BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: ralf

Nürnberg – das bedeutet für mich immer einen Abstecher zur Hausbrauerei Altstadthof. Dieser Ausflug hat sich heute für mich in zweifacher Weise gelohnt: Pünktlich zum Advent gibt es seit dieser Woche in der Hausbrauerei Altstadthof in Nürnberg zwei starke Neuheiten aus Rotbiermalz:

Einen Rotbierbock – erstmalig im Ausschank.

Ayrer’s Red Single Malt Whisky – ein Single Malt Whisky aus Rotbiermalz, in der vom Altstadthof gewohnten Bio-Qualität, und damit der erste deutsche Bio-Whisky überhaupt.

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steinbach_titel_02   steinbach_titel Im Frühjahr hatte ich das Glück, auf dem “Berch”, also auf der Erlanger Bergkirchweih den Braumeister Roman Gause von der Brauerei Steinbach kennen zu lernen. Wir unterhielten uns natürlich über Bier, und ich erzählte unter anderem von meinen Erfahrungen, die ich im Winter in Kalifornien mit den Hopfungskünsten der dortigen Kleinbrauereien, den “microbreweries” und deren hopfigen Superstarkbieren, meistens Ales gemacht hatte. Damit waren wir schon beim richtigen Thema: Hopfen. Roman erzählte darauf, was für ein Fan der Hopfensorte “Saphir” er wäre, dass er ebenso wie ich die “Hopfenweisse” von Schneider so genial findet (da ist auch Saphir drin), und dass die Brauerei Steinbach, also er selbst, bereits ein Bier mit Saphir gebraut hatte. “Hopfenfrucht” hieß das damals. Leider hatte ich diese Gelegenheit verpasst. Ein Spezalitätenbier mit Saphir! Auf meinem jüngsten Ausflug nach Franken sollte sich aber unverhofft eine zweite Gelegenheit ergeben. Nicht für die Hopfenfrucht, sondern für etwas noch viel Aufregenderes: Die “Hopfenkrone”, ein Bier das mit gleich drei Edelaromahopfen eingebraut wurde: Opal, Smaragd und natürlich unserem Liebling Saphir.

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ralf, 27.11.2011, 22:42 | Abgelegt unter: Franken,obergärig,Privatbrauerei,ralf | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

20111102_aying_bierprobe_titel Die Bierverkostungen des Ayinger Freundeskreises werden fünf mal im Jahr abgehalten, immer an einem Mittwoch. Seit der Termin nun dauerhaft von früher 18 Uhr auf jetzt eine Stunde später um 19 Uhr gelegt wurde, ist es für mich leichter, daran teilzunehmen. Man ist mit der S-Bahn von München aus nämlich gut eine Stunde unterwegs, einschließlich des Fußweges vom Ayinger Bahnhof bis zum Schalander der Brauerei. Die Kategorie “Dunkler Doppelbock” stand diesmal auf dem Programm.

Beim letzten mal, in der Kategorie “Helles Vollbier”, war ich ja halbwegs erschrocken, welche Rangreihenfolge die Testbiere am Ende von mir erhalten hatten. Das wollte ich diesmal auf jeden Fall “besser” machen. Ich kann gleich sagen, dass mir dies gründlich misslungen ist. Doch ganz so schlimm war es nicht, eher im Gegenteil. Ich habe dadurch viel über das Verkosten von Bier sowie über mich selbst und meinen eigenen Biergeschmack gelernt.
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ralf, 02.11.2011, 22:34 | Abgelegt unter: Allgemeines,Doppelbock,Dunkles,ralf | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

20111030_meckatzer_braeu_engel_titel 20111030_meckatzer_braeu_engel Heute durfte ich an einer echten “Fahrt ins Blaue” teilnehmen: Ein Busfahrer hatte etwas zu feiern, in diesem Fall seinen Geburtstag, und lud seine Freunde zu einer Ausflugsfahrt ein. Und damit die Sache einen besonderen Reiz bekommt, wurde das Ziel des Ausflugs nicht bekannt gegeben. Startpunkt war München-Ramersdorf. Die Fahrt ging von dort aus in Richtung Westen über die A96, die sog. “Lindauer”. Als der Bus in Landsberg nicht von der Autobahn ab fuhr, war klar, wo die Fahrt schon mal nicht hin ging. Nicht allzu weit auf der westlichen Seite des Lechs ging es dann aber bald links ab nach Süden. Kempten war das Ziel.

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ralf, 30.10.2011, 22:05 | Abgelegt unter: Helles,Pils,ralf,Schwaben | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

20111020_fritz_detailaufnahme Bei der Auswahl der “Kogge” am ersten Abend in Rostock hatten wir uns die Ortskenntnis meines Kollegen zu Nutze gemacht, um uns die Zeit für die Suche zu ersparen. Ich hatte natürlich unabhängig davon auch schon nach “Gasthausbrauerei Rostock” gegoogelt, weil ich mir dachte, dass aufgrund des aktuellen Booms bei derartigen Braustätten doch auch in Rostock so eine zu finden sein müsste. Da war ich auch umgehend fündig geworden mit dem Ergebnis Brauereigasthaus “Zum alten Fritz”. Ich war etwas zwiespältig, was mir für den letzten Abend mit den Kollegen lieber ist: Nochmal die alteingesessene Traditionsgaststätte “Zur Kogge”, oder eine moderne Brauereigaststätten wie der “Alte Fritz”. Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich den Abend wohl beim “Fritz” verbracht. Aber ich musste mich auch mit den Kollegen abstimmen, und da war die “Kogge” irgendwie die passendere Wahl. Beim Fritz schauten wir trotzdem kurz vorbei. Eine Stunde sollte es werden, fast zwei wurden es tatsächlich :-P

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Nach dem ereignisreichen Perlacher Sommer war es langsam mal wieder an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Es sollte im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Ufer werden: das Ostseeufer in Rostock. Nicht ganz frei gewählt, ich musste geschäftlich dort hin, aber wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch um die lokalen Bierspezialitäten kümmern. Zum Glück war ich in Begleitung von Kollegen, die auf Reisen so wie ich denken, und regionales Essen und Trinken dem Schnitzel mit (Un)Wa(h)rsteiner vorziehen. Und einer der Kollegen hatte obendrein noch eine familärgeschichtliche Beziehung zu Rostock, sodass wir in der knapp bemessenen Zeit nicht lange suchen mussten wohin, sondern seiner Empfehlung folgend schnurstracks ins Lokal “Zur Kogge” fuhren, das mit dem Zusatz

Rostocks älteste maritime Gaststätte

für sich Werbung macht.

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Der letzte größere Artikel ist nun doch schon eine Weile her, da denke ich, es wäre mal gut, ein Lebenszeichen vom Blog-Team zu geben. Keine Sorge, es gibt uns noch, und wir waren in den letzten Wochen auch nicht untätig, was bierige Events und Unternehmungen betrifft. Allein hat nur die Zeit gefehlt, das auch alles in würdiger und ansprechender Form hier niederzuschreiben. Und neben Zeitmangel war wohl auch ein wenig die Notwendigkeit zu einer “schöpferischen Pause” vorhanden. Nur gut, dass wir das Blog nicht kommerziell betreiben und daher irgendwie unter Druck wären. So können wir warten bis der natürliche Mitteilungsdrang in uns erwacht. Wenn dieser kommt, dann ist das Schreiben über unser Lieblingsthema doch am allerschönsten.

Also, liebe Leser: Wir sind noch da, Themen haben wir auch. Die Zeit wird auch bald wieder vorhanden sein. Den erwähnten Drang … ich spüre da schon was!  ;-)

Durstiger Gruß
an alle unsere treuen Leser

ralf

ralf, 17.10.2011, 22:50 | Abgelegt unter: Allgemeines,ralf | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Weil es uns letzten Herbst in der Oberpfalz so gut gefallen hat, macht das ganze Blogteam auch dieses Jahr wieder einen Ausflug dorthin. Diesmal steht neben dem Zoigl selbst auch eine Wanderung durchs Waldnaabtal auf dem Programm:

Vorabend

Wir werden vom Bahnhof abgeholt und ins Hotel gebracht und erfahren unterwegs schon, wer von den Zoiglbrauern dieses Wochenende denn auschenkt.  So beschliessen wir, den Auftakt in der Wolframstubn zu machen: Diese ist – im Vergleich zur sonst eher privaten Athmosphäre der Zoiglstuben – recht professionell aufgemacht. Es ist schon ziemlich voll, aber Wirt Georg Forster kommt gleich herbeigeilt und räumt uns einen Tisch für 6 (!) Leute frei. Das ist Klasse und wir spüren: man ist willkommen hier! So kommen wir auch gleich ins Gespräch mit unsern Tischnachbarn, junge Einheimische.  Im Lokal sind alle Altersklassen stark vertreten (bis auf Kinder natürlich ;-) ). weiterlesen… »

schneider_nelson_sauvin_titel Das “Nelson Sauvin” ist das jüngste Bier aus der Weissbierbrauerei Schneider in Kelheim. Die Schneider-Biere sind seit einiger Zeit alle mit dem englischen Wort “Tap” für Zapfhahn bezeichnet und durchnummeriert. In dieser Reihe hat das “Nelson Sauvin” die Bezeichnung “Tap X” erhalten. Ein geheimnisvoller Name, und eine kryptische Nummer für ein, wie wir meinen, ganz besonderes Weissbier, das in diesem Jahr für viel Furore bei den Bierliebhabern, insbesondere bei den Bierbloggern, und ganz besonders beim Blog-ums-Bier gesorgt hat.

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20110910_fob_titel_02 20110910_fob_dsc_4853 Gestern um Elf Uhr war in der Forschungsbrauerei der für viele Fans der “Forschung” wohl wichtigste Moment nach der Übernahme der Brauerei durch die Wirts- und Brauerfamilie Silbernagl: Der Anstich des Bockbieres “Sankt Jakobus – Blonder Bock”. Geöffnet hatte das Bräustüberl bereits seit dem 1. August mit einem inoffiziellen Probebetrieb von knapp zwei Wochen, bis am 12. August dann die offizielle Wiedereröffnungsfeier abgehalten wurde. Seit dieser Zeit, sechs Wochen sind es mittlerweile schon, gab es nur die “leichte” Biersorte aus dem Forschungskeller zu trinken: Den Pilsissimus, ein helles Exportbier. Das Flaggschiff der Forschungsbrauerei aber war immer schon der “Blonde Bock” gewesen. Dieser wurde auch gleichzeitig mit dem Hellen zu Anfang Juli eingebraut. Durch seinen hohen Stammwürzegehalt von über 19% braucht er jedoch eine längere Lagerzeit, bis er ausschankfertig ist. Diese Zeit war jetzt, rund zehn Wochen nach dem Brauen, erreicht.

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