Kategorie: Oberpfalz
Von der Neumarkter Gansbräu kennt ihr ja nun schon das Helle und das Bock. Nun hatte ich etwas von einem Rotbier gelesen, und unser Mann vor Ort konnte natürlich ein paar Flaschen besorgen. Da sich das – leider noch sehr wenig gebraute – Rotbier klammheimlich zu meiner Lieblingssorte entwickelt, war ich schon sehr gespannt und bin mit entsprechend hohen Erwartungen an die Flasche ran gegangen.
Bei der Hitze die zur Zeit im Land herscht sehnt man sich doch am ehesten nach einem hellen Bier zum Feierabend. Das habe ich mir jedenfalls bei einer grösseren Runde mit dem Motorrad durch die Oberpfalz gedacht… weiterlesen… »
DUNKEL, richtig dunkel kommt es daher. Das Neumarkter Lammsbräu Dunkel .Mit reichlich Malzgeschmack und nicht zu süß! Genauso ein Appetitgefühl, wie jetzt nach dem öffnen der Flasche, befällt mich auch immer in einer Bäckerei, wo sie noch selber Brot backen. Muß wohl am “Bio” liegen!? Und dann kommt auch schon der erste Schluck: Sehr schön abgerundet/ voller Geschmack. Schade das ich es in meiner Umgebung nur schwer bekomme. Ein echtes Spitzenbier!
Prost!
Bei meiner letzten Einladung zu einem Bier, hat uns der Doppelbock der Famielienbrauerei Jacob nicht besonders zugesagt. Das lag sicher an der schon späten Stunde, aber natürlich auch daran, das es vorher ein Faß vom Rotbier der Schanzenbräu aus Nürnberg gab. weiterlesen… »
Bevor ich mit Peter Lang, dem Braumeister und technischen Betriebsleiter der Schlossbrauerei Eichhofen die Besichtigungsrunde durch die Brauerei gemacht habe, sind wir – der baulichen Anordnung der Gebäude entsprechend – erst mal in den Brauereigasthof gegangen. Natürlich nur zum Anschauen, quasi als Appetitanreger; wir sind ja danach noch mit dem Auto gefahren. Dabei habe ich dann gleich mal noch im Tageslicht ein paar Eindrücke festgehalten von dem Ort, an dem ich am Abend Peters Biere testen wollte, und wo ich auch mein Nachtquartier hatte.
Nach dem Rundgang durch seine eigene Brauerei sagte mir der Braumeister Peter Lang “So, jetzt fahr’n ‘mer mal in a g’scheide Brauerei”. Das war natürlich nur ein Scherz, denn eine “g’scheide” Breierei ist die Schlossbrauerei in Eichhofen ja auch. Er wollte mir damit viel mehr zeigen, dass es auch in der Oberpfalz noch mehrere erstklassige Privatbrauereien gibt, nicht nur in Franken. Ich stellte also mein Auto übernachtungsfertig ab, stieg zu Peter ins Auto, und wir fuhren nach Laaber zur Brauerei Plank.
Im Dezember 2008 hatte ich beim Buttenheimer Löwenbräu den Braumeister Peter Lang von der Schlossbrauerei Eichhofen kennengelernt. Er und der Buttenheimer Brauereibesitzer Hans Modschiedler waren vor 30 Jahren zusammen auf der Meisterschule, und so hatte Peter seinen alten Freund Hansi in dessen Brauerei besucht. Ich war per Zufall am gleichen Abend in Buttenheim, wo ich kein Unbekannter bin. Man lud mich ein, mich an den Tisch der Jubiläumsgesellschaft zu setzen. Es wurde ein sehr lustiger Abend, an dessen Ende ich Peter versprach, ihn auch mal in seiner Brauerei zu besuchen. In der zweiten Frühlingswoche 2009 machte ich mich auf den Weg in die Oberpfalz.
Die klassische Starkbierzeit in Bayern, die sog. “Fünfte Jahreszeit” findet jährlich zwischen Aschermittwoch und dem Beginn der Karwoche am Palmsonntag statt. In dieser Periode veranstalten viele Brauereien ein Fest zum Bockbieranstich für ihr eigenes Bier. Wir bereichteten hier im BLOG-UMS-BIER über eine kleine Auswahl:
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Benhur hatte ja bereits einige Bio Biere im Selbstversuch. Leider ohne diesem Hellen der Neumarkter Lammsbräu.
Schöne Flasche mit schlichtem Etikett. Schon beim Einschenken kann ich den ersten Schluck kaum erwarten! Tolle Farbe und malziger Geruch. Genau wie ich es will! Voller Freude, aber mit etwas Skepsis, nehme ich den ersten Zug. Keine Ahnung, warum ich bei meinem Getränkehändler gleich um die Ecke diesem mit Hopfen und Malz reichlich ausgestatten Bier bisher so wenig Beachtung geschenkt habe!
Ein sehr mildes, und bis zum letzten Schluck süffiges Bier! Mit 4,7% allerdings auch eher ein leichtes Feierabend-Seidla.
Prost!
oliverxt77 und ich haben beschlossen, zu Fasching heute als Rittersleut’ zu gehen
Daher gab es zum Essen heut’ den Knappentrunk. So heißt ein hübsch verpacktes Dunkles der Brauerei Bruckmüller aus Amberg. Beim Einschenken entfährt uns schon ein freudig-überraschtes “Ohhh!” über die wunderbare dunkelbraune Farbe, fast wie Schokolade mit einem Schuß Kirschrot. Der Schaum ist schön unregelmäßig, wie wir das mögen. Trotz der nun deutlich gesteigerten Erwartungen vermag uns aber der Geschmack selbst nochmals sehr angenehm zu überraschen: weich und ausgewogen, obwohl schon dunkelmalzig doch auch süffig. Ein Bier, das für einen deftiges Schäufele vielleicht ein wenig zu zart wäre, aber zu einer Brotzeit oder leichteren Mahlzeit hervorragend paßt! Und ich könnte es mir auch als ganz tolle Erfrischung in Form eines dunklen Radlers im Sommer vorstellen…