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	<title>Kommentare zu: Das Neue Lager von Ayinger</title>
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	<description>feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben</description>
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		<title>Von: Humulus Lupulus</title>
		<link>http://www.blog-ums-bier.de/2009/11/das-neue-lager-von-ayinger/comment-page-1/#comment-4768</link>
		<dc:creator>Humulus Lupulus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:30:00 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo behur, 

die Antwort kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Ich lese hier nicht so häufig mit und habe den Beitrag erst jetzt gesehen. 

Augustiner ist für mich ein Referenz-Helles weil es hier in München am einfachsten verfügbar ist: jeder noch so kleine Kiosk verkauft es. 

Den Gegensatz zwischen Augustiner und dem alten Ayinger Hellen würde ich folgendermaßen beschreiben: Das alte Ayinger Helle habe ich sehr malzbetont in Erinnerung, was zu Lasten der Komplexität ging. Im Vergleich dazu ist das Augustiner Helle delikater: Ein weniger ausgeprägter Malzkörper, begleitet von subtilen Aromen im Hintergrund: Honig, &quot;Wiese&quot;, Weizen, frischer Kellergeschmack, sind einige Assoziationen dir mir dazu einfallen. 

Alles in Allem ist es bei mir umgekehrt: Ich fand schon immer das Augustiner besser als das alte Ayinger, aber vielleicht hat mich das Augustiner auch einfach nur verdorben: Kann schon sein, dass es Besseres gibt.   

Bin für ein paar Vorschläge offen, der Sommer kommt ja bald. Und Sommerzeit ist Helles-Zeit. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo behur, </p>
<p>die Antwort kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Ich lese hier nicht so häufig mit und habe den Beitrag erst jetzt gesehen. </p>
<p>Augustiner ist für mich ein Referenz-Helles weil es hier in München am einfachsten verfügbar ist: jeder noch so kleine Kiosk verkauft es. </p>
<p>Den Gegensatz zwischen Augustiner und dem alten Ayinger Hellen würde ich folgendermaßen beschreiben: Das alte Ayinger Helle habe ich sehr malzbetont in Erinnerung, was zu Lasten der Komplexität ging. Im Vergleich dazu ist das Augustiner Helle delikater: Ein weniger ausgeprägter Malzkörper, begleitet von subtilen Aromen im Hintergrund: Honig, &#8220;Wiese&#8221;, Weizen, frischer Kellergeschmack, sind einige Assoziationen dir mir dazu einfallen. </p>
<p>Alles in Allem ist es bei mir umgekehrt: Ich fand schon immer das Augustiner besser als das alte Ayinger, aber vielleicht hat mich das Augustiner auch einfach nur verdorben: Kann schon sein, dass es Besseres gibt.   </p>
<p>Bin für ein paar Vorschläge offen, der Sommer kommt ja bald. Und Sommerzeit ist Helles-Zeit. <img src='http://www.blog-ums-bier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Georg</title>
		<link>http://www.blog-ums-bier.de/2009/11/das-neue-lager-von-ayinger/comment-page-1/#comment-4164</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 21:59:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-ums-bier.de/?p=2066#comment-4164</guid>
		<description>Hallo, 

ich habe das Ayinger Lager kürzlich auch probiert. 

Alles in Allem zwar keine Geschmacksoffenbarung doch ein unkompliziertes, erfrischendes Bier. Die Ayinger Internetseite beschreibt es eigentlich ganz gut: &quot;In Aying haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und die Rezeptur unseres Ayinger Hell *den neuen geschmacklichen Präferenzen vieler Biertrinker angepasst*.&quot; Ich hoffe aber trotzdem, man passt jetzt auch nicht noch den Rest der Palette an, wäre Schade drum(insbesondere das Celebrator). 

Den Marketing-Hype im Vorfeld der Einführung fand ich auch übertrieben. Ich sehe Ayinger nun nicht mehr so positiv, bodenständig und traditionsverwurzelt, muss ich ehrlich sagen. Als ich das Plakat des neuen Lager sah und dann die Radiowerbung und dann noch dieses Gewinnspiel fühlte ich mich irgendwie an die TV-Spots im Fernsehen erinnert. &quot;Und jetzt ein Radeberger.&quot;, sagte eine innere Stimme zu mir. :-) 
Wie Karl-Dietrich Weise von der Rothaus Brauerei sagt: &quot;Werbung ist ein schleichendes Gift. &quot;Erst findet man den Werbefilm, den man über sein Produkt anfertigen lässt, wunderbar. Man fühlt sich geschmeichelt, und alles läuft toll. Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem man denkt: , Jetzt ist es eigentlich auch mal gut&#039;, dann traut man sich nicht mehr aufzuhören. Schließlich weiß man nie, was passiert, wenn man wieder auf Werbung verzichtet. Wer einmal mit Werbung anfängt, für den gibt es kein Zurück mehr.&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-marketing-ist-tot-es-lebe-das-marketing/artikel/die-anti-fernsehbiere.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-marketing-ist-tot-es-lebe-das-marketing/artikel/die-anti-fernsehbiere.html&lt;/a&gt;)

Hoffentlich findet Ayinger bald zum alten Maß zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>ich habe das Ayinger Lager kürzlich auch probiert. </p>
<p>Alles in Allem zwar keine Geschmacksoffenbarung doch ein unkompliziertes, erfrischendes Bier. Die Ayinger Internetseite beschreibt es eigentlich ganz gut: &#8220;In Aying haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und die Rezeptur unseres Ayinger Hell *den neuen geschmacklichen Präferenzen vieler Biertrinker angepasst*.&#8221; Ich hoffe aber trotzdem, man passt jetzt auch nicht noch den Rest der Palette an, wäre Schade drum(insbesondere das Celebrator). </p>
<p>Den Marketing-Hype im Vorfeld der Einführung fand ich auch übertrieben. Ich sehe Ayinger nun nicht mehr so positiv, bodenständig und traditionsverwurzelt, muss ich ehrlich sagen. Als ich das Plakat des neuen Lager sah und dann die Radiowerbung und dann noch dieses Gewinnspiel fühlte ich mich irgendwie an die TV-Spots im Fernsehen erinnert. &#8220;Und jetzt ein Radeberger.&#8221;, sagte eine innere Stimme zu mir. <img src='http://www.blog-ums-bier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Wie Karl-Dietrich Weise von der Rothaus Brauerei sagt: &#8220;Werbung ist ein schleichendes Gift. &#8220;Erst findet man den Werbefilm, den man über sein Produkt anfertigen lässt, wunderbar. Man fühlt sich geschmeichelt, und alles läuft toll. Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem man denkt: , Jetzt ist es eigentlich auch mal gut&#8217;, dann traut man sich nicht mehr aufzuhören. Schließlich weiß man nie, was passiert, wenn man wieder auf Werbung verzichtet. Wer einmal mit Werbung anfängt, für den gibt es kein Zurück mehr.&#8221; (<a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-marketing-ist-tot-es-lebe-das-marketing/artikel/die-anti-fernsehbiere.html" rel="nofollow">http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-marketing-ist-tot-es-lebe-das-marketing/artikel/die-anti-fernsehbiere.html</a>)</p>
<p>Hoffentlich findet Ayinger bald zum alten Maß zurück.</p>
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	<item>
		<title>Von: benhur</title>
		<link>http://www.blog-ums-bier.de/2009/11/das-neue-lager-von-ayinger/comment-page-1/#comment-4161</link>
		<dc:creator>benhur</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 20:31:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-ums-bier.de/?p=2066#comment-4161</guid>
		<description>Dankeschön für deinen ausgiebigen Testbericht!
Ja, das Bier gibt es nun schon eine Weile, aber ein Test ergab sich nun mal erst jetzt.
Warum nennst du das Augustiner eine Referenz-Helles? Weils unter den Durchschnittsmassenbieren das passabelste ist? In meiner Erinnerung war aber das alte Ayinger Helle um mehrere Klassen besser als das Augustiner, das ich schon lange nicht mehr getrunken habe (da besseres zur Auswahl steht).
Auf das Liebhards Kellerbier werfe ich aber jetzt auch ein Auge, da hast du mich jetzt wirklich neugierig gemacht!
Was deine Befürchtungen angeht, Ayinger wird Mainstream, meine ich: solange sie in der Tradition verwurzelt bleiben (wie die Feste zeigen) und mehrere richtig extraklasse Biere brauen, können sie meinetwegen auch zur Finanzierung dessen ein (aber nur eins ;-) Massenbier unter die Menge schleudern...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dankeschön für deinen ausgiebigen Testbericht!<br />
Ja, das Bier gibt es nun schon eine Weile, aber ein Test ergab sich nun mal erst jetzt.<br />
Warum nennst du das Augustiner eine Referenz-Helles? Weils unter den Durchschnittsmassenbieren das passabelste ist? In meiner Erinnerung war aber das alte Ayinger Helle um mehrere Klassen besser als das Augustiner, das ich schon lange nicht mehr getrunken habe (da besseres zur Auswahl steht).<br />
Auf das Liebhards Kellerbier werfe ich aber jetzt auch ein Auge, da hast du mich jetzt wirklich neugierig gemacht!<br />
Was deine Befürchtungen angeht, Ayinger wird Mainstream, meine ich: solange sie in der Tradition verwurzelt bleiben (wie die Feste zeigen) und mehrere richtig extraklasse Biere brauen, können sie meinetwegen auch zur Finanzierung dessen ein (aber nur eins <img src='http://www.blog-ums-bier.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Massenbier unter die Menge schleudern&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Humulus Lupulus</title>
		<link>http://www.blog-ums-bier.de/2009/11/das-neue-lager-von-ayinger/comment-page-1/#comment-4138</link>
		<dc:creator>Humulus Lupulus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:42:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-ums-bier.de/?p=2066#comment-4138</guid>
		<description>Hinweis vorweg: Die Meldung ist eigentlich schon fast ein alter Hut. Ayinger hat das Lager ca. Anfang 2009 eingeführt, aber egal. 

Gestestet habe ich: 
Altes Helles vs. Lager Helles vs. Liebhards Kellerbier (was auf dem neuen Lager basiert). 

Um es kurz zu machen: 
Ich kann die Aussagen von Braumeister Iwan voll bestätigen. Farbe, Aussehen, Schaumentwicklung und Rezenz sind beim Lager sowie dem &quot;alten&quot; Hellen gleichgeblieben, ebenso Stammwürze und Alkoholgehalt (4,9 Alk. / 11,9 Stammwürze). Es gibt aber auch einige Unterschiede: Im Mittelteil ist beim Lager die malzig-getreidige Komponente bedingt durch das vollere Mundgefühl etwas zurückgenommen. Der Abgang des Lagers ist genauso kurz, allerdings weniger hopfenbitter. 
Das Liebhards Kellerbier baut zwar auf dem Lager auf, schmeckt aber besser. Wie das Lager ist es sehr mild und die Geschmackskomponenten sind ähnlich. Da es unfiltirert ist, kommt allerdings zusätzlich eine hefig-säuerliche Note hinzu, die sich sehr gut in das Geschmacksprofil einfügt. Für mich klar das bessere Lager. 

Fazit: 
Lager und &quot;altes&quot; Ayinger Hell sind süffig und erfrischend, können allerdings nicht mit Referenz-Hellen wie beispielsweise Augustiner mithalten. Das neue Lager repräsentiert für mich im Vergleich zum &quot;alten&quot; Ayinger Hell einen klaren Rückschritt: Statt es zu Verbessern, hat man es massentauglicher gemacht, wie die verminderte Hopfenbittere und der neue Name (&quot;Lager&quot;) zeigen. Das Liebhards Kellerbier aus dem gleichen Hause ist für mich klar die bessere Wahl. 
Insgesamt kann ich auch nicht den Marketing-Hype gutheißen, den Ayinger um die Einführung des Lager gemacht hat: Radiowerbung, Zeitungswerbung, Gewinnspielaktion, dies entspricht nicht gerade der ruhigen bayerischen Art. Ich habe den Eindruck, Ayinger verändert sich immer mehr zu einer Massenbrauerei: Viel Werbung, mittelmäßige Produkte. Für die Zukunft hoffe ich, dass wenigstens die Brauperlen wie Celebrator, Jahrhundertbier, Frühlingsbier etc. unangetastet bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweis vorweg: Die Meldung ist eigentlich schon fast ein alter Hut. Ayinger hat das Lager ca. Anfang 2009 eingeführt, aber egal. </p>
<p>Gestestet habe ich:<br />
Altes Helles vs. Lager Helles vs. Liebhards Kellerbier (was auf dem neuen Lager basiert). </p>
<p>Um es kurz zu machen:<br />
Ich kann die Aussagen von Braumeister Iwan voll bestätigen. Farbe, Aussehen, Schaumentwicklung und Rezenz sind beim Lager sowie dem &#8220;alten&#8221; Hellen gleichgeblieben, ebenso Stammwürze und Alkoholgehalt (4,9 Alk. / 11,9 Stammwürze). Es gibt aber auch einige Unterschiede: Im Mittelteil ist beim Lager die malzig-getreidige Komponente bedingt durch das vollere Mundgefühl etwas zurückgenommen. Der Abgang des Lagers ist genauso kurz, allerdings weniger hopfenbitter.<br />
Das Liebhards Kellerbier baut zwar auf dem Lager auf, schmeckt aber besser. Wie das Lager ist es sehr mild und die Geschmackskomponenten sind ähnlich. Da es unfiltirert ist, kommt allerdings zusätzlich eine hefig-säuerliche Note hinzu, die sich sehr gut in das Geschmacksprofil einfügt. Für mich klar das bessere Lager. </p>
<p>Fazit:<br />
Lager und &#8220;altes&#8221; Ayinger Hell sind süffig und erfrischend, können allerdings nicht mit Referenz-Hellen wie beispielsweise Augustiner mithalten. Das neue Lager repräsentiert für mich im Vergleich zum &#8220;alten&#8221; Ayinger Hell einen klaren Rückschritt: Statt es zu Verbessern, hat man es massentauglicher gemacht, wie die verminderte Hopfenbittere und der neue Name (&#8220;Lager&#8221;) zeigen. Das Liebhards Kellerbier aus dem gleichen Hause ist für mich klar die bessere Wahl.<br />
Insgesamt kann ich auch nicht den Marketing-Hype gutheißen, den Ayinger um die Einführung des Lager gemacht hat: Radiowerbung, Zeitungswerbung, Gewinnspielaktion, dies entspricht nicht gerade der ruhigen bayerischen Art. Ich habe den Eindruck, Ayinger verändert sich immer mehr zu einer Massenbrauerei: Viel Werbung, mittelmäßige Produkte. Für die Zukunft hoffe ich, dass wenigstens die Brauperlen wie Celebrator, Jahrhundertbier, Frühlingsbier etc. unangetastet bleiben.</p>
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