Archiv: Januar 2010
Ein Betriebsfest gab mir die Gelegenheit, mich durch die typischen Getränke unserer Niederlassungs-Orte zu trinken, aber auch unsere “Mutter” war mit einem Bewirtungsstand vertreten. Und hier gab’s zum Sushi natürlich ein japanisches Bier: Sapporo. Vor vielen Jahren hatte ich im Urlaub (in USA) hiervon mal eine Dose getrunken, es schmeckte mir damals auch nicht besser als die sonst erhältlichen amerikanischen Dosenbiere. (Anmerkung: später erst entdeckte ich, dass es auch im großen weiten Land der Ultimative kleine und durchaus feine Brauereien gibt.) Aber diesmal gab es das Premium Export aus (kleinen) Flaschen.
Zur Zeit habe ich in unserem Bauwagen die Gelegnheit ab und zu zum Feierabend ein Helles der Hauff-Bräu aus Lichtenau/Franken zu trinken. Das Feierabendbier ist machmal dringend notwendig, denn tagsüber geht man sich doch bei all der Hektik schon fast an Gurgel, obwohl man sich doch eigentlich recht gut versteht.
Für eine objektive Beurteilung habe ich mir eine Flasche mitgenommen.
Schöner Schaum. Grobporig. Geschmacklich gut abgestimmt zwischen Hopfen und Malz. Sehr, sehr süffig!!!
Ich blicke also zuversichtlich in die neue Arbeitswoche, wird es doch am Ende noch was zum Freuen geben!
Prost
Ich hatte mir an diesem Wochenende einen kulturellen Ausflug nach Leipzig gegönnt: Um dem Thomanerchor zu lauschen, und um ein Sinfoniekonzert im Gewandhaus zu erleben.
Leipziger Kultur, das heisst aber auch: Gose trinken! So bin ich heute zum Mittagessen in die historische Gosenschenke “Ohne Bedenken” in Gohlis gegangen. Als ich schon fertig gegessen hatte und vor meiner Dessert-Gose saß, beobachtete ich einen Herrn im Gespräch mit dem Ober, der so redete, als gehöre ihm die Gaststätte. Ich sah etwas genauer hin, und da kam mir doch sein Gesicht irgendwie bekannt vor – aus den Informationsseiten in der Speisekarte. Ich sprach ihn kurzentschlossen an, und siehe da, es war tatsächlich der “Gosewirt” Dr. Hartmut Hennebach persönlich. Ob ich ihn fotografieren dürfte, fragte ich ihn. Er war sofort dazu bereit. Und er erzählte mir dabei einige wichtige Fakten über die Schenke, sich selbst, und vor allem über die Gose.