Kategorie: oliverxt77
Vor zwei Jahren, am Tag des Spiels England-Deutschland der Fußball-WM 2010, waren wir zum ersten mal in der Zoiglhochburg Windischeschenbach/Neuhaus. Unseren ersten Zoigl tranken wir beim “Gloser”, der Zoiglstube der Familie Popp. Dabei hatten wir Moritz Popp kennengelernt, den Juniorbrauer der Familie. Moritz hatte uns damals bereits das Kommunbrauhaus der Gemeinde Windischeschenbach gezeigt. Für dieses Jahr hat Moritz uns eingeladen, mal wieder nach Windischeschenbach zu kommen. Er hatte eine Überraschung für uns parat: Wir dürfen mit ihm einen kompletten Brauvorgang im Kommunbrauhaus erleben.
Auf meinen Nachhauseweg von der Baustelle konnte ich einfach nicht an diesen grossen Getränkemarkt vorbeifahren. Ein Gefühl sagte mir das es was zu entdecken gibt.
Und richtig, an mir blieben unter anderem ein paar Flaschen Kitzmann 300 hängen, will sagen, wanderten in der Tragtasche.
Am Abend kam dann richtig Freude auf, als ich die mit tollen Etiketten beklebte erste Flasche öffnete. Kein Hopfendampf, sondern ein süsslicher Duft entspringt dem Flaschenhals. Dann diese tolle, eher dunkelrote Farbe im Glas. Fester Schaum. Da kam Freude auf! Weich gleitet das Rotbier über die Zunge, und ich kann nur bestätigen was die Brauerei Kitzmann dazu auf ihrer Homepage schreibt: Waldbeeren und Malz. Im Abgang schmecke ich dann doch den Hopfen heraus, wenn auch die Süsse des Malzes als letztes im Gaumen bleibt.
Ein tolles Bier das hoffentlich ab heuer im Programm bleibt.
Als letztes meiner Oberbayerngeschenke knöpfe ich mir gleich nach dem dunklen Weißbier das “Guidobald Dunkel” vor. Guidobald Graf v. Thun hieß der Gründer der Brauerei, lese ich auf der Homepage.
Schon die Farbe begeistert mich und ich nehme den ersten Schluck: Eigentlich bin ich bei dunklen Bieren immer auf deutlichen Malzgeschmack eingestellt, doch bei diesem Dunklen tritt der hopfige Abgang in den Vordergrund. Angenehm und sehr süffig. Im Gaumen macht sich dann doch die Süsse des Malzes bemerkbar. Aber ganz unaufdringlich. Genau wie die beiden anderen Wieninger ein außergewöhnliches Bier. Sehr interessant!
Ich muß mal sehen, wo mann das vom Fass bekommt!
Prost.
In meinem Bierfundus steht schon seit ein paar Wochen ein Bier aus Teisendorf/Oberbayern, kurz vor der Grenze zu Österreich. Es ist ein dunkles Hefeweißbier der Privatbrauerei Wieninger.
Zuerst fällt mir die eben nicht bananige Auslegung auf. Spritzig – fruchtig – vollmundig. Richtig süffig und zum krönenden Abschluß kommt die Hefe im Abgang. Das passt genau zu meiner deftigen Brotzeit mit Pressack, Kren und Stadtwurst!
Gern hätte ich noch die eine oder andere Flasche mehr gehabt!
Ralf hat mich auf das Thema gebracht, wie paßt Whisk(e)y wohl zum Bier? Da kommt oliverxt77 an und stellt eine Flasche “Whiskey-Weisse” der Oberpfälzer Brauerei Hösl vor mein Gesicht! Hm, was ist das denn nun wieder?
Die Flasche hat ein wunderschönes Label mit dem altmodischen Schriftzug und dem Bild der Holzfässer im Keller. Der Untertitel lautet “gebraut mit Whiskey-Malz”, aha. Auch Whiskey-Malz ist meist Gerstenmalz, es ist allerdings oft recht rauchig bzw. torfig. Das verheißt auch die Beschreibung auf der Rückseite:
Die Speizal-Mischung aus Whiskey- und Weizenmalz verleiht diesem Weißbier eine angenehm torfig, rauchige Note …
Das klingt auf alle Fälle interessant! weiterlesen… »
Es freut mich doch immer wieder sehr, wenn ich merke wie unser Blog meinem Bekanntenkreis so im Gehirn verankert ist, das sie fast automatisch, immer ein Mirbringsel für mich haben wenn sie ein außergewöhliches Bier entdecken! So komme ich also zum Förster-Dunkel der Gampertbräu.
Schön schaumig – ein nicht unsympatischer Anblick! Zusammen mit einem milden Malzgeruch genehmige ich mir einen ersten Zug:
Sofort bemerke ich ein leichtes bizzeln auf der Zungenspitze. Danach kommt ein völlig geschmeidiges Gleiten in und durch meinen Gaumen. Toll!
Da passt das leicht süssliche im Nachgeschmack. Schlieslich ist es ja ein Dunkel!
Was fehlt ist eigentlich nur eine zweite Flasche zu meiner kräftigen Brotzeit!
Prost!
Letzte Woche habe ich eine Auswahl von Wieninger Bieren geschenkt bekommen. Heute habe ich die Erste geköpft:
Ein leicht hopfiger Geruch steigt aus dem Glas in meine Nase. Klare hellgelbe Farbe mit luftigem Schaum für meine Augen und ein prikelnd süsser Geschmack für den Gaumen! Fehlt nur eine deutlichere Hopfennote im Abgang. So erscheint es mir als das ich wohl die falsche Jahreszeit zum verkosten erwischt habe. Im Sommer zu einer Brotzeit auf dem Balkon passt dieses recht unkomplizierte Bier am besten.
Bin schon auf meine anderen “Geschenke” gespannt!
Prost!
Vor meinem ersten Aufenthalt in China habe ich mich, neben den Unmengen von kulturellen Unterschieden, auf ein Bier der Biernation Nummer 1 bzw. dem Volk mit dem grössten Durst gefreut. Doch erst mal im Land, hat mich mein Mut doch etwas im Stich gelassen. Es waren wohl doch ein wenig zu viele Eindrücke auf einmal. Als aber am Abend die Trockenheit immer unerträglicher wurde, haben wir uns auf die Suche nach dem wohl bekanntesen Bier aus dem Reich der Mitte gemacht. Zumindest für uns Deutsche: Tsingtao! Beachtet hierzu auch die schöne Seite von Wikipedia. Ein paar Tsingtao waren schnell gefunden und mit aufs Zimmer genommen. Diese Brauerei wurde dazumals von Deutschen gegründet.
Beim Öffnen kommt die zu erwartende Hopfenwolke (grüne Flasche!). Der erste Schluck war dann auch wie ein etwas dünnes Pils. Allerdings schmeckt man schon etwas “Maisiches”. Oder haben die ihre Gerste so gut versteckt? Welche Bestandteile im Bier sind, kann ich aber beim besten Willen nicht heraustrinken, und lesen fällt mangels “Können” flach. Im Abgang ist es schon etwas herb, und sehr bekömmlich. Auch die zweite Flasche gefällt mir an diesem Abend. Kalt sollte das Bier auf alle Fälle sein.
Alles in allem ist es gut für eine ein- bis zweiwöchige Entziehungskur. Entziehungskur von fränkischen Bieren natürlich.
Was dachtet ihr denn?!
Beim diesjährigen Bierfest in Nürnberg habe ich zum ersten mal etwas vom Hembacher Bier gehört und natürlich auch getrunken. Damals hat mir das dunkle Stöffla und auch das Kellerbier aus Rednitzhembach bei Schwabach sehr geschmeckt, doch erst gestern konnte ich mir ein paar Flaschen mit heim nehmen. Man muß das Bier direkt in der Brauerei abholen, denn außer in einem befreundeten Getränkeladen in Schwabach und im Bieramt in Nürnberg gibt es das Bier nämlich nicht zu kaufen, teilte mir der Chef Jürgen Müller mit. weiterlesen… »
Die diesjährige Pfingsttour mit dem Motorrad ging unter anderem durch Pegnitz. Für den Abend wollte ich mir ein ansässiges Bier mitnehmen. Doch leichter gesagt als getan. Alle Läden hatte ja zu! An der grösseren Tankstelle habe ich dann dieses sehr einladend aussehndes Schlüggla aus Pottenstein mit eingepackt. Tankstellen haben ja in Regel mehr Biere zur Auswahl als Benzinsorten! Zuhause gings der kleinen “Longneck” an den Kragen. Hopfig und malzig/süß ist der Antrunk, gefolgt von einem sehr fruchtigen gleiten über die Zunge und doch schön bitter im Gaumen. Insgesammt alles in allem sehr süffig und damit auch etwas gefährlich. Sehr gut!
Prost!