Kategorie: Dunkles
Es freut mich doch immer wieder sehr, wenn ich merke wie unser Blog meinem Bekanntenkreis so im Gehirn verankert ist, das sie fast automatisch, immer ein Mirbringsel für mich haben wenn sie ein außergewöhliches Bier entdecken! So komme ich also zum Förster-Dunkel der Gampertbräu.
Schön schaumig – ein nicht unsympatischer Anblick! Zusammen mit einem milden Malzgeruch genehmige ich mir einen ersten Zug:
Sofort bemerke ich ein leichtes bizzeln auf der Zungenspitze. Danach kommt ein völlig geschmeidiges Gleiten in und durch meinen Gaumen. Toll!
Da passt das leicht süssliche im Nachgeschmack. Schlieslich ist es ja ein Dunkel!
Was fehlt ist eigentlich nur eine zweite Flasche zu meiner kräftigen Brotzeit!
Prost!
Die Bierverkostungen des Ayinger Freundeskreises werden fünf mal im Jahr abgehalten, immer an einem Mittwoch. Seit der Termin nun dauerhaft von früher 18 Uhr auf jetzt eine Stunde später um 19 Uhr gelegt wurde, ist es für mich leichter, daran teilzunehmen. Man ist mit der S-Bahn von München aus nämlich gut eine Stunde unterwegs, einschließlich des Fußweges vom Ayinger Bahnhof bis zum Schalander der Brauerei. Die Kategorie “Dunkler Doppelbock” stand diesmal auf dem Programm.
Beim letzten mal, in der Kategorie “Helles Vollbier”, war ich ja halbwegs erschrocken, welche Rangreihenfolge die Testbiere am Ende von mir erhalten hatten. Das wollte ich diesmal auf jeden Fall “besser” machen. Ich kann gleich sagen, dass mir dies gründlich misslungen ist. Doch ganz so schlimm war es nicht, eher im Gegenteil. Ich habe dadurch viel über das Verkosten von Bier sowie über mich selbst und meinen eigenen Biergeschmack gelernt.
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Nach dem ereignisreichen Perlacher Sommer war es langsam mal wieder an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Es sollte im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Ufer werden: das Ostseeufer in Rostock. Nicht ganz frei gewählt, ich musste geschäftlich dort hin, aber wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch um die lokalen Bierspezialitäten kümmern. Zum Glück war ich in Begleitung von Kollegen, die auf Reisen so wie ich denken, und regionales Essen und Trinken dem Schnitzel mit (Un)Wa(h)rsteiner vorziehen. Und einer der Kollegen hatte obendrein noch eine familärgeschichtliche Beziehung zu Rostock, sodass wir in der knapp bemessenen Zeit nicht lange suchen mussten wohin, sondern seiner Empfehlung folgend schnurstracks ins Lokal “Zur Kogge” fuhren, das mit dem Zusatz
Rostocks älteste maritime Gaststätte
für sich Werbung macht.
Beim diesjährigen Bierfest in Nürnberg habe ich zum ersten mal etwas vom Hembacher Bier gehört und natürlich auch getrunken. Damals hat mir das dunkle Stöffla und auch das Kellerbier aus Rednitzhembach bei Schwabach sehr geschmeckt, doch erst gestern konnte ich mir ein paar Flaschen mit heim nehmen. Man muß das Bier direkt in der Brauerei abholen, denn außer in einem befreundeten Getränkeladen in Schwabach und im Bieramt in Nürnberg gibt es das Bier nämlich nicht zu kaufen, teilte mir der Chef Jürgen Müller mit. weiterlesen… »
Neulich bekam ich eine SMS von einem Freund mit der Meldung, er hätte ein “fass krugbraeu” im Kühlschrank. Insider wissen natürlich, dass es mehrere Brauereien mit diesem Namen gibt. Daher löse ich gleich auf: Es handelt sich in diesem Fall um die Brauerei Krug in Breitenlesau in der Fränkischen Schweiz, die vor allem durch ihr typisch fränkisches dunkles Landbier bekannt ist. Diese Brauerei Krug hatte ich auf einer Radtour im Jahr 2004 schon mal besichtigt. Da kam mir das Fass meines Freundes sehr gelegen, um mit dem Testbericht auch ein paar Archivbilder aufzuarbeiten. weiterlesen… »
DUNKEL, richtig dunkel kommt es daher. Das Neumarkter Lammsbräu Dunkel .Mit reichlich Malzgeschmack und nicht zu süß! Genauso ein Appetitgefühl, wie jetzt nach dem öffnen der Flasche, befällt mich auch immer in einer Bäckerei, wo sie noch selber Brot backen. Muß wohl am “Bio” liegen!? Und dann kommt auch schon der erste Schluck: Sehr schön abgerundet/ voller Geschmack. Schade das ich es in meiner Umgebung nur schwer bekomme. Ein echtes Spitzenbier!
Prost!
Ralfs Bericht über die Hollerküchle lockte mich auch mal wieder ins Weisse Bräuhaus im Tal. Leiderleider gabs inzwischen keine Hollerküchle mehr, “nur” noch Hollerschmarrn, aber der war schon auch ziemlich lecker und mit deutlichen Hollunderdoldenstücken (und mit Rhabarberkompott, hmmm, und Erdbeereis). Aber ich wollt ja gar nicht übers Essen erzählen…
Da ich ja nun kein Weizentrinker bin, wähle ich dort eigentlich ohne Nachzusehen das (Tegernseer) Helle (oder den Freien Hahn). Aber diesmal bemerkte ich doch auch das Dunkle: ein Altbairisch Dunkel mit dem Vornamen Bräu Girgl. Es stammt aus der Karmelitenbrauerei in Straubing. Da ich es auf deren Sortiment-Seite gar nicht finde, vermute ich, daß es eine Auftragsbräu für die Weiseen Bräuhäuser und das Bräugirgl ist, vielleicht weiß ralf mehr darüber? Nun, wichtig ist ja vor allem, wie’s denn schmeckt. Mir, als Dunkelbier-Fan: ordentlich! (Achtung: dickes fränkisches Lob!) Es ist eher leicht malzig, oder sagen wir: malzig und leicht, hervorragend für den Sommer, wo einem die dunklen Biere ja manchmal zuwenig Erfrischung bieten. Und bestimmt mögen es auch Leute, die sonst vielleicht eher zu den hellen Sorten greifen. Ich werde das hier sicher noch öfter wählen!
“Juhu den ganzen Tag”, so hatte Manni Fritsch, der Bräu vom Berabecka Boandlbräu, in seiner virtuellen Brauerei das Vatertagsfest angekündigt. Und genau so war das dann auch. Es ging gleich los mit einem Fahnenappell, zu dem die Blaskapelle ihre ersten Töne von sich gab. Es waren wieder die “Sternhagel Schwäbisch” aus Biberach an der Riß. Zuvor schon wurde der Kessel eingeheizt, in dem allerlei Schweinernes gekocht wurde. Und natürlich gab es auch leckere Weißwürste, danach das frische Kesselfleisch mit Sauerkraut, Steaks und und und … und vor allem: Das leckere Boandlbier – Hell oder Dunkel, ganz nach dem persönlichen Geschmack.
Der gestrige Einkauf im Giesinger Bierlaboratorium erbrachte als Beute das nun schon bekannte Kellerbier “Erhellung” sowie das Dunkle, das auch einfach nur so genannt wird. Andere Sorten hatten sie gerade keine mehr, demnächst ist aber ein Maibock dran, den darf ich nicht verpassen… Aber nun zum Dunklen: es ist keins von der ganz dunklen Sorte, weder was die Farbe angeht, noch den typischen Malzgeschmack, eher so ein etwas dunkel geratenes Helles. Ein bischen weniger erfrischend, ein bischen mehr gehaltvoll, insgesamt weich und rund, aber unspektakulär. Ich habe es im Laufe des Wochenendes hauptsächlich als dunkles Radler getrunken, denn das Limo spendiert die sonst fehlende Erfrischung und das Dunkle nimmt dem Limo die eklige Süße.
Die Erhellung bleibt also mein Favorit aus Giesing, aber hin und wieder werde ich sicher auch mit dem Dunklen abwechseln.
Die letzte Brauerei, die mir Peter Lang in der Region Kelheim gezeigt hat, war die wohl berühmteste Brauerei Niederbayerns: Die Klosterbrauerei Weltenburg. Dort trafen wir den Braumeister Anton (Toni) Miller. Toni hat mit seinen erst 23 Jahren bereits eine erstaunliche Karriere gemacht. Denn den Meistertitel hatte er schon mit 21 erworben und ist jetzt seit zwei Jahren als Braumeister in Weltenburg. Damit ist er ein echtes Vorbild für die Nachwuchsbrauer in der Region Niederbayern und darüber hinaus. Peter bezeichnet ihn sogar als einen Medienstar. Das stimmt absolut, man muss z.B. nur mal das Interview anhören, das er dem Bayerischen Rundfunk gab, oder auf die Pressemitteilungsseite der Weltenburger Klosterbrauerei sehen. Auf dieser Seite ist neben einigen Zeitungsartikeln noch ein weiteres Tondokument mit Anton Miller zu finden: ein Interview mit Antenne Bayern.