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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: untergärig

„500 SL 2017“ – das liest sich wie eine Bezeichnung aus der Welt der edlen Automobile, und diese Assoziation zu erwecken war ganz sicher auch die Absicht der Brauer der Hausbrauerei Altstadthof, als sie 2016 dieses Bier kreierten. „Bier“, ja, und dafür steht das „SL“ in seinem Namen: „Spezial Lager“ bedeutet das nämlich. Die Zahl 500 erklärt sich aus dem Anlass des erstmaligen Einbrauens, dem Jubiläum „500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot“ im vergangenen Jahre 2016. Heuer gibt es das 500 SL inzwischen schon zum zweiten Mal. Neben dem Ausschank direkt in der Brauereigaststätte an der Nürnberger Bergstraße wurde das 2017er 500 SL als „limitierte Sonderedition“ in 500 Flaschen abgefüllt, von denen mir Brauereiinhaber Reinhard Engel eine zur Verkostung überließ. Welch große Ehre! Mit einiger Aufregung mache ich mich heute an die Verkostung dieser Rarität.

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Vergangene Woche bekam ich ganz unerwartet eine Mail von DHL mit einer Paketankündigung. Ich war zunächst etwas verwirrt, hatte ich doch in der Vorwoche einiges bei Amazon bestellt gehabt, und die Sendungen waren alle bereits bei mir angekommen. Hatte ich vielleicht unbemerkt einen Bestellknopf gedrückt? Nach wiederholtem Studium der Nachricht von DHL habe ich aber schließlich gelernt, diese Mails richtig zu lesen, und den Absender des Pakets entdeckt: „Paket von: Stoertebeker Braumanufaktur WebShop“ stand da. OK – alles klar 🙂 – das wird wohl ein Bierpröbchen werden. Und so war es auch. Stoßfest und bruchsicher verpackt und dank der Jahreszeit auch perfekt gekühlt konnte ich dem Paket eine Packung mit zwei Flaschen Störtebeker Baltik-Lager entnehmen.
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Beim  Fränkischen Bierfest im Nürnberger Burggraben war heuer ein extra Craftbierstand mit allerlei interessanten Biergetränken. Alle in vornehm wirkenden Weinflaschen. Bis auf eine kleine Stumpenflasche mit giftgrünem Etikett. Sofort fiel mir das Schanzenlogo auf und der tolle Spruch der darauf pangerte:“Dem Loni sein Bock“ weiterlesen… »

Da steh‘ ich also in meinem Supermarkt, mitten in Zentralfranken, und weiß nicht so recht, welches Feierabendbier mich heut‘ am meisten anmacht. Ich gehe an Rotbieren, jeder Menge Kellerbieren, Hefeweizen, Bock- und Leichtbieren sowie Hellen und Spezialbieren vorbei. Doch ich kann mich nicht entscheiden. Also zurück auf „Null“ und mal etwas weiter ausgeholt… Da fällt mein Blick beim Schlendern auf eine „fränkische Spezialität“:

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oliverxt77, 12.05.2014, 20:14 | Abgelegt unter: Franken,oliverxt77,Pils,Privatbrauerei,untergärig | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Dit is ma een Weihnachtsjeschenk. Een Josephs Spezial aus der Brauerei im Eiswerk (in der Au in München).

Sojar ne limitierte Ufflage.

Also uff die Flasche.  Als ick et jerochen hab und die Oogen schloss, sah ick ma in eener bayrischen  urichen Wirtschaft am Stammtisch, wo die Burschen in Lederhosen sitzen. Mit´n Zigararrenstumpen im Mund schafkopfen. Die Wirtschaft lag im leicht anjenebelten Rauch. So´n Jeruch hat dit Bier. weiterlesen… »

Für gutes Bier ist die Steinbach-Bräu in Erlangen stets eine gute Adresse. Ganzjährig gibt es dort das Storchenbier, Steinbachs untergärige naturtrübe helle Standardspezialität (nicht zu verwechseln mit dem Storchenbräu aus Pfaffenhausen). Neben diesem wird immer ein Spezialbier ausgeschenkt, auch „Bier des Monats“ genannt. Für mich sind genau diese Biere des Monats das Spannende an dieser Brauerei. Da gibt es einige immer einmal wiederkehrende Kreationen, etwa das Weizenbier „Goldblondchen“, oder zur Bergzeit natürlich das Bergbier von Steinbach. Aber eben sehr oft auch Neues, so wie letztens das „Altstadtbier“, ein ins Kupferfarbene gehendes untergäriges Exportbier, auf klassische Art gebraut und gehopft. Und nicht zu vergessen: die legendäre Hopfenkrone.

Das aktuelle Bier des Monats nun, seit Mittwoch im Ausschank, ist bei Steinbach so noch nie da gewesen, also eine absolute Einmaligkeit: „Hopferla“ heißt es und wurde gebraut mit frisch geerntetem Spalter Aromahopfen.

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Heute gabs mal wieder ein besonderes Bier, das die derzeitige IPA-Welle variiert: ein „unfiltriertes und naturbelassenes Stron Pale Lager“ mit heftigen Hopfennoten. Um genau zu sein: mit nachgehopften Cascade und Amarillo!

 

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Jetzt ist sie ausgestanden, die bocklose Zeit in der Forschungsbrauerei. In früheren Jahren war diese bocklose Zeit ja immer gleich mit einer vollkommenen Schließung der Forschung und ihres Bräustüberls verbunden. Von Ende Oktober bis zur Fastenzeit war einfach zu. Da wurde die Wiedereröffnungsfeier mit dem Anstich des Blonden Bock ganz von selbst zu einer großen Sensation, wofür sich an einem sonst ganz gewöhnlichen Werktag schon am Vormittag die Freunde des guten Bieres zum Festakt einfanden. Mit der Familie Silbernagl ist der Brauch der Winterschließung weggefallen – sehr zur Freude der Gäste, die sich nun auch im Winter im Bräustüberl wohlfühlen können. Wenn es aber normal ist, dass die Forschung auf hat, wozu dann noch ein extra Fest zum Anstich? Ganz einfach: Weil der Sankt Jakobus, der Blonde Bock, nicht einfach nur ein Bier unter Bieren ist, sondern bekanntermaßen eines der besten seiner Art, wenn nicht – ich höre nicht auf das zu wiederholen – DAS BESTE seiner Art!

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Überraschend, und doch irgendwie zu erwarten, habe ich beim Bummel durch meinen Getränkemarkt das rötliche Label beim Pyraser-Eck entdeckt. Ohne zu Zögern habe ich mich darauf getsürtzt und ein paar Flaschen eingekauft. Ein Rotbier von Pyraser!

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Schübel Bräu. Voller Erwartung auf ein sehr malzbetontes Bier wähle ich das eher nüchtern aussehende, einfache Glas um mein Drachenseidla anzugehen. Was es wohl mit dem verspielten Drachen auf dem Ettiket auf sich hat? Keine Ahnung. Muß ich wohl doch mal einen Ausflug ins nördliche Oberfranken machen. Bestimmt kann ich da mehr erfahren.

Nun steht es da! Herrliche Farbe. Eine leicht süssliche Wolke umgibt mich schon beim Einschenken. Sehr schaumig. Leichtes Bitzeln an der Zungenspitze mit durchaus herbem Nachgeschmack. Was will man mehr? Fruchtig-frisch im Gaumenbereich. Zu schnell leert sich das erste Glas und ich schenke mir noch eins ein. Sehr süffig! Bin schon  gespannt was man sonst noch für Biere in Stadtsteinach braut und plane schon meinen Ausflug.

Das 140 jährige Brauereibestehen mit angemessenem Brauereifest bietet sich zu einem internsiven Besuch an.

Bis dahin Prost!

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