Archiv: Februar 2010
Nachdem am letzten Ayinger Zwickelbiertag fast das ganze Blogteam Mitglied im Ayinger Freundeskreis geworden ist, kommen wir nun auch in den Genuss, zu den professionellen Biertests eingeladen zu werden. Die Termine sind für Berufstätige leider meist zu früh, um 18:00 Uhr, heute jedoch war speziell für diese ein später Termin um 19:30 angesetzt. Keine Frage, dass ich diesen wahrgenommen habe.
Zum Test stand diesmal der Biertyp “Helles Vollbier”.
Wenn einer eine Reise tut, dann soll er was erzählen – oder so ähnlich. Wir wollen natürlich hier von jeder Reise etwas erzählen, hier also vom Winterurlaub, der das halbe Blogteam hinein in den wirklichen Winter führte, nach Sibirien:
Und wieder ein Artikel aus der Reihe: “Biere ferner Länder”. Diesmal vom anderen Ende der (biertrinkenden) Welt: aus dem sozialistischen Kuba. Weil das Blog-Team immer im Dienst ist, habe ich bei meinem Winterurlaub natürlich auch die einheimischen Biere testen müssen (obwohl ja Kuba eher für Rum berühmt ist). Das kleine Kuba (11 Mio Einwohner) hat mehrere Brauereien, aber die Cerveceria Bucanero S.A. in Holguin ist die grösste und stellt rund 50% des kubanischen Bedarfs an Bier her (36Mio Kästen/Jahr). Die drei Biersorten sind Mayabe, Bucanero und Cristal (das meistverkaufte Bier)
Aus unserer Reihe: “Biere ferner Länder” kommt heute mal ein Bier aus Europas höchstgelegener Brauerei. Das Monsteiner Wätterguoge Bier (der “Wätterguoge” ist ein Alpen-Salamander) wird in Monstein (bei Davos, 1625m üNN) in einer Kleinbrauerei der BierVision Monstein AG gebraut. Dort haben sich Ende 2000 4 Freunde zusammengetan und in einer alten Sennerei im Juni 2001 diese Brauerei eröffnet. Die Finanzierung wurde durch die Ausgabe von Bürger-Aktien erreicht (für Brauereien gibt keine Bank Geld!); die Dividende sind 2 Liter Bier!
“Wenn d Wätterguogä nidschi gaa, chunds läid,
wenn sch obschi gaa, chunds hübsch”
Seit November 2009 wird im Brauereigasthof Seelmann Zettmannsdorf endlich wieder selbst Bier gebraut! Als die Nachricht bei mir am Motorradstammtisch die Runde machte, war uns klar wo wir unser 2010er Motorradtreffen abhalten wollen. Also fix einen Termin festgelegt und einen Vorabbesuch Mitte Februar vereinbart. Schnee und Kälte liesen uns auf das Auto ausweichen. Da konnten wir unsere beiden Biersiphons einpacken!
| Feb ’10 |
| 17 |
| 17:00 |
Zum Starkbieranstich 2010 am Aschermittwoch gibts bei der Airbräu, im Münchner Flughafen, 100 Liter Aviator Freibier. Leider komme ich da nicht mal in die Nähe von München.. Da aber das Starkbier noch bis Karfreitag ausgeschenkt wird, sind die Chancen doch recht groß, auch in den Genus zu kommen.
Neulich ist mir im Laden mal wieder ein Öko-Bier untergekommen, das ich noch nicht kannte: ein Helles Export der Hirschbräu in Sonthofen, deren Holzar Ralf bereits vorstellte. Das muss natürlich probiert werden, um meine Öko/Bio-Statistik (2:2) vielleicht zugunsten der Guten zu entscheiden.
Als ich diesen Monat mit einem Freund in Belfast war, fragten wir uns, wo wir denn abends am besten ein Bier trinken sollten. Irgendwo im Stadtzentrum, das war klar. Zur Detailauswahl zogen wir dann ganz traditionell den Baedeker Reiseführer Irland zu Rate. Und dieser empfahl den Pub The Crown Liquor Saloon. Hauptsächlich wegen der phantastisch kunstvollen Gestaltung des Gastraumes mit edlen Kacheln und einem großartigen Mosaikboden. Das war auf alle Fälle höchst sehenswert. Doch auch im Hinblick auf gute Biere machte ich eine außergewöhnliche Entdeckung.
Auf meiner Irlandreise war ich natürlich auch in Dublin. Schon als ich zum ersten mal in Dublin war, hatte ich dort einen Hausbrauerei-Pub entdeckt, der hervorragende Biere braut, darunter ein phantastisches Stout. “Stout” wie “Guinness”, nur eben richtig! Die Brauerei nennt sich “Masterbrewers Messrs Maguire” und liegt nur wenige Schritte entfernt von “Temple Bar”, dem bier- und pubtouristischen Zentrum Dublins. Das Stout der Maguires ist dermaßen überwältigend, dass ich allein seinetwegen schon mehrere Wochenenden im Jahr in Dublin verbringen könnte. Doch was echte “masterbrewers” sind, die haben natürlich noch mehr auf Lager. Und ein Bier besser als das andere. Ich habe versucht, die alle an einem Nachmittag durchzutesten, was zum folgenden Bericht geführt hat, der damit in der Sammlung der Fakten für mein Notizbuch wahrscheinlich einer meiner anstrengendsten bisher war. ![]()
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“Unverhofft kommt oft” heisst es im Sprichwort, und es stimmt! Eigentlich wollte ich mich heute nur mit meinen Freunden Peter und Herbert im Weissen Bräuhaus im Tal zu München treffen, um mit ihnen zusammen die Stierhoden zu essen. Die gibt es dort jeden Sonntag. Und dazu ein, wie man sagt, “gepflegtes Schneider Weißbier” trinken und als Dessert dann den sprichwörtlichen dunklen Aventinus, den Weizenbock von Schneider. Peter kam ein wenig später, und so hat Herbert etwas in der Getränkekarte geschmökert. Plötzlich sagte er etwas von “Hopfenweisse mit einem Hauch Zitrone”. “Hopfenweisse? Zitrone? Nie gehört.” sagte ich. Ich nahm mir auch eine Getränkekarte zur Hand und tatsächlich: ein neues Bier von Schneider!