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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: ralf

Gewöhnlich verkoste ich nur reine Biere. Die allermeisten davon sind nach dem Reinheitsgebot gemacht und dürfen demnach sich auch „Bier“ nennen. Nun ist mir aber von der Glaabsbräu in Seligenstadt etwas untergekommen, wofür ich gerne von meiner reinen Gewohnheit einmal abweiche: „Glaab’s Grie Soß“ heißt es, und ist ein „Biermischgetränk mit 90% Bieranteil und 10% Kräuteranteil“. Jetzt muss man nur noch wissen, dass die Glaabsbräu in Seligenstadt am Main beheimatet ist, so auf halbem Weg zwischen Aschaffenburg und Frankfurt, sprich in Hessen, und dass mitten im Main in Seligenstadt die Grenze zwischen Bayern und Hessen verläuft, um auch nur halbwegs erahnen zu können, was den Brauer dazu geritten haben mag, so ein Getränk zu ersinnen.

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ralf, 12.06.2018, 22:22 | Abgelegt unter: Hessen,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
JunJun
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Mittlerweile schon mehr als nur ein Klassiker unter den Bier- und Craftbierfestivals ist das Festival der Bierkulturen im Bürgerzentrum von Köln-Ehrenfeld.

Angefangen von der Berliner Weiße Brauerei Schneeeule über Kölns kleinste Brauerei, die Helios Braustelle vom Veranstalter Diplom-Braumeister Peter Esser, die Leipziger Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof, die junge Nürnberger orca brau vom Bierblogger Felix, … Ach, warum die alle aufzählen – hingehen, erleben, staunen und sich freuen! Ich bin natürlich auch in diesem Jahr dabei. Eh klar 😎

Festival der Bierkulturen, das sind zwei Tage Biererleben auf höchstem Niveau. 

Infos über alle teilnehmenden Brauereien und das ganze Festival: 

Doch Achtung- die Tickets für Samstag sind schon ausverkauft!

ralf, 12.06.2018, 21:00 | Abgelegt unter: ralf,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Nov ’17
28
11:00

Advent, die Zeit der Weihnachtsmärkte. Christkindlmarkt sagt man in München, wo das „Kindl“ wohnt. In Augsburg und Nürnberg ist es der Christkindlesmarkt. Bei diesen Worten denke ich an die vielen Verkaufsstände mit ihren weihnachtlichen Sachen. Warme Kleidungsstücke aus Wolle etwa haben meine Eltern früher auf den Augsburger Markt gelockt. Eine neue Jacke für den Papa, Handschuhe für die Mama. Und für mich gab’s eine Bratwurst in der Semmel, für Glühwein war ich noch zu klein. Achja, „Glühmarkt“ sagte man doch auch schon mal zu diesen Weihnachtsmärkten. weiterlesen… »

ralf, 28.11.2017, 10:11 | Abgelegt unter: Bockbier,ralf,Termine,Winterbier | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Meine Güte, zum fünften Mal bereits wurde die WM der Biersommerliers jetzt schon veranstaltet. „Worldcup Beersommeliers“ heißt das inzwischen. Die Veranstaltung wurde, wie die dritte WM vor vier Jahren, in der Messe München abgehalten, im Rahmen der „drinctec“, der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie. Und weil es einfach praktisch ist, wenn so ein Event direkt vor der Haustür stattfindet, habe ich mir das natürlich angeschaut. weiterlesen… »

ralf, 10.09.2017, 16:30 | Abgelegt unter: Allgemeines,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

„500 SL 2017“ – das liest sich wie eine Bezeichnung aus der Welt der edlen Automobile, und diese Assoziation zu erwecken war ganz sicher auch die Absicht der Brauer der Hausbrauerei Altstadthof, als sie 2016 dieses Bier kreierten. „Bier“, ja, und dafür steht das „SL“ in seinem Namen: „Spezial Lager“ bedeutet das nämlich. Die Zahl 500 erklärt sich aus dem Anlass des erstmaligen Einbrauens, dem Jubiläum „500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot“ im vergangenen Jahre 2016. Heuer gibt es das 500 SL inzwischen schon zum zweiten Mal. Neben dem Ausschank direkt in der Brauereigaststätte an der Nürnberger Bergstraße wurde das 2017er 500 SL als „limitierte Sonderedition“ in 500 Flaschen abgefüllt, von denen mir Brauereiinhaber Reinhard Engel eine zur Verkostung überließ. Welch große Ehre! Mit einiger Aufregung mache ich mich heute an die Verkostung dieser Rarität.

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Endlich Augustiner Pils? Was Neues? Nein, es ist nicht so, dass das jetzt eine neue Biersorte von der ehrwürdigen Münchner Augustiner Brauerei ist. Obwohl ich doch oft überraschte und ungläubige Blicke ernte, wenn ich erzähle, dass das Augustiner Pils zur Sammlung meiner Lieblingsbiere gehört. „Was? Der Augustiner macht doch gar kein Pils“ sagen die Leute dann. Doch! Macht er. Also kein neues Bier, keine Angst, da ist nichts verpasst worden. Neu an dem Pils ist, dass es jetzt in den Augustiner Bräustuben, ehemals Geheimtipp für besten und gleichzeitig Preis-Leistungs-günstigsten Biergenuss, das Pils der Brauerei frisch vom Fass gibt. Ist es aus der Flasche schon ein Hochgenuss mit seiner irren Ausgereiftheit und Ausgewogenheit, so ist das vom Fass gleich noch einen Tick schöner. Hätte ich nicht für möglich gehalten.

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Das vergangene Wochenende war mal eines so richtig rund „ums Bier“: Am Freitag die Eröffnung der Braukunst Live!, Samstag dann erst die 3. Deutsche Meisterschaft der Biersommeliers und am Abend wieder die Braukunst. Der Sonntag schließlich noch mal mit einem Veranstaltungsduo: 2.) dem dritten Tag der Braukunst und davor 1.) dem Bockbieranstich des Jubiläumsbieres „Innovator“ vom der Giesinger Bräu. Da könnte einem schon mal etwas schwindlig werden, allein von den vielen mehr oder weniger parallel laufenden Veranstaltungen, ohne dass man von dem dort jeweils im Mittelpunkt stehenden flüssigen Objekt auch nur einen Tropfen genossen hätte. Irgendwie ist es mir dann aber doch gelungen, auf allen drei Hochzeiten mit zu tanzen, und so war ich am Sonntagmorgen um kurz nach Elf beim Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2.
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Während in München-Giesing die mittlerweile sechste Biergenussmesse „Braukunst Live!“ die Aufmerksamkeit der internationalen Bierwelt auf sich zog, wurde parallel dazu am Samstag, dem 11. Februar 2017, von der breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt, in den Räumen der Doemens Academy GmbH in Gräfelfing die 3. Deutsche Meisterschaft der Biersommeliers abgehalten. 56 Teilnehmer, darunter fünf Teilnehmerinnen, waren angetreten. Dem Meisterschaftsreglement entsprechend mussten diese alle über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen (darum ja auch „Deutsche Meisterschaft“) und eine Ausbildung zum Biersommelier bzw. zur Biersommelière erfolgreich abgeschlossen haben.

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ralf, 11.02.2017, 15:00 | Abgelegt unter: Allgemeines,Deutschland,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Vergangene Woche bekam ich ganz unerwartet eine Mail von DHL mit einer Paketankündigung. Ich war zunächst etwas verwirrt, hatte ich doch in der Vorwoche einiges bei Amazon bestellt gehabt, und die Sendungen waren alle bereits bei mir angekommen. Hatte ich vielleicht unbemerkt einen Bestellknopf gedrückt? Nach wiederholtem Studium der Nachricht von DHL habe ich aber schließlich gelernt, diese Mails richtig zu lesen, und den Absender des Pakets entdeckt: „Paket von: Stoertebeker Braumanufaktur WebShop“ stand da. OK – alles klar 🙂 – das wird wohl ein Bierpröbchen werden. Und so war es auch. Stoßfest und bruchsicher verpackt und dank der Jahreszeit auch perfekt gekühlt konnte ich dem Paket eine Packung mit zwei Flaschen Störtebeker Baltik-Lager entnehmen.
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Im vergangenen Winter hatte ich eines Abends im Munich Tap House eine Gruppe aus drei jungen Brauerlehrlingen getroffen. Zwischen uns hatte sich sehr schnell ein nettes angeregtes bieriges Gespräch entwickelt, während dessen ich schwer beeindruckt war, welches Bierwissen diese Burschen, ich schätze, sie waren so um die Zwanzig, wenn überhaupt schon so alt, bereits angehäuft hatten. Sie beeindruckten mich nicht nur mit ihrem theoretischen Fachwissen über das Brauen an sich, sondern insbesondere damit, welche Kompetenz sie im praktischen Umgang mit ihrem Produkt schon zeigten und wie viele Brauereien und Marken ihnen in ihrem jungen Alter bereits geläufig waren. So ließ ich mir im Laufe des Abends von ihnen gerne ein Bier empfehlen, das sie selbst gerade erst kurz vor unserem Zusammentreffen in der Getränkekarte vom Tap House für sich entdeckt hatten. Hätte ich es selbst gefunden, so wäre es für mich persönlich die Entdeckung des Jahres gewesen. Viel mehr sogar. Ich hatte und habe immer noch den Eindruck, dass ich zuvor und danach kaum ein Bier mit höheren Qualitäten genossen habe als das „3 Monts“ der „Brasserie de Saint Sylvestre“. An diesem Bier ist alles, aber auch wirklich alles in verstärktem Maße einzigartig.
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ralf, 27.04.2015, 22:33 | Abgelegt unter: Ale,Frankreich,obergärig,ralf | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare
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