Kategorie: Gasthausbrauerei
Oliver hat ja gerade über den Altstadthof Maibock berichtet – aus der Flasche. Eine Woche zuvor hatte ich den Maibock bereits direkt in der Brauerei, bzw. Brauereigaststätte probiert. Mit meinem mündlichen Lobpreis darüber habe ich Oliver zum Probieren dieses außergewöhnlichen Bieres animiert, wodurch der Maibock vom Altstadthof zwei Tester vom Blog-ums-Bier bekommen hat. Hier also nun mein zweiter unabhängiger Bericht über dieses Bier – wie es in der Brauerei getrunken schmeckt.
Auf meiner Irlandreise war ich natürlich auch in Dublin. Schon als ich zum ersten mal in Dublin war, hatte ich dort einen Hausbrauerei-Pub entdeckt, der hervorragende Biere braut, darunter ein phantastisches Stout. “Stout” wie “Guinness”, nur eben richtig! Die Brauerei nennt sich “Masterbrewers Messrs Maguire” und liegt nur wenige Schritte entfernt von “Temple Bar”, dem bier- und pubtouristischen Zentrum Dublins. Das Stout der Maguires ist dermaßen überwältigend, dass ich allein seinetwegen schon mehrere Wochenenden im Jahr in Dublin verbringen könnte. Doch was echte “masterbrewers” sind, die haben natürlich noch mehr auf Lager. Und ein Bier besser als das andere. Ich habe versucht, die alle an einem Nachmittag durchzutesten, was zum folgenden Bericht geführt hat, der damit in der Sammlung der Fakten für mein Notizbuch wahrscheinlich einer meiner anstrengendsten bisher war. ![]()
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Seit November 2009 wird im Brauereigasthof Seelmann Zettmannsdorf endlich wieder selbst Bier gebraut! Als die Nachricht bei mir am Motorradstammtisch die Runde machte, war uns klar wo wir unser 2010er Motorradtreffen abhalten wollen. Also fix einen Termin festgelegt und einen Vorabbesuch Mitte Februar vereinbart. Schnee und Kälte liesen uns auf das Auto ausweichen. Da konnten wir unsere beiden Biersiphons einpacken!
Gestern wurde mir eine ganz besondere Ehre zu Teil. Ich durfte Stephanie Spendler treffen, Geschäftsführerin der Haidhauser Unions-Brauerei und Wiesnwirtin im Löwenbräu-Oktoberfestzelt. Auslöser dieses Treffens war mein Besuch letzte Woche zum Testen des Unionsbräu Nikolausbock. An jenem Abend erzählte unser Freund Peter uns die Hintergrundgeschichte des heutigen Wappens der Unions-Bräu. Auf diesem ist ein auf einem Bierfass reitendes Münchner Kindl vor den Strahlen der Sonne aufgemalt. Und wenn man dieses Kindl ganz genau anschaut, fällt auf, dass sein Gesicht sehr reale Züge aufweist. Der Grund: es ist von einem Jugendfoto der heutigen Unionsbräu-Wirtin abgemalt worden.
Zwei Freunde hatte mich eingaladen, mit ihnen in der Haidhauser Unionsbräu den Nikolausbock zu probieren. Tja, da war ich doch im Frühjahr schon mal zur Bockbierprobe, damals zum “Unimator”. Mein Urteil über jenen gibt es hier nachzulesen. Ich musste also aufpassen, dass ich dieses nicht als Vor-Urteil mitnahm, was mir aber dank der lieben Einladung meiner Freunde ganz leicht fiel. Entsprechend groß war dann auch die Überraschung, als ich mit der Erinnerung an den Unimator vom Frühjahr jetzt den winterlichen Nikolausbock testete.
Heute durfte ich einer Einladung folgen zum Weißwurschtfrühstück im Fliegerbräu in Feldkirchen. Endlich die Gelegenheit, das Bier dieser kleinen Brauerei zu testen, von der ich schon viel gehört hatte. Zu meiner Überraschung gabs nur Weißbier aus der eigenen Brauanlage, alle anderen Biersorten stammen vom Tegernseer Hofbräuhaus. Das ist zwar auch nicht zu verachten, aber ich wollte doch unbedingt ein eigenes kosten! Also sprang ich über meinen eigenen Schatten und bestellte eben eine Weiße.
Eine etwas ungewöhnliche Lage – finde ich jedenfalls – für eine Brauerei ist ja ein Flughafen. Andererseits paßt es doch irgendwie zu München, daß zwischen den beiden Terminals eine Gasthausbrauerei angesiedelt ist, oder? Da ich nun regelmäßig hier verkehre, war es einfach an der Zeit, hier auch mal einzukehren. weiterlesen… »
Diese Woche kam ich in den Genuss einer 2tägigen Schulung. Und da “wir” in Ettlingen so ein schickes Gebäude haben, finden alle in-house-Schulungen also dort bei Karlsruhe statt. Münchner Kollegen wollten wissen, dass es dort eine Hausbrauerei gäbe, wie praktisch. Tatsächlich, eine schnelle Recherche bei Google brachte gleich die benötigten Information, und auch die Schulungskollegen waren mit meinem Vorschlag einverstanden, dort weiter zu lernen. weiterlesen… »
Nachdem benhur und ich im vergangenen Jahr bei unserem Versuch, den Unimator zu testen, einen Tag zu spät waren und in die Röhre kucken mussten, standen wir heuer gleich am ersten Tag nach dem Anstich zum Frühschoppen im Unionsbräukeller in Haidhausen auf der Matte. Immer sonntags von Zehn bis Zwölf gibt es in dieser Hausbrauerei am Max-Weber-Platz Weißwürste zu 70 Cent das Stück. Allein das wäre schon einen Abstecher dort hin wert. An diesem Sonntag war wie erhofft tatsächlich auch der Unimator, das Frühjahrstarkbier der Unionsbräu im Ausschank – vom Holzfass!
Bier ist nicht gleich Bier und Brauerei ist nicht gleich Brauerei. Wie bei den verschiedenen Biersorten gibt es auch bei den Braureien große Unterschiede. Der Augenscheinlichste ist wohl die Größe einer Brauerei. Während in den letzten 20 Jahren die größten Brauereien durch Übernahmeschlachten immer weniger werden, lässt sich in der jüngsten Zeit am unteren Ende der Größenskala ein gegenläufiger Trend beobachten: Fast in jeder größeren Stadt gibt es inzwischen eine junge Hausbraurei, meist mit den Sudkesseln im Gastraum, die ihr Bier für den Eigenbedarf und für Abholer selbst herstellt. Mit bereits über 16 Jahren einer der ältesten Vertreter dieser Gattung Hausbrauerei ist die 1. Hausbraurei Alt-Giessen in der hessischen Universitätsstadt Gießen.