Kategorie: Helles
Letzte Woche habe ich eine Auswahl von Wieninger Bieren geschenkt bekommen. Heute habe ich die Erste geköpft:
Ein leicht hopfiger Geruch steigt aus dem Glas in meine Nase. Klare hellgelbe Farbe mit luftigem Schaum für meine Augen und ein prikelnd süsser Geschmack für den Gaumen! Fehlt nur eine deutlichere Hopfennote im Abgang. So erscheint es mir als das ich wohl die falsche Jahreszeit zum verkosten erwischt habe. Im Sommer zu einer Brotzeit auf dem Balkon passt dieses recht unkomplizierte Bier am besten.
Bin schon auf meine anderen “Geschenke” gespannt!
Prost!
Heute durfte ich an einer echten “Fahrt ins Blaue” teilnehmen: Ein Busfahrer hatte etwas zu feiern, in diesem Fall seinen Geburtstag, und lud seine Freunde zu einer Ausflugsfahrt ein. Und damit die Sache einen besonderen Reiz bekommt, wurde das Ziel des Ausflugs nicht bekannt gegeben. Startpunkt war München-Ramersdorf. Die Fahrt ging von dort aus in Richtung Westen über die A96, die sog. “Lindauer”. Als der Bus in Landsberg nicht von der Autobahn ab fuhr, war klar, wo die Fahrt schon mal nicht hin ging. Nicht allzu weit auf der westlichen Seite des Lechs ging es dann aber bald links ab nach Süden. Kempten war das Ziel.
Gestern um Elf Uhr war in der Forschungsbrauerei der für viele Fans der “Forschung” wohl wichtigste Moment nach der Übernahme der Brauerei durch die Wirts- und Brauerfamilie Silbernagl: Der Anstich des Bockbieres “Sankt Jakobus – Blonder Bock”. Geöffnet hatte das Bräustüberl bereits seit dem 1. August mit einem inoffiziellen Probebetrieb von knapp zwei Wochen, bis am 12. August dann die offizielle Wiedereröffnungsfeier abgehalten wurde. Seit dieser Zeit, sechs Wochen sind es mittlerweile schon, gab es nur die “leichte” Biersorte aus dem Forschungskeller zu trinken: Den Pilsissimus, ein helles Exportbier. Das Flaggschiff der Forschungsbrauerei aber war immer schon der “Blonde Bock” gewesen. Dieser wurde auch gleichzeitig mit dem Hellen zu Anfang Juli eingebraut. Durch seinen hohen Stammwürzegehalt von über 19% braucht er jedoch eine längere Lagerzeit, bis er ausschankfertig ist. Diese Zeit war jetzt, rund zehn Wochen nach dem Brauen, erreicht.
Die Saison 2011 hat für die neue Inhaberfamilie Silbernagl bestens begonnen. Genau mit der Wiedereröffnung der Forschungsbrauerei hat auch – endlich – der Sommer in Perlach Einzug gehalten. Fast jeden Abend ist der Biergarten bis auf den letzten Tisch besetzt. Und auf den Tischen stehen reihenweise die Krüge mit dem hervorragenden Bier. Tag für Tag. Bei diesem Durst der Gäste ist es kein Wunder, dass heute schon das erste mal nachgebraut werden musste. Weil ich für meinen Bericht über die Verkostung des jungen Bockbieres ohnehin meine Kamera dabei hatte, habe ich ein paar exklusive Aufnahmen machen können von meinen Einblicken in die Kessel, in Sudpfanne, Maisch- und Läuterbottich.
Nach der Anfahrt durch Polen kommen wir spät abends recht müde in Druskininkai an, einem alten Kurort an der Memel. Wie praktisch, dass die Campingplatz-Anmeldung gleich in der Bar ist, an der uns 2 Zapfhähne signalisieren, was an so einem heissen, staubigen Tag ein krönender Abschluss wäre… weiterlesen… »
Eine meine Lieblings-Radl-Runden geht an den Isar-Trails flußaufwärts auf der rechten Seite und flußabwärts zurück auf der anderen Seite. Je nach Zeit und Fitness wähle ich mir dann eine Brücke als Umkehrmarke. Heute reichte es bis nach der Floßrutsche, an der der hübsche Biergarten des Gasthaus zur Mühle zur Pause einlädt. Hier wird Fischer’s Hell ausgeschenkt, von dem ich noch nie gehört habe. “Stifungsbräu” und “Privatbrauerei Erdinger Weißbräu” finde ich in dem Zusammenhang, jedoch gibt Erdinger selbst keinen Hinweis auf eine Marke Fischer’s. weiterlesen… »
Beim Stöbern auf unserem Blog ist mir aufgefallen, daß ein sehr wichtiges und gutes Bier gar nicht erwähnt wird: das Helle aus Wettelsheim! Das konnte natürlich nicht so bleiben… weiterlesen… »
Bei einer Radl-Tour habe ich zufällig diesen Brauereigasthof entdeckt; obwohl ich natürlich schon mal davon gehört hatte, dass da irgendwo im Süden Münchens noch eine kleine Brauerei sein soll. Ich wollte mir eigentlich nur den alten Bahnhof ansehen, an dem jetzt kein Zug mehr hält, seit die traditionsreiche Eisenbahn durch eine S-Bahnlinie ersetzt wurde. Diesmal aber haben wir uns die Brauerei zum Ziel genommen. Gebraut wird in der kleinen, aber hübschen Anlage nur Weißbier, das “Stationsweizen” oder auch “Isargold” genannt wird. weiterlesen… »
Die heutige St.-Patricks-Parade erforderte vor dem Mit-Laufen noch eine kleine Stärkung, und da bot sich eine nette Kneipe mit Maierbräu an. Im Angebot standen die beiden gängigen Sorten Helles und Pils, in der Gruppe nahmen wir natürlich beides. Wenn sich die Gläser nicht unterschieden hätten, hätten wirs kaum unterscheiden können! Beide Biere sehr, sehr hell und mit einem steifen Schaum. Klar, das Pils perlt natürlich mehr.
Auf meiner Irlandreise war ich natürlich auch in Dublin. Schon als ich zum ersten mal in Dublin war, hatte ich dort einen Hausbrauerei-Pub entdeckt, der hervorragende Biere braut, darunter ein phantastisches Stout. “Stout” wie “Guinness”, nur eben richtig! Die Brauerei nennt sich “Masterbrewers Messrs Maguire” und liegt nur wenige Schritte entfernt von “Temple Bar”, dem bier- und pubtouristischen Zentrum Dublins. Das Stout der Maguires ist dermaßen überwältigend, dass ich allein seinetwegen schon mehrere Wochenenden im Jahr in Dublin verbringen könnte. Doch was echte “masterbrewers” sind, die haben natürlich noch mehr auf Lager. Und ein Bier besser als das andere. Ich habe versucht, die alle an einem Nachmittag durchzutesten, was zum folgenden Bericht geführt hat, der damit in der Sammlung der Fakten für mein Notizbuch wahrscheinlich einer meiner anstrengendsten bisher war. ![]()
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