BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Archiv: September 2010

einbecker

Ralf hat ja schon mal die Geschichte vom “Respekt-Bier” erzählt, in der sich ein Paulaner Doppelbock gegen das Einbecker Bockbier in meiner vorübergehenden Heimatstadt im Norden Respekt verdienen musste. Nun verbrachte ich ein Wochenende im Umfeld von Göttingen, und das dort servierte Bier war quasi ein lokales, nämlich aus Einbeck. Nun rühmt sich die Brauerei Einbeck ja damit, die Erfinder des Bockbieres zu sein, aber leider gabs nur Pils in niedlichen kleinen Fläschchen, und zwar das Brauherren Pils.

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benhur, 09.09.2010, 00:00 | Abgelegt unter: benhur,Deutschland,Pils | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Beim diesjährigen Jubeltrunk Altfränkisch gibt es eine schöne Änderung! Zum 140 Jährigem Brauereibestehen gibts ein neues Etikett. weiterlesen… »

oliverxt77, 09.09.2010, 18:48 | Abgelegt unter: Flaschenbier,Franken,oliverxt77,Privatbrauerei | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
ayingerweizenbock

Neulich war ich mal wieder in einer erklärten Ayinger-Kneipe und konnte doch der Versuchung widerstehen, ein Jahrhundertbier zu nehmen – weil es nämlich einen Weizenbock gab, der sonst eher selten in Gasthäusern angeboten wird. Nun bin ich ja noch immer nicht ganz zum Weißbiertrinker geläutert, aber wenn’s doch gleichzeitig ein Bockbier ist …

Tatsächlich ist das Bier für alle Sinne interessant: zunächst ein sehr schöner Schaum auf trübem Gelb; dann ein Geruch, der ein wenig verwirt: nach Weißbier, ja, aber irgendwie auch wieder nicht; und letztlich ein Geschmack, der scheinbar ebenfalls zwei Welten zu vereinen scheint: das hefige obergärige eines Weissbiers (wie angenehm: nicht so bananig) mit dem würzigen eines etwas mehr gemalzten Spezialbieres. Es fehlt mir zwar die Geschmeidigkeit, aber Komplexität ist ja auch eine sehr schöne Genuß-Erfahrung!

benhur, 10.09.2010, 00:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Oberbayern,Weizenbier | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Sep ’10
11
10:00

Und auch diesen Herbst ist es wieder soweit, es gibt noch einmal die Gelegenheit, den Ayinger Zwickl direkt vom Tank weg zu verkosten.

Wie immer im Schalander in Aying.

benhur, 11.07.2010, 10:00 | Abgelegt unter: benhur,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Am 11. September war heuer wieder der Ayinger Zwicklbiertag. Wir ließen es uns als Mitglieder des Ayinger Freundeskreises natürlich wieder besonders gut gehen – ist das Bier für uns ja nicht nur ein erstklassig gutes Bier, sondern obendrein auch noch ein Freibier :-P . Das Zwickel war wie immer wieder ein junges Jahrhundertbier, das später nach der Filtrierung und Abfüllung als “helles Exportbier” vertrieben wird. Doch diese Details sind uns an einem Tag wie diesem eigentlich egal. Hauptsache es schmeckt, und das tat es!

Nach Schankschluss um 13:00 Uhr, als wir schon zur S-Bahn aufbrechen wollten, lief uns auf dem Weg zum Ausgang aber der Ayinger Brauer über den Weg, der an den vorhergehenden Zwickltagen immer im Keller am Ausschank stand, dieses mal aber während des Events mit einer Brauereiführung beschäftigt schien. Weil er am Ausschank immer viel über die Historie von Bier zu berichten wusste, schoss es mir blitzartig durch den Kopf, dass man doch diese Gelegenheit jetzt dazu nützen sollte, den wissenden Mann schnell anzuhalten, um ihm die Frage aller Fragen eines Bierliebhabers zu stellen:

Was ist denn nun der Unterschied zwischen Pils und Hellem? Was macht das Pils zum Pils? Und was hat das Export mit dem Ganzen zu tun?

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ralf, 12.09.2010, 13:49 | Abgelegt unter: Allgemeines,Pils,ralf | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare
Sep ’10
17
08:45

Zum 200. Oktoberfest in München kommt auf “Arte” bestimmt die Erklärung für die Notwendigkeit unseres Bieres…

Xenius – Bier – was macht das Getränk zum Nahrungsmittel

Wiederholung um 17.35 – 18.05

Bin gespannt!

oliverxt77, 09.09.2010, 19:21 | Abgelegt unter: oliverxt77,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
jacob

Ein Wochenende im (bzw. über dem) Reichhart-Schacht (und dafür mehr auf der Terrasse des Steigerhäusl) in der Oberpfalz bescherte uns die Gelegenheit, zu Konis berühmter Sau am Spieß (fantastisch!) das Bier der Brauerei Jacob zu verkosten. Auch wenn sich die Familienbrauerei in Bodenwöhr besonders ihres Weißbiers rühmt, gab’s für uns beim Koni nur Massen:

Das Helle (eigentlich das Export) ist durchaus kräftig, schön ausgewogen und doch erfrischend – ein klassisches Helles eben.

Das Dunkle ist gar nicht sooo dunkel, hat eine schöne Schaumkrone, die auch lang hält, einen ebenfalls sehr ausgewogenen Geruch (also nicht besonders Malz-betont) und schmeckt auch genau so: ausgewogen, nicht besonders Malz-betont, jedenfalls nicht röstmalzig, und erstaunlich frisch – also durchaus ein Sommerbier! Für mich Spitze, zumal das auch besser zur Sau paßt. Das ist allemal einen Ausflug wert!

benhur, 18.09.2010, 00:00 | Abgelegt unter: benhur,Oberpfalz,Privatbrauerei | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
bofferdingluxenburg

Auf einem Campingplatz in Luxembourg kamen wir in den Genuß, dieses einheimische Bier zu verkosten. Die Brasserie Bofferding ist inzwischen in der Brasserie Nationale aufgegangen, Luxenburgs größter Brauerei, die auch andere luxenburger Brauereien aufgekauft hat. Alle Biere werden nun in Bascharage bei Bofferding gebraut (Quelle: Wikipedia). Zum Glück wußten wir das zu dem Zeitpunkt noch nicht und hatten einfach nur Durst und Lust, etwas neues, einheimisches auszuprobieren!

Das Bier ist sehr hell, zitronig, und wird – sehr kalt – in einem großen Hellen-Glas serviert. Das paßt auch zum Geschmack: als Pils natürlich Hopfen-lastig, aber keineswegs besonders bitter, sehr frisch und erfrischend. Man kann eine feine Note vermissen, aber es schmeckt auch ohne Reinheitsgebot nicht nach irgendwelchen Merkwürdigkeiten. Nicht unbedingt ein Genuß-Bier, aber auf jeden Fall ein passables Durst-Bier, das mit einem Schluck meine Vorurteile aus dem Weg räumt. Wir haben noch ein, zwei, … weitere genossen und es nicht bereut.

benhur, 22.09.2010, 00:00 | Abgelegt unter: andere Länder,benhur,Großbrauerei,Pils | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
cimg2949

Unsere Herbsttour führte uns kreuz und quer durch BeNeLux. Klar, daß wir immer auf “Mission” sind, und also auch das “Bierland Belgien” möglichst ausgiebig erkunden. Neben der schieren Vielfalt ist es vor allem für die Trappisten-Biere bekannt, die ausschliesslich in Klosterbrauereien gebraut werden und deren Erlös immer auch soziale Projekte fördert. Unsere Recherche ergab 6 Brauereien in Belgien und eine in den Niederlanden:

  • Rochefort aus Nordwallonien
  • Scourmount aus Chimay im Südwesten
  • Orval aus dem Süden
  • Westmalle im Norden
  • Westvleteren im nörlichen Westen
  • Achel
  • La Trappe aus den Niederlanden

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benhur, 26.09.2010, 14:04 | Abgelegt unter: Belgien,benhur,Klosterbrauerei | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Der Titel dieses Artikels klingt sicher sonderbar und kryptisch. Aktuelle dramatische Entwicklungen in der oberbayrischen Bierregion machen es aber notwendig, diesen Artikel genau so zu verfassen. “Dramatische” Entwicklungen sind es, das steht bereits fest. Noch ist nichts gewiss, aber die Entwicklungen sind bereits in vollem Gange. Darum hier eine (kleine?) Vorwarnung. Insider der Szene wissen bereits, was sich da zusammenbraut, bzw. eben nicht zusammenbraut. Aber weil die Sache noch nicht entschieden ist, muss es derweil bei diesem wenig sagenden Eintrag bleiben.

Ich versichere allen Blog-Lesern, dass ich umgehendst an dieser Stelle Bescheid gebe, sobald es etwas offizielles zu berichten gibt.

ralf, 26.09.2010, 23:27 | Abgelegt unter: Allgemeines,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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