Kategorie: Privatbrauerei
Heute will ich mal den Kuchlbauer-Artikel (der sich ja hauptsächlich mit der Kultur beschäftigt hat) um die Weizenbier-Komponente ergänzen: Im Test war das Weizen (Weissbier) “Kuchlbauer Weiße” und der Weizenbock “Aloysius”.
Heute hab ich mir ein “Restbier” aus meinem Bodensee-Urlaub aufgemacht: Ein Leibinger Dunkles Weizen aus Ravensburg.Nun habe ich ja (als Franke) gewisse Vorurteile gegenüber schwäbischen Bieren, aber wir sind ja auch selbstbewusst genug, auch mal anderen Bieren eine Chance zu geben (insbesondere im Urlaub, wenn du ohnehin keine Wahl hast;-).
Eigentlich wollte ich ja an diesem Wochenende in Leipzig nur fröhlich mit feiern beim Biergartenfest der Gosenschenke “Ohne Bedenken”. Aber als ich von meiner Unterkunft los zog, fiel bereits nach knapp 100m mein Blick auf ein altes Werkstor, an dessen Gitterstäben das Symbol der Brauer angebracht war, das aber aussah wie ein Überrest aus alten Tagen. Ein umherschweifender Blick auf das alte Gemäuer mit den teilweise zerbrochenen Fenstergläsern schien das zu bestätigen. Das sah alles so aus wie eine stillgelegte Brauerei. Seltsam war nur im Hof dahinter der in Gebrauch scheinende Brauereilaster mit gültiger Zulassung und die vielen recht sortiert aufgestellten Getränkekästen.
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Nachdem ich erfahren hatte, dass das “Bier des Jahrzehnts” ein Bier aus meiner Heimat ist, dass es nämlich aus Augsburg kommt, bin ich bei meinem letzten Besuch dort umgehend in die nächste Tankstelle gestürmt und habe mir aus deren Getränkemarkt gleich ein paar Probeflaschen des “Commerzienrat Riegele Privat” mitgenommen. Das wollte ich doch sehen, ob das Riegele Bier diesen Ehrenpreis auch wirklich verdient hat. Vom Fass hatte ich ja schon einige dieser Commerzienräte niedergemacht. Ganz selten mal eine Flasche, und die dann meist eher gegen den Durst. Um ehrlich zu sein: Die Augsburger Biere hatte ich schon länger für das Blog-ums-Bier im Auge. Sogar Fotos hatte ich schon gemacht. Ich konnte mich aber wohl wegen des Gewohnheitsfaktors nie so recht zu einem Blogbeitrag aufraffen. Jetzt aber, nach der Vergabe des großen Preises des Jahrzehnts …
Das ist auch eine hervorragende Gelegenheit, endlich die Archivbilder herauszukramen und hier einzustellen.
Ein Bericht von unserer Ehrenbloggerin Hannelore höchstpersönlich:
Neulich war ich mit dem Club Aktiver Frauen Weißenburg (45 + 5 Männer
) in der Hallertau zum “Spargelessen und -verarbeiten”. Anschließend hatten wir eine Führung in Kuchlbauer’s Bierwelt (Brauerei und Weizenbierglassammlung) in Abensberg.
Endlich Frühling! Schon lange habe ich mich auf diese erste Samstagsrunde mit meinem Motorrad gefreut. Ein Ausflug nach Pretzfeld zum Nikl- Bräu sollte es werden. Kennengelernt habe ich das Bier beim letztjährigen Fränkischen Bierfest in Nürnberg. Je ein Flasche vom Michala sowie vom Lager habe ich mit genommen.
Anlässlich des Besuchs des Nürnberger Weizenbierglas-Museums (siehe vorheriger Artikel) haben wir natürlich auch die im gleichen Keller eingerichtete Weizenbier-Brauerei von Walter Geißler besichtigt (und natürlich auch gleich ein Bier erprobt). weiterlesen… »
Pünktlich zum Wiedereinbruch des Winters hat am 05. März 2010 um 11:00 Uhr die Forschungsbrauerei in München Perlach mit dem traditionellen Anstich des Frühjahrsstarkbieres “Sankt Jakobus – blonder Bock” wieder ihre Pforten geöffnet. Pünklich? Nein, nicht ganz. Denn heuer war der Fotograf der Lokalpresse aus unbekanntem Grund nicht erschienen, und ohne anwesende Kamera trauten sich die Lokalpolitiker vom Bezirksausschuss 16 Ramersdorf / Perlach der Landeshauptstadt München und die Funktionäre vom Festring Perlach e.V. scheinbar nicht aus dem Hinterzimmer des Bräustüberls nach vorne, um den festlichen Akt des Anstichs auszuführen. Aber alles halb so wild. Das BLOG-UMS-BIER war ja da – mit Blitzlicht und Kamera.
“Unverhofft kommt oft” heisst es im Sprichwort, und es stimmt! Eigentlich wollte ich mich heute nur mit meinen Freunden Peter und Herbert im Weissen Bräuhaus im Tal zu München treffen, um mit ihnen zusammen die Stierhoden zu essen. Die gibt es dort jeden Sonntag. Und dazu ein, wie man sagt, “gepflegtes Schneider Weißbier” trinken und als Dessert dann den sprichwörtlichen dunklen Aventinus, den Weizenbock von Schneider. Peter kam ein wenig später, und so hat Herbert etwas in der Getränkekarte geschmökert. Plötzlich sagte er etwas von “Hopfenweisse mit einem Hauch Zitrone”. “Hopfenweisse? Zitrone? Nie gehört.” sagte ich. Ich nahm mir auch eine Getränkekarte zur Hand und tatsächlich: ein neues Bier von Schneider!
Aus unserer Reihe: “Biere ferner Länder” kommt heute mal ein Bier aus Europas höchstgelegener Brauerei. Das Monsteiner Wätterguoge Bier (der “Wätterguoge” ist ein Alpen-Salamander) wird in Monstein (bei Davos, 1625m üNN) in einer Kleinbrauerei der BierVision Monstein AG gebraut. Dort haben sich Ende 2000 4 Freunde zusammengetan und in einer alten Sennerei im Juni 2001 diese Brauerei eröffnet. Die Finanzierung wurde durch die Ausgabe von Bürger-Aktien erreicht (für Brauereien gibt keine Bank Geld!); die Dividende sind 2 Liter Bier!
“Wenn d Wätterguogä nidschi gaa, chunds läid,
wenn sch obschi gaa, chunds hübsch”