wir mussten uns also diese eine Flasche teilen. Schön dunkel und leicht zäh lief das Bier ins erste Glas, aber bis das zweite eingeschenkt war, war der ebenfalls schokoladig-braune Schaum auch schon zerfallen. Geruch war noch da, eher zart, aber schon deutlich, malzig. Eigentlich wie ein Dunkles, wie ja auch schon die Farbe, und nicht wie ein Rotbier (besonders, wenn man es mit den beiden Nürnberger Rotbieren vergleicht). Und auch der Geschmack war durchaus der eines Dunklen: ziemlich malzig, allerdings angenehm wenig brotig. Insgesamt aber doch nicht überzeugend, es fehlt etwas das gewisse Etwas, oder ists auch nur die Ausgewogenheit der Zutaten, ich weiß nicht recht. Irgendwie wirkt es auf mich einfach nicht stimmig.
| Jun ’09 | Jun |
| 7 | 8 |
Am 8. Juni ist in Hof wieder der Schlappentag, wofür ein extra Starkbier gebraut wird, dass es nur dann und dort gibt (div. Feierlichkeiten aber schon am Sonntag vorher, 7. Juni). Wär evtl. etwas für die Starkbierfans unter uns? Viel Aktuelles gibts noch nicht, aber wir können’s ja mal verfolgen…
Als erstes wird man bei einem Namen wie “Bräuhaus” wohl an Trinken denken. Und ums Trinken geht es natürlich im Weissen Bräuhaus in München, dem Stammhaus der Weissbierbrauerei Schneider aus Kelheim natürlich auch in erster Linie. Die legendäre naturdunkle Schneider Weisse brauche ich gar nicht zu erwähnen, und auch nicht den Weizenbock Aventinus. Eher vielleicht noch den Schneider Eisbock, der mit seinen alc. 12% vol. schon so manches g’standene Mannsbild übermannt hat. Heute aber muss ich – schon wieder mal – vom Essen berichten. Denn zum Beginn des Frühsommers hat sich der Nagler Joe, Küchenchef im Weissen Bräuhaus, wieder etwas ganz besonderes, und dabei doch vollkommen traditionelles ausgedacht:
Hollerkücherl
Heuer fand bereits zum zwölften mal das Fränkische Bierfest in Nürnberg statt. Klar, das ich da als Einheimischer hin muß! Bei heftigem Wind und schon recht dunklen Wolken habe ich mich also auf mein Fahrrad geschwungen und bin zum Tiergärtner Tor geradelt. Dort traf ich Ralf. Gemeinsam machten wir uns zur Begehung auf. Der erste Stand war von der Hebendanz- und Lindenbräu, denen wir aber zu wenig Aufmerksamkeit schenkten.Wir starteten bei der Brauerei Neder/Forchheim. Aber alle Biere kann man ja nicht trinken! So entschlossen wir uns als erstes Bier das Reh-Bier zu geniesen. Wir kennen dieses Bier und wissen es sehr zu schätzen.
Vorbei an bekannten Brauereien wie Köstritzer und Mönchshof, aber auch ungewöhnliche Biere wie das Skopje aus Mazedonien, gingen wir Richtung Zirndorfer. Zwischen den Brauereiständen gab es allerlei zu essen. Da entdeckte ich linker Hand einen kleinen Stand der Brauerei Strauss/ Wettelsheim. Den Keller kenne ich! Ralf war gleich zu einem Märzen überredet. Eine schöne Entschädigung dafür das ich heuer nicht beim Treuchtlinger Burgfest sein konnte. Diesen Keller kann ich nur jedem der Richtung Treuchtlingen unterwegs ist nahe legen.
Kurz danach haben wir es uns bei der Brauerei Nickl aus Pretzfeld/ Oberfranken bequem gemacht. Von dieser neuen Brauerei hatten wir schon gehört. Nachfolgend sind einige Impresionen:
| Jun ’09 | Jun |
| 11 | 14 |
Auch dieses Jahr gibts in Nürnberg wieder ein Bierfest mit Brauereien aus unseren Partnerstädten und den umliegenden Orten. Ist bestimmt auch eine Reise wert! Unter den anderen Terminen bitte selbst aussuchen!
Ralfs Bericht über die Hollerküchle lockte mich auch mal wieder ins Weisse Bräuhaus im Tal. Leiderleider gabs inzwischen keine Hollerküchle mehr, “nur” noch Hollerschmarrn, aber der war schon auch ziemlich lecker und mit deutlichen Hollunderdoldenstücken (und mit Rhabarberkompott, hmmm, und Erdbeereis). Aber ich wollt ja gar nicht übers Essen erzählen…
Da ich ja nun kein Weizentrinker bin, wähle ich dort eigentlich ohne Nachzusehen das (Tegernseer) Helle (oder den Freien Hahn). Aber diesmal bemerkte ich doch auch das Dunkle: ein Altbairisch Dunkel mit dem Vornamen Bräu Girgl. Es stammt aus der Karmelitenbrauerei in Straubing. Da ich es auf deren Sortiment-Seite gar nicht finde, vermute ich, daß es eine Auftragsbräu für die Weiseen Bräuhäuser und das Bräugirgl ist, vielleicht weiß ralf mehr darüber? Nun, wichtig ist ja vor allem, wie’s denn schmeckt. Mir, als Dunkelbier-Fan: ordentlich! (Achtung: dickes fränkisches Lob!) Es ist eher leicht malzig, oder sagen wir: malzig und leicht, hervorragend für den Sommer, wo einem die dunklen Biere ja manchmal zuwenig Erfrischung bieten. Und bestimmt mögen es auch Leute, die sonst vielleicht eher zu den hellen Sorten greifen. Ich werde das hier sicher noch öfter wählen!
Geschlossen 2006
Es war gar nicht so leicht, das Schließungsjahr der Klosterbrauerei Indersdorf zu ergoogeln. Gut zehn Minuten lang habe ich mit allen möglichen Suchbegriffkombinationen herumgespielt, bis ich endlich auf der Seite bierdeckelsammler.net fündig wurde: Indersdorf.