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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Strauß Pils und Weihnachtsböcke

Auch dieses Weihnachten hat willi uns reichlich mit den beiden Weihnachstböcken der Wettelsheimer Brauerei Strauß versorgt. Dabei gibt es ja immer Flaschen mit roten und mit weißem Band, beide heissen aber einfach nur „Bock“. Da sie unterschiedlich schmecken und von heller und roter Farbe sind, unterstellen wir, es handele sich um einen dem Hellen nachempfundenen Bock sowie einem dem Märzen nachempfundenen Bock. Nur kann man eben nicht immer nur diese „schweren“ Biere trinken, so hat willi auch einen Kasten Wet und einen Kasten Pils dazu genommen. Das Wet ist nun ja nicht so mein Ding, aber willi musste mir erst deutlich machen, dass es sich beim „Pils“ keineswegs umd das Wet-Pils handelt, also muss auch das eigenständig verkostet werden…

Mit dem durchschnittlichen am jugendlichen Massengeschmack orientierten Wet hat dieses Bier wirklich gar nichts gemein! Eigentlich erfüllt es nicht mal die Erwartungen an ein Pils an sich: es ist zwar sehr hell, aber riecht ein wenig süßlich. Auch im Antrunk ist eine starke Süße zu spüren, die von einer satten Vollmundigkeit gefolgt wird und im Abgang nochmal einen breiten eher süßlichen Malzgeschmack ausklingen läßt. Weder präsentiert sich die pilstypische Hopfenherbheit noch eine Spritzigkeit. Aber läßt man die pilsigen Erwartungen mal beiseite, erfährt man ein sehr süffiges, sehr abgerundetes  und sehr angenehm zu trinkendes Bier! Eine Empfehlung vor allem für nicht-Pils-Liebhaber! Für die Winterszeit eine sehr, sehr schöne Alternative zum Hellen!

Der diesjährige Helle Bock war so genial, dass er nach kürzester Zeit alle war.  Schon im Antrunk entfaltet sich eine Vielfalt von Geschmäckern, die zeigt, was in einer Hopfendolde so alles stecken kann. Das explodiert fast am Gaumen, um dann ganz breit langsam abzuklingen, am liebsten möchte man sofort den nächsten Schluck an die Geschmacksknospen bringen. Fantastisch!

Aber auch der Dunkle Bock ist ein rundum gelungener Genuß. Wie es sich für einen solchen gehört, ist er malzbetonter, damit süßlicher, aber keineswegs brandig. Der Hopfen spielt naturgemäß hier eine untergeordnete Rolle. Für einen Festtagsbraten etwa ein ausgezeichneter Begleiter.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 28. Januar 2012 und wurde abgelegt unter "benhur, Franken, Pils, Privatbrauerei". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

1 Kommentar

  1. benhur sagt:

    Auch an diesem Weihnachten wird jedes Festessen nochmal aufgewertet durch Wettelsheimer Hellen Bock und Märzen-Bock! Nur leider, leider war das der allerletzte Kasten und ist auch schon fast leer – bitte, liebe Brauerei Strauss, macht doch nächstes Jahr ein bisschen mehr von diesem feinen Biergenuß!

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