Archiv: Februar 2012
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Tja, eigentlich wollten die Brüder Silbernagl den Anstich des Frühjahrsstarkbieres “Sankt Jakobus Blonder Bock”, des Flaggschiffs der Forschungsbrauerei, der ganz alten bayerischen Tradition folgend gleich direkt nach Aschermittwoch am ersten Freitag nach eben diesem Aschermittwoch abhalten. In Perlach gibt es aber einen “Festring”, der bei diesem Anstich in der Forschung immer eine tragende Rolle spielt: Der Festring bestimmt den Anstechenden. Besonders “erfolgreich” war der Festring mit seiner Wahl damit z.B. im Jahr 2009
. Die Tradition der Forschungsbrauerei war in den alten Jahren, vor der jetzigen Ära Silbernagl, dass der Anstich in der Regel am ersten Freitag im März stattfand, außer Ostern – und damit der Beginn der Fastenzeit – war ganz früh. Dann konnte der Anstich schon mal bereits im Februar sein. So kam es also heuer noch zu einem Missverständnis, und der Festring hat etwas frühzeitig, bevor er das mit den Silbernagls abstimmen konnte, in seinen Programmen den 2. März veröffentlicht. Damit ist der Anstich heuer also statt am 24. Februar erst am
Freitag, dem 2. März 2012
Aber das ist für die Bockliebhaber alles halb so tragisch. Der Anstich verzögert sich damit nur um eine einzige kurze Woche, und der Bock wird noch eine ganze lange Woche Zeit zum Reifen haben!
Prosit Sankt Jakobus 2012!
ralf
Datum:
Erster Freitag im März
Ort:
München Perlach, Unterhachinger Straße 76
Zeit:
11:00 Uhr
Das heisst: Bockbieranstich in der Forschungsbrauerei!
Nach langer Zeit kam ich wieder mal mit meinem Rucksack nach Giesing zum Bierlaboratorium, um “mal zu gucken”, was es derzeit denn so gäbe. Leider warebn bis auf die Erhellung alle Biere ausverkauft – aber es gab noch Spezialgetränk in der 0,7l-Flasche: eine “Hopfenkaltschale”, was ist denn das? Na, ein “…kaltsch-Äil” eben! Das musste mit!
Eigentlich hatte ich für diesen Sonntag eine Einladung in den Hofbräukeller, aber so ganz wollte uns das noch nicht überzeugen. Da lasen wir von dem günstigen Sonntagsfrühschoppen beim Unionsbräu – mit etwas Glück sollte es da auch noch etwas vom Unimator zu probieren geben. Gebongt!
Im Moment tobt in München die sog. “fünfte Jahreszeit” – die Starkbierzeit. Ich bin da mittlerweile etwas ruhiger, dafür aber, nicht zuletzt auch durch das Hobby Bierbloggen, ziemlich wählerisch geworden. Über die Jahre habe ich mich da auf den “Maximator”, den dunklen Doppelbock der Augustiner Brauerei eingetrunken. Also machte ich mich gleich am ersten Wochenende nach dem Aschermittwoch auf in die Landsberger Straße zu den Augustiner Bräustuben. Und wie ich in der großen Halle, dem ehemaligen Pferdestall von Augustiner, an der Kasse hinter dem Stammtisch auf den Restaurantleiter warte, um bei ihm eine Zehnerstreifenkarte mit Biermarken (10% Rabatt!) zu erwerben, da sehe ich einen alten Bekannten aus meiner Lieblingsbrauerei auf mich zu kommen. “So so, tun wir heute mal fremd gehen” spreche ich ihn an, wohl wissend, dass ich ja gerade selbiges tue. Ja, meint er, aber das läge an dem Artikel in der Münchner Abendzeitung (Wochenendausgabe 25./26. 2. 2012). Da hätte ein Biersommelier die Münchner Starkbiere verkostet, und da würde er jetzt die in diesem Artikel vorgestellten Biere alle nachverkosten, um zu sehen, ob das Geschriebene auch stimmt.
Auf www.altmuehlfranken.de erfuhr ich von den fränkischen Fischwochen, jetzt in der Fastenzeit bis Ostern, wo regionale Fische und Gerichte ein bischen ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollten. Beim Stöbern durch die beteiligten Gasthäuser stieß ich auf die “Sonne” in Pappenheim, die nicht nur günstig mit der Bahn erreichbar ist, sondern auch noch das ganz junge Hechtbräu aus dem nahen Zimmern im Angebot führt, ein Bier, das ich schon lange probieren wollte! So war der Sonntagsausflug schnell geplant.
Auf meinen Nachhauseweg von der Baustelle konnte ich einfach nicht an diesen grossen Getränkemarkt vorbeifahren. Ein Gefühl sagte mir das es was zu entdecken gibt.
Und richtig, an mir blieben unter anderem ein paar Flaschen Kitzmann 300 hängen, will sagen, wanderten in der Tragtasche.
Am Abend kam dann richtig Freude auf, als ich die mit tollen Etiketten beklebte erste Flasche öffnete. Kein Hopfendampf, sondern ein süsslicher Duft entspringt dem Flaschenhals. Dann diese tolle, eher dunkelrote Farbe im Glas. Fester Schaum. Da kam Freude auf! Weich gleitet das Rotbier über die Zunge, und ich kann nur bestätigen was die Brauerei Kitzmann dazu auf ihrer Homepage schreibt: Waldbeeren und Malz. Im Abgang schmecke ich dann doch den Hopfen heraus, wenn auch die Süsse des Malzes als letztes im Gaumen bleibt.
Ein tolles Bier das hoffentlich ab heuer im Programm bleibt.
| Mrz |
| 17 |
| 10:00 |
Wieder lädt der Ayinger Freundeskreis zum öffentlichen Zwicklbiertag alle Freunde des wirklich guten Zwickls in den Schalander der Ayinger Brauerei ein: es ist zu rechnen mit hervorragendem Bier, besten Weißwürsten und einer tollen Stimmung bei guter traditioneller Live-Musik!
(Und mit uns Bloggern…
)
| Mrz |
| 17 |
| 10:30 |
Auch dieses Jahr wird wieder das erste Faß des Fürst Carl Josephi-Bocks in Ellingen am Josefsbrunnen angezapft.
Details finden sich etwas versteckt auf der Homepage der Schlossbrauerei.
Selbst wer nicht zu diesem Termin nach Ellingen kommen kann, dem sei dringend eine Probe des Festbiers anempfohlen, das geht auch noch eine zeitlang nach dem Josephitag!
Heute war wieder mal der öffentliche Josefi-Bock-Anstich der Fürst Carl Brauerei in Ellingen (Bayern). Um die Pointe vorwegzunehmen: Es gibt kein Bier mehr; alles bereits vor dem eigentlichen Josefstag (19. März) ausverkauft! weiterlesen… »