Archiv: Oktober 2011
Das “Nelson Sauvin” ist das jüngste Bier aus der Weissbierbrauerei Schneider in Kelheim. Die Schneider-Biere sind seit einiger Zeit alle mit dem englischen Wort “Tap” für Zapfhahn bezeichnet und durchnummeriert. In dieser Reihe hat das “Nelson Sauvin” die Bezeichnung “Tap X” erhalten. Ein geheimnisvoller Name, und eine kryptische Nummer für ein, wie wir meinen, ganz besonderes Weissbier, das in diesem Jahr für viel Furore bei den Bierliebhabern, insbesondere bei den Bierbloggern, und ganz besonders beim Blog-ums-Bier gesorgt hat.
| Okt ’11 | Okt |
| 7 | 10 |
Auch wenn für uns der Höhepunkt im Ayinger Kalender doch die beiden Zwicklbiertage sind, gibts auch an diesem Fest ein besonderes Bier und all die anderen Zutaten, die den Genuss von gutem Bier noch besser machen können (gutes Essen und Musik).
Das genaue Programm für die 4 Tage kann man auf der Terminliste der Brauerei finden.
(Das Blog-Team wird an diesem Wochenende allerdings geschlossen bei einem anderen Termin sein, wir wünschen trotzdem: “Prost!”)
| Okt ’11 |
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oliverxt77 macht uns und alle interessierten Leser auf eine Veranstaltung der Stadt Windischeschenbach auf, die wir ja schon als Kommunbrau-Hauptstadt intensiv erleben konnten:
Jedes Wochenende bis Oktober gibt es geführte Wanderungen durchs Tal der Waldnaab mit Früh- und Dämmerschoppen bei einem Zoiglwirt und Führung durchs Kommunbrauhaus!
Wir vom Blog-Team wollen das an diesem Wochenende mitmachen, ein Bericht wird dann wohl folgen…
Der Verlauf der Wanderung (inklusive Busrückfahrt):
Weil es uns letzten Herbst in der Oberpfalz so gut gefallen hat, macht das ganze Blogteam auch dieses Jahr wieder einen Ausflug dorthin. Diesmal steht neben dem Zoigl selbst auch eine Wanderung durchs Waldnaabtal auf dem Programm:
Vorabend
Wir werden vom Bahnhof abgeholt und ins Hotel gebracht und erfahren unterwegs schon, wer von den Zoiglbrauern dieses Wochenende denn auschenkt. So beschliessen wir, den Auftakt in der Wolframstubn zu machen: Diese ist – im Vergleich zur sonst eher privaten Athmosphäre der Zoiglstuben – recht professionell aufgemacht. Es ist schon ziemlich voll, aber Wirt Georg Forster kommt gleich herbeigeilt und räumt uns einen Tisch für 6 (!) Leute frei. Das ist Klasse und wir spüren: man ist willkommen hier! So kommen wir auch gleich ins Gespräch mit unsern Tischnachbarn, junge Einheimische. Im Lokal sind alle Altersklassen stark vertreten (bis auf Kinder natürlich
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Im Oktober bin ich regelmässig in der Pfalz unterwegs, nahe der französichen Grenze, in den Wäldern rund um Dahn und Pirmasens. Da fielen mir schon des öfteren die Kreidetafeln vor den Kneipen auf, die “Keschde-Bier” anpriesen. Vorgeschädigt durch unachtsamen “Genuß” von Bellheimer (hat denn jedes Bundesland sein “Öttinger”?) habe ich es peinlich vermieden, hier ein Bier zu probieren. Aber mittlerweile ist die Neugier gewachsen, also überwinde ich mich, betrete kurz die Raucher(!)-Kneipe und setze mich mit dem ergatterten Bier aufs Bänkchen davor (es hat noch nicht ganz gefrierende Temperaturen)… weiterlesen… »
Der letzte größere Artikel ist nun doch schon eine Weile her, da denke ich, es wäre mal gut, ein Lebenszeichen vom Blog-Team zu geben. Keine Sorge, es gibt uns noch, und wir waren in den letzten Wochen auch nicht untätig, was bierige Events und Unternehmungen betrifft. Allein hat nur die Zeit gefehlt, das auch alles in würdiger und ansprechender Form hier niederzuschreiben. Und neben Zeitmangel war wohl auch ein wenig die Notwendigkeit zu einer “schöpferischen Pause” vorhanden. Nur gut, dass wir das Blog nicht kommerziell betreiben und daher irgendwie unter Druck wären. So können wir warten bis der natürliche Mitteilungsdrang in uns erwacht. Wenn dieser kommt, dann ist das Schreiben über unser Lieblingsthema doch am allerschönsten.
Also, liebe Leser: Wir sind noch da, Themen haben wir auch. Die Zeit wird auch bald wieder vorhanden sein. Den erwähnten Drang … ich spüre da schon was!
Durstiger Gruß
an alle unsere treuen Leser
ralf
Nach dem ereignisreichen Perlacher Sommer war es langsam mal wieder an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Es sollte im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Ufer werden: das Ostseeufer in Rostock. Nicht ganz frei gewählt, ich musste geschäftlich dort hin, aber wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch um die lokalen Bierspezialitäten kümmern. Zum Glück war ich in Begleitung von Kollegen, die auf Reisen so wie ich denken, und regionales Essen und Trinken dem Schnitzel mit (Un)Wa(h)rsteiner vorziehen. Und einer der Kollegen hatte obendrein noch eine familärgeschichtliche Beziehung zu Rostock, sodass wir in der knapp bemessenen Zeit nicht lange suchen mussten wohin, sondern seiner Empfehlung folgend schnurstracks ins Lokal “Zur Kogge” fuhren, das mit dem Zusatz
Rostocks älteste maritime Gaststätte
für sich Werbung macht.
Bei der Auswahl der “Kogge” am ersten Abend in Rostock hatten wir uns die Ortskenntnis meines Kollegen zu Nutze gemacht, um uns die Zeit für die Suche zu ersparen. Ich hatte natürlich unabhängig davon auch schon nach “Gasthausbrauerei Rostock” gegoogelt, weil ich mir dachte, dass aufgrund des aktuellen Booms bei derartigen Braustätten doch auch in Rostock so eine zu finden sein müsste. Da war ich auch umgehend fündig geworden mit dem Ergebnis Brauereigasthaus “Zum alten Fritz”. Ich war etwas zwiespältig, was mir für den letzten Abend mit den Kollegen lieber ist: Nochmal die alteingesessene Traditionsgaststätte “Zur Kogge”, oder eine moderne Brauereigaststätten wie der “Alte Fritz”. Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich den Abend wohl beim “Fritz” verbracht. Aber ich musste mich auch mit den Kollegen abstimmen, und da war die “Kogge” irgendwie die passendere Wahl. Beim Fritz schauten wir trotzdem kurz vorbei. Eine Stunde sollte es werden, fast zwei wurden es tatsächlich
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Dieses Wochenende liegt mir mein 10jähriger Neffe in den Ohren mit Sätzen wie “Kennst du Duff Beer?”, “Weißt du schon, dass es Duff Beer wirklich gibt?”, “Bei uns im Edeka gibt’s das Duff Beer!”. Der Junge ist Bier-interessiert und stolz wie Oskar, wenn er einen “wööönzigen” Schluck bei uns Großen mit probieren darf und nach seiner Meinung gefragt wird. Also lasse ich mich aufklären: Duff Beer ist in der amerikanischen Kult-Zeichentrickserie “Die Simpsons” das Bier, das der Anti-Held Homer in seiner Stammkneipe trinkt, wenn ihn die Welt mal wieder überfordert hat. Und nun braut die Klosterbrauerei Eschwege in Hessen doch tatsächlich ein Bier (im Lohnbrauverfahren, nicht als Marke), das mit diesem Namen und Label bei uns in Lebensmittelläden vertrieben wird. weiterlesen… »
Heute durfte ich an einer echten “Fahrt ins Blaue” teilnehmen: Ein Busfahrer hatte etwas zu feiern, in diesem Fall seinen Geburtstag, und lud seine Freunde zu einer Ausflugsfahrt ein. Und damit die Sache einen besonderen Reiz bekommt, wurde das Ziel des Ausflugs nicht bekannt gegeben. Startpunkt war München-Ramersdorf. Die Fahrt ging von dort aus in Richtung Westen über die A96, die sog. “Lindauer”. Als der Bus in Landsberg nicht von der Autobahn ab fuhr, war klar, wo die Fahrt schon mal nicht hin ging. Nicht allzu weit auf der westlichen Seite des Lechs ging es dann aber bald links ab nach Süden. Kempten war das Ziel.