Kategorie: oliverxt77
Ralf hat mich auf das Thema gebracht, wie paßt Whisk(e)y wohl zum Bier? Da kommt oliverxt77 an und stellt eine Flasche “Whiskey-Weisse” der Oberpfälzer Brauerei Hösl vor mein Gesicht! Hm, was ist das denn nun wieder?
Die Flasche hat ein wunderschönes Label mit dem altmodischen Schriftzug und dem Bild der Holzfässer im Keller. Der Untertitel lautet “gebraut mit Whiskey-Malz”, aha. Auch Whiskey-Malz ist meist Gerstenmalz, es ist allerdings oft recht rauchig bzw. torfig. Das verheißt auch die Beschreibung auf der Rückseite:
Die Speizal-Mischung aus Whiskey- und Weizenmalz verleiht diesem Weißbier eine angenehm torfig, rauchige Note …
Das klingt auf alle Fälle interessant! weiterlesen… »
Es freut mich doch immer wieder sehr, wenn ich merke wie unser Blog meinem Bekanntenkreis so im Gehirn verankert ist, das sie fast automatisch, immer ein Mirbringsel für mich haben wenn sie ein außergewöhliches Bier entdecken! So komme ich also zum Förster-Dunkel der Gampertbräu.
Schön schaumig – ein nicht unsympatischer Anblick! Zusammen mit einem milden Malzgeruch genehmige ich mir einen ersten Zug:
Sofort bemerke ich ein leichtes bizzeln auf der Zungenspitze. Danach kommt ein völlig geschmeidiges Gleiten in und durch meinen Gaumen. Toll!
Da passt das leicht süssliche im Nachgeschmack. Schlieslich ist es ja ein Dunkel!
Was fehlt ist eigentlich nur eine zweite Flasche zu meiner kräftigen Brotzeit!
Prost!
Letzte Woche habe ich eine Auswahl von Wieninger Bieren geschenkt bekommen. Heute habe ich die Erste geköpft:
Ein leicht hopfiger Geruch steigt aus dem Glas in meine Nase. Klare hellgelbe Farbe mit luftigem Schaum für meine Augen und ein prikelnd süsser Geschmack für den Gaumen! Fehlt nur eine deutlichere Hopfennote im Abgang. So erscheint es mir als das ich wohl die falsche Jahreszeit zum verkosten erwischt habe. Im Sommer zu einer Brotzeit auf dem Balkon passt dieses recht unkomplizierte Bier am besten.
Bin schon auf meine anderen “Geschenke” gespannt!
Prost!
Vor meinem ersten Aufenthalt in China habe ich mich, neben den Unmengen von kulturellen Unterschieden, auf ein Bier der Biernation Nummer 1 bzw. dem Volk mit dem grössten Durst gefreut. Doch erst mal im Land, hat mich mein Mut doch etwas im Stich gelassen. Es waren wohl doch ein wenig zu viele Eindrücke auf einmal. Als aber am Abend die Trockenheit immer unerträglicher wurde, haben wir uns auf die Suche nach dem wohl bekanntesen Bier aus dem Reich der Mitte gemacht. Zumindest für uns Deutsche: Tsingtao! Beachtet hierzu auch die schöne Seite von Wikipedia. Ein paar Tsingtao waren schnell gefunden und mit aufs Zimmer genommen. Diese Brauerei wurde dazumals von Deutschen gegründet.
Beim Öffnen kommt die zu erwartende Hopfenwolke (grüne Flasche!). Der erste Schluck war dann auch wie ein etwas dünnes Pils. Allerdings schmeckt man schon etwas “Maisiches”. Oder haben die ihre Gerste so gut versteckt? Welche Bestandteile im Bier sind, kann ich aber beim besten Willen nicht heraustrinken, und lesen fällt mangels “Können” flach. Im Abgang ist es schon etwas herb, und sehr bekömmlich. Auch die zweite Flasche gefällt mir an diesem Abend. Kalt sollte das Bier auf alle Fälle sein.
Alles in allem ist es gut für eine ein- bis zweiwöchige Entziehungskur. Entziehungskur von fränkischen Bieren natürlich.
Was dachtet ihr denn?!
Beim diesjährigen Bierfest in Nürnberg habe ich zum ersten mal etwas vom Hembacher Bier gehört und natürlich auch getrunken. Damals hat mir das dunkle Stöffla und auch das Kellerbier aus Rednitzhembach bei Schwabach sehr geschmeckt, doch erst gestern konnte ich mir ein paar Flaschen mit heim nehmen. Man muß das Bier direkt in der Brauerei abholen, denn außer in einem befreundeten Getränkeladen in Schwabach und im Bieramt in Nürnberg gibt es das Bier nämlich nicht zu kaufen, teilte mir der Chef Jürgen Müller mit. weiterlesen… »
Die diesjährige Pfingsttour mit dem Motorrad ging unter anderem durch Pegnitz. Für den Abend wollte ich mir ein ansässiges Bier mitnehmen. Doch leichter gesagt als getan. Alle Läden hatte ja zu! An der grösseren Tankstelle habe ich dann dieses sehr einladend aussehndes Schlüggla aus Pottenstein mit eingepackt. Tankstellen haben ja in Regel mehr Biere zur Auswahl als Benzinsorten! Zuhause gings der kleinen “Longneck” an den Kragen. Hopfig und malzig/süß ist der Antrunk, gefolgt von einem sehr fruchtigen gleiten über die Zunge und doch schön bitter im Gaumen. Insgesammt alles in allem sehr süffig und damit auch etwas gefährlich. Sehr gut!
Prost!
Ich gebe es ja zu – gekauft habe ich den Viererpack wegen des sehr schönen Ettikets.
Zuhause habe ich ihn erst einmal in den Kühlschrank gestellt. Man(n) soll ja nichts überstürzen!
Doch lange Rede kurzer Sinn:
Kaum war das Bier etwas abgekühlt, da war auch schon die erste Flasche eingeschenkt. Mit heftigem “Plopp” springt der Verschluß zur Seite! Welche Farbe wird es wohl haben?
Heute ist es soweit: nach Zeitplan müsste unser Bier, das wir am 3. Januar gebraut und am 9. Januar abgefüllt haben, langsam fertig und trinkbereit sein.
Heute habe ich mal den Keller Trunk der Ammerndorfer Brauerei zur Verkostung. Man muß auch hier in Nürnberg etwas suchen um ein paar Flaschen zu ergattern. Am einfachsten wäre es natürlich direkt in die Brauerei nach Ammerndorf zu fahren, da gibts einen tollen Brauereiverkauf. Auch Feierfässer kann man da bekommen! Man füllt nach Wunsch…
Nachdem ich mir das Bier ins Glas eingeschenkt habe, fällt die deutlich hellere Farbe als die des Spezial auf, das ich sonst bevorzuge. Eigentlich wollte ich hier einen Link einfügen, aber ich habs euch ja noch gar nicht beschrieben! Das werde ich baldigst nachholen.
So ist “Kellerfarben”! Volle Trübung und kräftiger Duft nach Malz. Im Gaumen ist es weinig spritzig. Genau so mag ich es. Natürlich ist so ein naturtrübes Bier schon süß. Der Hopfen versteckt sich und ruckzuck ist mein Glas leer. Das schmeckt!
Ein toller Begleiter für einen ganzen Abend!
Was bisher geschah: Wir haben geschrotet, gemaischt, gefiltert, gehopft, gekocht, Hefe gepäppelt und angestellt wie die Weltmeister. Von den angepeilten 4l Würze blieben geschätzte 3l für die Hefe, die 2 Tage lang auch fraß und arbeitete. Dann aber sah unsere persönliche Urlaubsplanung eine Ortsverlagerung vor, und weil wir ja erst 2 Tage später angefangen hatten, mußten die beiden Gärbehältnisse eben mitkommen. Bis wir sie am neuen Ort mit idealer Temperatur abstellen konnten, war der ganze Hefeschaum verschwunden. Ob das “normal” im Zeitverlauf ist, durch die Erschütterung oder Temperaturschwankungen kam – wir wissen es nicht. Wir lagerten die Töpfe noch weitere 4 Tage, aber es sah nicht aus, als würde sich noch etwas tun. Immerhin entwickelte sich langsam ein Geruch, der (entfernt) an Bier erinnert. Die Flüssigkeit wurde immer klarer oben, unten lag der Hefeschlamm. Da es ja normal ist, dass sich nach etwa 6 Tagen die Hefe unten absetzt, entschieden wir uns, heute abzuschlauchen. weiterlesen… »