Kategorie: ralf
Vor zwei Jahren, am Tag des Spiels England-Deutschland der Fußball-WM 2010, waren wir zum ersten mal in der Zoiglhochburg Windischeschenbach/Neuhaus. Unseren ersten Zoigl tranken wir beim “Gloser”, der Zoiglstube der Familie Popp. Dabei hatten wir Moritz Popp kennengelernt, den Juniorbrauer der Familie. Moritz hatte uns damals bereits das Kommunbrauhaus der Gemeinde Windischeschenbach gezeigt. Für dieses Jahr hat Moritz uns eingeladen, mal wieder nach Windischeschenbach zu kommen. Er hatte eine Überraschung für uns parat: Wir dürfen mit ihm einen kompletten Brauvorgang im Kommunbrauhaus erleben.
In den beiden vorangegangenen Jahren hatte ich den Maibock der Hausbrauerei Altstadthof immer erst probiert, als er schon im Bräustüberl im Regelausschank war. Das tat der Qualität im Erleben dieses Ausnahmebieres natürlich keinen Abbruch, wie man meinen Blogbeiträgen dazu sicher anmerken konnte. In diesem Jahr aber wollte ich dann endlich auch mal bei der Premiere, beim Anstich, mit dabei sein, insbesondere da mich Brauereichef Engel heuer sogar persönlich dazu eingeladen hatte. Er weiß ja, dass ich von den Altstadthofbieren bisweilen zu höchster Verzückung angeregt werde. Vor diesem Hintergrund war ich ganz schön aufgeregt, als ich den Burgberg hinauf ging.
Bei meinem letzten Aufenthalt in Nürnberg bin ich ausnahmsweise nicht gleich in die Hausbrauerei Altstadthof, sondern erst mal woanders hin, also fast schon “fremd” gegangen. Fremd, weil mir die Altstadthof-Biere in Nürnberg eigentlich die liebsten sind. Doch ab und zu darf ‘s halt auch mal was anderes sein. Dann komme ich um so lieber wieder zurück.Wie ich da also so “woanders” sitze, mache ich in meinem Smartphone die Homepage der Altstadthofbrauerei auf und kucke, ob ich vielleicht doch was verpasst habe. – Ja! Habe ich! – Und zwar lese ich dort und staune:
Im Moment tobt in München die sog. “fünfte Jahreszeit” – die Starkbierzeit. Ich bin da mittlerweile etwas ruhiger, dafür aber, nicht zuletzt auch durch das Hobby Bierbloggen, ziemlich wählerisch geworden. Über die Jahre habe ich mich da auf den “Maximator”, den dunklen Doppelbock der Augustiner Brauerei eingetrunken. Also machte ich mich gleich am ersten Wochenende nach dem Aschermittwoch auf in die Landsberger Straße zu den Augustiner Bräustuben. Und wie ich in der großen Halle, dem ehemaligen Pferdestall von Augustiner, an der Kasse hinter dem Stammtisch auf den Restaurantleiter warte, um bei ihm eine Zehnerstreifenkarte mit Biermarken (10% Rabatt!) zu erwerben, da sehe ich einen alten Bekannten aus meiner Lieblingsbrauerei auf mich zu kommen. “So so, tun wir heute mal fremd gehen” spreche ich ihn an, wohl wissend, dass ich ja gerade selbiges tue. Ja, meint er, aber das läge an dem Artikel in der Münchner Abendzeitung (Wochenendausgabe 25./26. 2. 2012). Da hätte ein Biersommelier die Münchner Starkbiere verkostet, und da würde er jetzt die in diesem Artikel vorgestellten Biere alle nachverkosten, um zu sehen, ob das Geschriebene auch stimmt.
Datum:
Erster Freitag im März
Ort:
München Perlach, Unterhachinger Straße 76
Zeit:
11:00 Uhr
Das heisst: Bockbieranstich in der Forschungsbrauerei!
Fastenzeit in Bayern – Starkbierzeit! Ich freue mich da immer ganz besonders auf den Maximator von Augustiner. Und den verkoste ich in der Regel an seinem Herstellungsort, in den Augustiner Bräustuben, weil er da den kürzesten Transportweg hinter sich hat, nämlich gar keinen, so am frischesten schmeckt, und vor allem, weil er da ganz traditionell noch aus dem Holzfass ausgeschenkt wird.
… und keiner hat gemerkt, dass sie zu war. So kommt es einem jedenfalls vor. Letzter Tag 2011 war der 18. Dezember, und der erste Tag 2012 war bereits am 14. Januar. Astronomisch gesehen war das nicht einmal ein voller Mondzyklus. Und in dieser Zeit mit Weihnachten, Silvester, Neujahr, Dreikönigstag – da hatte ich ganz anderes im Kopf als sehnsüchtig an die Forschung zu denken. Diese Sehnsüchte kamen früher auch erst so ab der zweiten Januarhälfte auf, wenn die Forschung damals noch zu war, und man noch bis in den März auf die Wiedereröffnung warten musste. weiterlesen… »
Ich hatte ja gerade erst einige Biere aus der Störtebeker-Reihe der Stralsunder Brauerei probiert gehabt. Das Ergebnis war teils “zufriedenstellend”, teils aber auch “sehr gut”. Also halbwegs durchwachsen mit erfreulich positiven Ausreißern nach oben. Von den Mitbringseln meines Kollegen, des edlen Spenders, war jetzt noch das Stralsunder “Jubiläumsbier 777″ übrig geblieben. Aufgrund der vorangegangenen Tests hatte ich keine allzu besonderen Erwartungen, war aber dennoch auf Überraschungen gefasst. Und genau so eine Überraschung sollte es tatsächlich werden! weiterlesen… »
Ein lieber Kollege hatte mir vor einiger Zeit ein paar Biere aus Stralsund zum Probieren mitgebracht. Diese habe ich mir im Kühlschrank aufbewahrt, um auf einen günstigen Moment für die Verkostung zu warten. Zufällig kam ich während der Lagerzeit auch selbst noch nach Rostock, sodass ich dieses Sortiment noch etwas ergänzen konnte. Jetzt zur Weihnachtszeit mit den längsten dunklen Abenden war die richtige Stimmung für die Verkostung der Störtebeker Biere aus Stralsund gekommen. weiterlesen… »
Oliver hat es vor kurzem erst erwähnt: Wir Blogger ums Bier bekommen von unseren Freunden gerne immer wieder mal ein Bier geschenkt, das diesen selber gut gefällt, oder das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, und wozu sie hier gerne unser Urteil darüber lesen möchten. Genau so ein letzeres hat mir der Karl aus den Schottischen Highlands mitgebracht. Danke, Karl!
Es stammt von der Cairngorm Brewery Company in Aviemore, gut 40 Meilen östlich von Loch Ness, und trägt unter anderem wohl auch daher den Namen “Nessie’s Monster Mash”. Dem Etikett nach ist es ein “Premium Beer”, ein Ale. weiterlesen… »