Archiv: Mai 2011
| Jun ’11 |
| 2 |
Fast hätte ich vergessen, auf diesen immer sehr empfehlenswerten Termin im Jahreskreis hinzuweisen: Vatertag beim Berabecka Boandlbräu. Empfehlenswert, weil das immer eine Riesengaudi ist. Für heuer hat Manni, der Boandlbräu, in seinem Newsletter angekündigt:
Es gibt Musik, Weißwurst ab 10 Uhr, später dann Sau und Schaf vom Grill. Bier gibt es natürlich
auch.
Da wird die Qual der Wahl wieder groß sein. Weißwurst, Sau, Schaf – am besten wohl von allem etwas. Ein Tag, den man um Zehn beginnt, ist lang genug dafür. Und Musik und Bier ist sowieso immer ein Genuss, vor allem wenn diese beim Boandlbräu serviert werden!
Die diesjährige Pfingsttour mit dem Motorrad ging unter anderem durch Pegnitz. Für den Abend wollte ich mir ein ansässiges Bier mitnehmen. Doch leichter gesagt als getan. Alle Läden hatte ja zu! An der grösseren Tankstelle habe ich dann dieses sehr einladend aussehndes Schlüggla aus Pottenstein mit eingepackt. Tankstellen haben ja in Regel mehr Biere zur Auswahl als Benzinsorten! Zuhause gings der kleinen “Longneck” an den Kragen. Hopfig und malzig/süß ist der Antrunk, gefolgt von einem sehr fruchtigen gleiten über die Zunge und doch schön bitter im Gaumen. Insgesammt alles in allem sehr süffig und damit auch etwas gefährlich. Sehr gut!
Prost!
Heute habe ich es quasi offiziell erfahren: In Perlach wird es weiter eine Forschungsbrauerei geben. Und zwar eine, in der auch weiter das altbekannte Bier gebraut wird. Um Mitte August herum in etwa soll die Wiedereröffnung sein.
Was ist passiert? Zunächst klingt es sehr dramatisch: Die Forschungsbrauerei wurde komplett verkauft, d.h. das Bräustüberl und die Brauerei. An wen, das darf ich noch nicht verraten. Das werden der alte oder der neue Eigentümer oder beide zusammen in Kürze sicher selber tun. Ich nütze aber diesen für die Bierwüste München doch recht positiven Tag, um mit den Gerüchten etwas aufzuräumen, die sich in den letzten Monaten um die Forschung gerankt haben. weiterlesen… »
Vor zwei Tagen noch war offiziell nur bekannt, dass die Forschungsbrauerei verkauft wurde. Den Namen des neuen Inhabers sollte ich noch nicht nennen. Stattdessen habe ich also angekündigt, dass er es in Kürze wohl selbst tun würde, was nur logisch wäre, bei einer prognostizierten Wiedereröffnung “im August”, also bereits in zwei Monaten. Nun, er scheint wirklich Nägel mit Köpfen machen zu wollen, der neue Inhaber. Denn heute ist mir folgendes passiert.
| Jun ’11 |
| 22 |
| 17:00 |
Dieses Jahr findet bereits das 14. Fränkische Bierfest im Burgraben statt. Sicher wird der eine oder andere Freund des Blog-ums-Bier vor Ort sein!
In Mexiko wurde die Braukunst angeblich durch den Habsburger Kaiser Maximilian I. von Mexiko ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verbreitet, er soll viele Braumeister aus Bayern ins Land geholt haben – so hat man mir jedenfalls in Mexiko erzählt. Immerhin besteht Bierindustrie nicht nur aus Ablegern der amerikanischen Großbrauereien; ich habe während einer Urlaubreise Ende der 90er Jahre durchaus angenehme Biere genossen (an die Namen Estrella, Indio, Pacifico kann ich mich auch noch erinnern). Als mein Bruder, damals Mitreisender, im Frühjahr beruflich in dieses interessante Land mußte, dachte er netterweise daran, mir ein Care-Paket mit Erinnerungen mitzubringen, und dieses enthielt neben zahlreichen Chili-Produkten auch einige kleine Probier-Fläschchen einheimischen Bieres. Diese möchte ich euch natürlich vorstellen: weiterlesen… »
| Jun ’11 | Jun |
| 25 | 26 |
Sommersonnwende – das heißt, es ist wieder so weit:
Beamish Stout gibt es ja leider nicht mehr, man muss jetzt mit Murphy’s Stout und Murphy’s Red vorlieb nehmen. Aber trotzdem immer ein großartiges Erlebnis auf dem Hausler-Hof für alle Freunde der Irischen Festkultur.
Los geht’s am Samstag um 10:00, und dauert bis 01:00. Sonntag dann noch mal von 10:00 bis 22:00 Uhr.
Wer das Bier voll und ganz genießen will, kommt am besten mit der Flughafen-S-Bahn S8 zur S-Bahnstation Hallbergmoos und nimmt den Shuttle-Bus zum Festgelände.
Alle Details zum Fest gibt es wie immer unter http://www.greenfarmfestival.de/
Auf dem diesjährigen Greenfarm Festival haben wir uns kurz durchs Murphy’s probiert, das uns aber nicht so richtig überzeugen konnte. Wenn man sich dann auch nicht so recht für Cider/Cidre/Äppelwoi/Most… begeistern kann (es gab Bulmers Cider), war die Wahl einfach: es gab auch Newcastle Brown Ale. Nun ist das ja auch ein Industriebier aus dem Heineken-Konzern, aber da ich Ales nicht alltäglich finde, und dunkle Biere mag: probieren!
Im Vergleich zu den beiden Murphy-Konkurrenten ist es das eindeutig bessere Bier: eine wunderschöne dunkel-leuchtende Farbe, fast ohne Schaum, wie die Ales eben sind, im Geschmack süßlich-malzig und doch ein wenig spritzig, nicht so schwer (sind ja auch nur 4,7% Alkohol). Im allgemeinen Vergleich jedoch fanden wir, wenn wir schon mal hier draussen im Hallbergmoos sind, würden wir doch besser das nächste Bier eine S-Bahn-Station weiter im Airbräu einnehmen… (Eine weise Entscheidung, stellte sich heraus, denn direkt verglichen mit Airbräu-Bier – egal welche Sorte – ist das Newcastle üble Plörre.) Ich würde sagen: nur, wenn’s nichts anderes gibt, aber dann geht’s schon.
Heute konnte ich meine Ungeduld über die hoffentlich baldige Wiedereröffnung der Forschungsbrauerei nicht mehr aushalten und bin nach Perlach gefahren, um sozusagen mal ein wenig nach dem Rechten zu sehen. Ein bisschen komisch war das Gefühl aber schon, als ich in der Abendsonne auf den Biergarten des Forschungsbräustüberls zu ging, und dieser leer und verlassen hinter dem verschlossenen Tor lag. Eigentlich richtig zum Heulen wäre dieser Anblick gewesen, wenn da nicht ein Hoffnung gebendes Schild am Zaun hinge: