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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Altbier

Bei unserem Köln-Besuch anlässlich des Festivals der Bierkulturen haben wir natürlich auch nicht versäumt, die Kölsch- (und Düsseldorfer Alt-) Brauereien „abzuklappern“, also mindestens so lange zu besuchen, dass man auch einen Eindruck von der jeweiligen Athmosphäre bekommt und ihre Spezialitäten verkosten kann. Auf dem Weg von einer zur nächsten Kneipe fiel unser Blick in ein Schaufenster mit Bieren, von denen der aufmerksamste unserer Gruppe tatsächlich ein uns unbekanntes entdeckte. Aslo haben wir gleich nachrecherchiert und eine Adresse aufindig gemacht: im sog. Kwartier Latäng – hach, mir gefällt diese unverfrorene Schreibweise 😉 – gibt es eine Bio-Brauerei, die sich den heimischen Bierstilen verschrieben hat und nebenan auch einen Ausschank betreibt: das Brauhaus Heller.

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kuechensud1 Heute mal ein Spezial-Bier, ein echtes Münchner Alt von einer kleinen „Spezialbrauerei“ in Haidhausen. Genaugenommen handelt es sich, wie im Namen angedeutet, um einen Küchensud unserer Blogger benhur und oliverxt77. Abgefüllt in eine schöne 2-Liter-Bügelflasche der Veldensteiner Bierwerkstatt wurde hier am 15. Januar ein obergäriges (wegen der bei Hobbybrauern problematischen Kühlung) Altbier mit einer sehr schönen dunklen Farbe. weiterlesen… »

willi, 15.02.2014, 17:43 | Abgelegt unter: Altbier,Hausbrauer,Oberbayern,willi | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

oliverxt77 und ich haben ja schon einmal versucht, in der kleinen 3-Quadratmeter-Küche selber Bier zu brauen, weil es bei Jean Pütz in der Hobbythek doch so einfach aussah. Auch wenn das Ergebnis damals noch nicht befriedigend war, hatte es doch Spaß gemacht. Wir meinen nun, einiges durch unsere Fehler gelernt zu haben, und auch Ralf hat mit seiner Braueule inzwischen viel Erfahrung gesammelt und erfolgreich ausgezeichnetes Bier gebraut. So wollten wir es noch einmal wissen: während der Neujahrsfeiertage haben wir drei es nochmal gewagt, mit Küchenutensilien Bier zu brauen.

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benhur, 24.01.2014, 20:55 | Abgelegt unter: Allgemeines,Altbier,benhur | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

Anläßlich unseres eigenen Altbier-Brauens wollten wir nach dem Spindeln vor dem Abfüllen unseres Suds doch gern ein paar professionell gebraute Altbiere verkosten. In München, zumal in der Au, geht das sogar ganz bequem: Im Tap House gibt es nämlich unter den ca. 200 (!) Bieren auch einige Altbiere mit hervorragendem Ruf…

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benhur, 09.01.2014, 20:39 | Abgelegt unter: Altbier,benhur | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

20131011_schumacher_1838er_titel Kaltgehopfte Biere sind zur Zeit in aller Munde. Bei der Methode der Kalthopfung, auch Hopfenstopfen genannt, wird der Hopfen erst nach dem eigentlichen Brauvorgang im Gär- oder Lagertank ins kalte Bier gegeben. Diese Methode hat sich schon vor über 20 Jahren in den USA unter den dortigen Microbreweries verbreitet. In Deutschland kennt man dieses Verfahren noch nicht so lange, doch über die letzten fünf bis zehn Jahren hat sich das Hopfenstopfen auch hier breit gemacht, insbesondere bei den kleinen jungen Brauereien der „neuen deutschen Craftbrew-Welle“. Mit großem Erfolg, denn mittlerweile versuchen sich immer öfter auch große Markenbrauereien in der Disziplin des Hopfenstopfens, und eifern so den Jungen Wilden aus der Szene nach. Tucher z.B. kam letztes Jahr mit einem kaltgehopfen Pils auf den Markt. Schon ein paar Jahre länger kennt man die „Hopfenweisse“ von Schneider aus Kelheim. Die Münchner Hofbräu versucht seit zwei Jahren auf der Szene-Biermesse „Braukunst Live!“ mit einem Bier namens „Eiskalt gehopfter Hallodri“, sich in der neuen deutschen Bierszene zu etablieren. Sogar vor Franken hat dieser Trend nicht Halt gemacht. So hat der Hechtbräu aus Zimmern mit seinen kaltgehopften Bieren bei den fränkischen Bloggern-ums-Bier schon mehrfach Anklang gefunden.

Natürliches Hopfenaroma

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pinkus_mueller_alt_braeuschenke Einer der Mit-Stammgäste in meiner Lieblingsbrauerei in München ist mehrmals im Jahr in Münster – das Münster in Westfalen, wie die DB immer in die Fahrpläne schreibt. Wenn er dann wieder kommt, erzählt er immer ganz aufgeregt, dass es auch dort, in Münster, ein sehr gutes Bier geben soll. Und zwar von einer Brauerei namens „Pinkus Müller“. Die machen ein Altbier, aber auch andere Biere. Urig sei die Gaststätte. Und eine traditionelle Trinkkultur gebe es auch: Die Krüge der Stammgäste fassen 0,5l, während heute die übliche „Maß-Einheit“ in NRW 0,4l ist. Ein Problem. Die Lösung von Pinkus Müller: Stammgäste bekommen ihren Krug mit 0,5l gefüllt, zahlen aber wie jeder andere für ein 0,4-er Bier. Das alles klang für mich interessant genug, sodass ich die erste Gelegenheit die sich mir bot nützte, um in Münster diese Brauerei aufzusuchen.

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Wer noch nie in Düsseldorf gewesen ist, der denkt bei Altbier wahrscheinlich erst an Diebels. Das ist einfach das Altbier mit der umfangreichsten Werbung im Fernsehen und an den großen Plakatwänden und Litfaßsäulen Deutschlands. Biertrinkern, die schon mal irgendwie mit dem Rheinland in Berührung waren, dürften dann vielleicht auch Frankenheim, Schlösser oder Hannen begegnet sein. Alles große Namen, leider aber keine großen Biere (mehr). Alle sind bereits in der Hand der großen Bierkonzerne: Diebels beim Braumonster InBev, Frankenheim gehört zu Warsteiner, Schlösser zur Radeberger Gruppe und Hannen zum dänischen Carlsberg Konzern. Je größer der Bierhersteller, desto schlechter sein Bier. Das gilt leider auch für den Geschmack dieser vier Biere. Da wird es höchste Zeit, hier das Einmalvier der Düsseldorfer Hausbrauereien vorzustellen. Sie haben alle ihren Ausschank an der „Längsten Theke der Welt“, der Düsseldorfer Alstadt, und drei davon brauen auch dort.

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