Kategorie: ralf
… und keiner hat gemerkt, dass sie zu war. So kommt es einem jedenfalls vor. Letzter Tag 2011 war der 18. Dezember, und der erste Tag 2012 war bereits am 14. Januar. Astronomisch gesehen war das nicht einmal ein voller Mondzyklus. Und in dieser Zeit mit Weihnachten, Silvester, Neujahr, Dreikönigstag – da hatte ich ganz anderes im Kopf als sehnsüchtig an die Forschung zu denken. Diese Sehnsüchte kamen früher auch erst so ab der zweiten Januarhälfte auf, wenn die Forschung damals noch zu war, und man noch bis in den März auf die Wiedereröffnung warten musste. weiterlesen… »
Ich hatte ja gerade erst einige Biere aus der Störtebeker-Reihe der Stralsunder Brauerei probiert gehabt. Das Ergebnis war teils “zufriedenstellend”, teils aber auch “sehr gut”. Also halbwegs durchwachsen mit erfreulich positiven Ausreißern nach oben. Von den Mitbringseln meines Kollegen, des edlen Spenders, war jetzt noch das Stralsunder “Jubiläumsbier 777″ übrig geblieben. Aufgrund der vorangegangenen Tests hatte ich keine allzu besonderen Erwartungen, war aber dennoch auf Überraschungen gefasst. Und genau so eine Überraschung sollte es tatsächlich werden! weiterlesen… »
Ein lieber Kollege hatte mir vor einiger Zeit ein paar Biere aus Stralsund zum Probieren mitgebracht. Diese habe ich mir im Kühlschrank aufbewahrt, um auf einen günstigen Moment für die Verkostung zu warten. Zufällig kam ich während der Lagerzeit auch selbst noch nach Rostock, sodass ich dieses Sortiment noch etwas ergänzen konnte. Jetzt zur Weihnachtszeit mit den längsten dunklen Abenden war die richtige Stimmung für die Verkostung der Störtebeker Biere aus Stralsund gekommen. weiterlesen… »
Oliver hat es vor kurzem erst erwähnt: Wir Blogger ums Bier bekommen von unseren Freunden gerne immer wieder mal ein Bier geschenkt, das diesen selber gut gefällt, oder das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, und wozu sie hier gerne unser Urteil darüber lesen möchten. Genau so ein letzeres hat mir der Karl aus den Schottischen Highlands mitgebracht. Danke, Karl!
Es stammt von der Cairngorm Brewery Company in Aviemore, gut 40 Meilen östlich von Loch Ness, und trägt unter anderem wohl auch daher den Namen “Nessie’s Monster Mash”. Dem Etikett nach ist es ein “Premium Beer”, ein Ale. weiterlesen… »
Nürnberg – das bedeutet für mich immer einen Abstecher zur Hausbrauerei Altstadthof. Dieser Ausflug hat sich heute für mich in zweifacher Weise gelohnt: Pünktlich zum Advent gibt es seit dieser Woche in der Hausbrauerei Altstadthof in Nürnberg zwei starke Neuheiten aus Rotbiermalz:
Einen Rotbierbock – erstmalig im Ausschank.
Ayrer’s Red Single Malt Whisky – ein Single Malt Whisky aus Rotbiermalz, in der vom Altstadthof gewohnten Bio-Qualität, und damit der erste deutsche Bio-Whisky überhaupt.
Im Frühjahr hatte ich das Glück, auf dem “Berch”, also auf der Erlanger Bergkirchweih den Braumeister Roman Gause von der Brauerei Steinbach kennen zu lernen. Wir unterhielten uns natürlich über Bier, und ich erzählte unter anderem von meinen Erfahrungen, die ich im Winter in Kalifornien mit den Hopfungskünsten der dortigen Kleinbrauereien, den “microbreweries” und deren hopfigen Superstarkbieren, meistens Ales gemacht hatte. Damit waren wir schon beim richtigen Thema: Hopfen. Roman erzählte darauf, was für ein Fan der Hopfensorte “Saphir” er wäre, dass er ebenso wie ich die “Hopfenweisse” von Schneider so genial findet (da ist auch Saphir drin), und dass die Brauerei Steinbach, also er selbst, bereits ein Bier mit Saphir gebraut hatte. “Hopfenfrucht” hieß das damals. Leider hatte ich diese Gelegenheit verpasst. Ein Spezalitätenbier mit Saphir! Auf meinem jüngsten Ausflug nach Franken sollte sich aber unverhofft eine zweite Gelegenheit ergeben. Nicht für die Hopfenfrucht, sondern für etwas noch viel Aufregenderes: Die “Hopfenkrone”, ein Bier das mit gleich drei Edelaromahopfen eingebraut wurde: Opal, Smaragd und natürlich unserem Liebling Saphir.
Die Bierverkostungen des Ayinger Freundeskreises werden fünf mal im Jahr abgehalten, immer an einem Mittwoch. Seit der Termin nun dauerhaft von früher 18 Uhr auf jetzt eine Stunde später um 19 Uhr gelegt wurde, ist es für mich leichter, daran teilzunehmen. Man ist mit der S-Bahn von München aus nämlich gut eine Stunde unterwegs, einschließlich des Fußweges vom Ayinger Bahnhof bis zum Schalander der Brauerei. Die Kategorie “Dunkler Doppelbock” stand diesmal auf dem Programm.
Beim letzten mal, in der Kategorie “Helles Vollbier”, war ich ja halbwegs erschrocken, welche Rangreihenfolge die Testbiere am Ende von mir erhalten hatten. Das wollte ich diesmal auf jeden Fall “besser” machen. Ich kann gleich sagen, dass mir dies gründlich misslungen ist. Doch ganz so schlimm war es nicht, eher im Gegenteil. Ich habe dadurch viel über das Verkosten von Bier sowie über mich selbst und meinen eigenen Biergeschmack gelernt.
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Heute durfte ich an einer echten “Fahrt ins Blaue” teilnehmen: Ein Busfahrer hatte etwas zu feiern, in diesem Fall seinen Geburtstag, und lud seine Freunde zu einer Ausflugsfahrt ein. Und damit die Sache einen besonderen Reiz bekommt, wurde das Ziel des Ausflugs nicht bekannt gegeben. Startpunkt war München-Ramersdorf. Die Fahrt ging von dort aus in Richtung Westen über die A96, die sog. “Lindauer”. Als der Bus in Landsberg nicht von der Autobahn ab fuhr, war klar, wo die Fahrt schon mal nicht hin ging. Nicht allzu weit auf der westlichen Seite des Lechs ging es dann aber bald links ab nach Süden. Kempten war das Ziel.
Bei der Auswahl der “Kogge” am ersten Abend in Rostock hatten wir uns die Ortskenntnis meines Kollegen zu Nutze gemacht, um uns die Zeit für die Suche zu ersparen. Ich hatte natürlich unabhängig davon auch schon nach “Gasthausbrauerei Rostock” gegoogelt, weil ich mir dachte, dass aufgrund des aktuellen Booms bei derartigen Braustätten doch auch in Rostock so eine zu finden sein müsste. Da war ich auch umgehend fündig geworden mit dem Ergebnis Brauereigasthaus “Zum alten Fritz”. Ich war etwas zwiespältig, was mir für den letzten Abend mit den Kollegen lieber ist: Nochmal die alteingesessene Traditionsgaststätte “Zur Kogge”, oder eine moderne Brauereigaststätten wie der “Alte Fritz”. Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich den Abend wohl beim “Fritz” verbracht. Aber ich musste mich auch mit den Kollegen abstimmen, und da war die “Kogge” irgendwie die passendere Wahl. Beim Fritz schauten wir trotzdem kurz vorbei. Eine Stunde sollte es werden, fast zwei wurden es tatsächlich
Nach dem ereignisreichen Perlacher Sommer war es langsam mal wieder an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Es sollte im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Ufer werden: das Ostseeufer in Rostock. Nicht ganz frei gewählt, ich musste geschäftlich dort hin, aber wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch um die lokalen Bierspezialitäten kümmern. Zum Glück war ich in Begleitung von Kollegen, die auf Reisen so wie ich denken, und regionales Essen und Trinken dem Schnitzel mit (Un)Wa(h)rsteiner vorziehen. Und einer der Kollegen hatte obendrein noch eine familärgeschichtliche Beziehung zu Rostock, sodass wir in der knapp bemessenen Zeit nicht lange suchen mussten wohin, sondern seiner Empfehlung folgend schnurstracks ins Lokal “Zur Kogge” fuhren, das mit dem Zusatz
Rostocks älteste maritime Gaststätte
für sich Werbung macht.