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Noch mehr Bier aus der Weinregion Rheinland-Pfalz: „Keschde“-Bier

Im Oktober bin ich regelmässig in der Pfalz unterwegs, nahe der französichen Grenze, in den Wäldern rund um Dahn und Pirmasens. Da fielen mir schon des öfteren die Kreidetafeln vor den Kneipen auf, die „Keschde-Bier“ anpriesen. Vorgeschädigt durch unachtsamen „Genuß“ von Bellheimer (hat denn jedes Bundesland sein „Öttinger“?) habe ich es peinlich vermieden, hier ein Bier zu probieren. Aber mittlerweile ist die Neugier gewachsen, also überwinde ich mich, betrete kurz die Raucher(!)-Kneipe und setze mich mit dem ergatterten Bier aufs Bänkchen davor (es hat noch nicht ganz gefrierende Temperaturen)…

Dunkel-bernstein schimmert’s im Glas, trüb natürlich. Ein zarter Geruch nach Malz und „irgendwas“ schwebt darüber. Wenn man weiss, was man im Glas hat, kann man das „Irgendwas“ auch ganz klar erkennen: Kastanienfrucht! Auch im Geschmack bleibt dieser Eindruck: leicht malzig, nicht süß, aber fruchtig, jedoch nicht dieses zitronig-fruchtig, sondern eher wie Apfel, Birne … Ja, auf jeden Fall sehr lecker, stimmig – ich trinke noch das eine oder andere, und kein Reinheitsgebot stört mich bei diesem Genuß! 😉

(Leider habe ich vergessen, aus welcher Brauerei das hier ausgeschenkte Bier stammt, aber ich weiss ja, wo’s zu kriegen ist.)

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 15. Oktober 2011 und wurde abgelegt unter "benhur, Rheinland-Pfalz, saisonales Bier". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

5 Kommentare

  1. ralf sagt:

    Hmmm…. Sehr rästelhaft, was Du hier beschreibst. Selbst Dr. Google weiß dazu nur zu sagen, dass „Keschde“ in der Pfalz die Kastanien sind. Ansonsten ließe mich Deine Beschreibung auf gutes ausgereiftes Weizenbier tippen. War es Weizen?

    ( Mich kostet es übrigens keine Überwindung, eine „Raucher(!)-Kneipe“ zu betreten. Schickst mir die Adresse? 😉 )

  2. benhur sagt:

    Weizen wars wohl nicht, also kein obergäriges Bier. Die Bedienung kannte sich aber nicht so aus und konnte uns nicht mehr Infos geben. Ich werde nächstes Jahr nochmal nach der Brauerei fragen und dann recherchieren!
    Im übrigen spuckt die Suchmaschine mit Keschde-Bier ne Menge Tipps aus: Wanderwege, Feste und Rezepte …

  3. oliverxt77 sagt:

    Also mir hat der freundliche Mittrinker einen Tipp gegeben. Kuchems Brauhaus in Pirmasens braut dieses Kastanienbier:
    http://www.kuchems-brauhaus.de/?id=28
    Gschmekt hats!
    Übrigens eine recht aktive Brauerei!

  4. Claudia sagt:

    Mein erstes Kastanienbier habe ich auf Corsica genossen. Dort ist eine Brauerei seit 1995 ansässig, die damit das erste korsiche Bier kreierte „Pietra“. Auch im Tessin gibt Kastanienbier, aber nicht allzu häufig. Schön zu lesen, dass es hierzulande die pfälzische Entsprechung gibt!

  5. benhur sagt:

    Danke für diese Infos, Claudia! Pietra habe ich vor vielen Jahren auch schon getrunken, auf Korsika und in Italien, aber weder wusste ich von den Kastanien, noch fiel mir ein besonderer Geschmack auf.
    Leider hat die besagte Kneipe vor einigen Jahren schon dicht gemacht, aber bald bin ich wieder in der Gegend und hoffe auf eine Wiedereröffnung …

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