BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Oberpfalz

schafferhofzoiglbreze

Auch dieses Jahr wollte das Blog-Team gemeinsam zum Zoigln fahren. Wieder standen wir dabei vor demselben Dilemma: fahren wir dorthin, wo es so wundershön ist, nach Neuhaus und Windischeschenbach in der Oberpfalz (siehe auch unsere Auflüge 2010, 2011 und 2012) oder fahren wir einmal wohin, wo wir noch nicht (alle) waren? Auch in der Oberpfalz gäbe es da noch Zoigl-Orte (z.B. Falkenberg), aber es gibt auch noch das Flindern in Pegnitz und Kommunbrauer in Neuhaus an der Pegnitz. Fürs Flindern sind wir schon zu spät dran (findet von April bis Juni statt).  Aufgrund Ralfs Erfahrungen mussten wir sogar befürchten, für die Neuhauser Kommunen „zu spät“ drann zu sein, denn dort hört auch einer nach dem anderen auf, sich diese Mühe zu machen. Also beschlossen wir, dort im fränkischen Neuhaus anzufangen und dann weiter ins oberpfälzer Neuhaus zu fahren. weiterlesen… »

An diesem Wochenende konnte ich im Oberpfälzer Wald mehrere für mich neue Zoigl ausprobieren. Bisher war ich dazu hauptsächlich in Windischeschenbach und Neuhaus unterwegs gewesen, wo mit 17 Zoigl-Stuben schon mehr als genug zu tun ist. Wenn ich mit dem Auto oder mit der Bahn anreise, bin ich vor Ort für den Weg zwischen den Zoigl-Stuben natürlich auf meine Beine angewiesen. In der „Zoigl-Hauptstadt“ „Eschawo / Neihaus“ kein Problem, wohl aber, wenn ich nach Falkenberg, Mitterteich oder gar nach Eslarn wollte. Da wäre schon eine Übernachtungsmöglichkeit im Ort vonnöten. Heute hatte ich eine noch bessere Lösung für dieses Transportproblem: Ein Freund aus der Gegend nahm mich in seinem Auto mit nach Falkenberg, wo wir mittags „Zum Roten Ochsen“ Schweinsbraten mit handgeriebenen Knödeln aßen. Vor dem Mittagessen aber zeigte mir mein Freund noch die Zoigl-Stuben im Ort Falkenberg, und natürlich ließen wir uns auch in der an diesem Tag geöffneten Stube nieder: beim Zoigl Kramer Wolf.
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ralf, 21.04.2013, 14:19 | Abgelegt unter: Oberpfalz,ralf,Zoigl | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Eine Besonderheit am Zoigl, wenn es sich um „Echten Zoigl vom Kommunbrauer“ handelt, wie in Windischeschenbach und Neuhaus im Oberpfälzer Wald, ist, dass man ihn nicht zu jeder beliebigen Zeit bekommen kann. Man muss vorher immer im Zoiglkalender nachsehen, welche Zoiglwirtschaft gerade Ausschank hat. Für auswärtige Zoiglfans ist es daher in der Regel nicht möglich, alle Zoigl einer Kommune an einem Wochenende durchzuprobieren. In Windischeschenbach und Neuhaus gäbe es dazu immerhin den Zoigltag am 3. Oktober eines jeden Jahres, wo wirklich alle Zoiglwirte ausschenken. Diese Gelegenheit haben wir vom Blog-ums-Bier.de bisher jedoch nie wahrgenommen, hauptsächlich, weil wir befürchteten, dass da doch recht großer Andrang herrscht, und der Zoiglgenuss dann anders ausfallen könnte, als wenn man im Normalbetrieb während des regulären Zoiglzyklus genießt. Zudem wäre bei zehn Zoiglwirten in Windischeschenbach und sieben in Neuhaus immer noch die Beschränkung auf eine Auswahl aus diesem Angebot notwendig. Also fahren wir einfach immer dann in die Oberpfalz, wenn unsere Terminkalender dies zulassen, und genießen in den Zoiglstuben, die turnusmäßig gerade auf haben. Als ich wegen eines Klavierkonzertes gestern in Weiden war, drängte sich eine Weiterfahrt nach Windischeschenbach/Neuhaus heute unweigerlich auf. Und siehe da: an diesem Wochenende, vom 19.4. bis zum 22.4., schenkt ein Zoiglwirt aus, dessen Zoigl ich bis dahin noch nicht kosten konnte: der Lingl-Zoigl in Neuhaus.

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ralf, 20.04.2013, 23:52 | Abgelegt unter: Oberpfalz,ralf,Zoigl | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Vor zwei Jahren, am Tag des Spiels England-Deutschland der Fußball-WM 2010, waren wir zum ersten mal in der Zoiglhochburg Windischeschenbach/Neuhaus. Unseren ersten Zoigl tranken wir beim „Gloser“, der Zoiglstube der Familie Popp. Dabei hatten wir Moritz Popp kennengelernt, den Juniorbrauer der Familie. Moritz hatte uns damals bereits das Kommunbrauhaus der Gemeinde Windischeschenbach gezeigt. Für dieses Jahr hat Moritz uns eingeladen, mal wieder nach Windischeschenbach zu kommen. Er hatte eine Überraschung für uns parat: Wir dürfen mit ihm einen kompletten Brauvorgang im Kommunbrauhaus erleben.

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Auf dieses Wochenende hat sich das gesamte Blog-Team lange gefreut, und jetzt ist es endlich so weit: Ganz aufgeregt und aufgedreht fahren wir aus allen Richtungen nach Windischeschenbach/Neuhaus, die Zoigl-Hauptstadt schlechthin (jedenfalls für uns), denn wir wurden von Moritz Popp eingeladen, beim Brauen seines „Gloser-Zoigls“ dabei zu sein.

Da „der Gloser“ ja braut, schenkt er dieses Wochenende nicht aus, so haben wir endlich mal die Gelegenheit, noch andere der Eschawoer Bierspezialitäten zu probieren. Wir brauchen bloß ums Haus zu gehen und sehen den ersten Zoiglstern aushängen, beim Binner nämlich. Ein kurzer Blick: rein mit uns! Wie überall beim Zoiglausschank waren die kleinen Räumlichkeiten voll besetzt, aber man freut sich über jeden Gast und uns wurde gerne Platz gemacht. Die Stube hat den gemütlichen Charme einer kleinen Landkneipe, kein Firlefanz und „Retro“, man fühlt sich wohl. Natürlich sind wir sehr gespannt aufs Bier:

In hellem Bernstein mit einem unregelmäßigen Schaum wird uns das Glas gebracht, ein sehr einladender Augenschmaus. Im Geruch ist es eher ein wenig hopfig, aber bereits ein gut durchmischtes ausgewogenes Esemble von Düften – auch die Nase genießt hier. Und wie es sich für ein gutes Bier gehört, schmeckt es dann auch so: ein frischer, prickelnder Antrunk, der sofort von einem weichen, milden „Bier“-Geschmack gefolgt wird, und zwar gleichermaßen ein eher brotiger (und wenig karamelliger) Malzgeschmack und ein würziger, leicht herber Hopfengeschmack in einer recht reifen Vermischung. Im Abgang dann bleibt die bitzlige Frische ein wenig im Vordergrund. Toll! Erstaunlich ausgereift! Erdig, und grundehrlich! Hier kommen wir gern wieder her!

PS: Von den Schnäpsen haben wir natürlich auch vorsichtig gekostet, die stehen dem Bier in nichts nach – sind dann aber vielleicht eher als Mitbringsel geeignet. 😉

benhur, 11.05.2012, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz,Zoigl | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
wiskey-weisse-eingeschenkt

Ralf hat mich auf das Thema gebracht, wie paßt Whisk(e)y wohl zum Bier? Da kommt oliverxt77 an und stellt eine Flasche „Whiskey-Weisse“ der Oberpfälzer Brauerei Hösl vor mein Gesicht! Hm, was ist das denn nun wieder?

Die Flasche hat ein wunderschönes Label mit dem altmodischen Schriftzug und dem Bild der Holzfässer im Keller. Der Untertitel lautet „gebraut mit Whiskey-Malz“, aha. Auch Whiskey-Malz ist meist Gerstenmalz, es ist allerdings oft recht rauchig bzw. torfig. Das verheißt auch die Beschreibung auf der Rückseite:

Die Speizal-Mischung aus Whiskey- und Weizenmalz verleiht diesem Weißbier eine angenehm torfig, rauchige Note …

Das klingt auf alle Fälle interessant! weiterlesen… »

benhur, 11.12.2011, 18:14 | Abgelegt unter: benhur,Oberpfalz,oliverxt77,Weizenbier | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Weil es uns letzten Herbst in der Oberpfalz so gut gefallen hat, macht das ganze Blogteam auch dieses Jahr wieder einen Ausflug dorthin. Diesmal steht neben dem Zoigl selbst auch eine Wanderung durchs Waldnaabtal auf dem Programm:

Vorabend

Wir werden vom Bahnhof abgeholt und ins Hotel gebracht und erfahren unterwegs schon, wer von den Zoiglbrauern dieses Wochenende denn auschenkt.  So beschliessen wir, den Auftakt in der Wolframstubn zu machen: Diese ist – im Vergleich zur sonst eher privaten Athmosphäre der Zoiglstuben – recht professionell aufgemacht. Es ist schon ziemlich voll, aber Wirt Georg Forster kommt gleich herbeigeilt und räumt uns einen Tisch für 6 (!) Leute frei. Das ist Klasse und wir spüren: man ist willkommen hier! So kommen wir auch gleich ins Gespräch mit unsern Tischnachbarn, junge Einheimische.  Im Lokal sind alle Altersklassen stark vertreten (bis auf Kinder natürlich ;-)). weiterlesen… »

ralf, 08.10.2011, 09:00 | Abgelegt unter: benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz,ralf,Zoigl | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
Okt ’11
8

oliverxt77 macht uns und alle interessierten Leser auf eine Veranstaltung der Stadt Windischeschenbach auf, die wir ja schon als Kommunbrau-Hauptstadt intensiv erleben konnten:

Jedes Wochenende bis Oktober gibt es geführte Wanderungen durchs Tal der Waldnaab mit Früh- und Dämmerschoppen bei einem Zoiglwirt und Führung durchs Kommunbrauhaus!

Wir vom Blog-Team wollen das an diesem Wochenende mitmachen, ein Bericht wird dann wohl folgen…

http://www.echte-kommunbrauer.de/lne/LightNEasy.php?page=Zoiglwanderung

Der Verlauf der Wanderung (inklusive Busrückfahrt):

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benhur, 14.09.2011, 23:40 | Abgelegt unter: benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz,Termine | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

titel_01 titel_02 Nachdem ich im letzten Jahr mit dem überfüllten 12er Bus vom Regensburger Hauptbahnhof nach Adlersberg, d.h. nach Kneiting am Fuß des Adlersbergs angereist war, und am späten Nachmittag wieder vom Fest zurück nach Regensburg gefahren bin, dachte ich mir, ich lasse es für heuer gemütlicher angehen. Ich habe mir kurzerhand im Hotel vom Prösslbräu ein Zimmer genommen und bin schon am Vorabend des Festes mit dem Auto nach Adlersberg gefahren. Ich hatte Bedenken, mein Auto auf dem Berg zu Parken, aber der Schankkellner vom Prössl überzeugte mich, dass es auf dem Parkplatz vor der Kapelle sicher sei. Ein bisschen ein mulmiges Gefühl hatte ich zunächst schon, ist das doch quasi auf dem Festgelände. Doch die Woche vor dem Palmator war ich in Köln, und da sagte ich mir einfach „Et hätt noch immer jot jejange“, und so war es dann auch. 🙂

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Apr ’11
17
10:00

Im letzten Jahr war ich zum ersten mal in Adlersberg vor Regensburg beim Anstich des Palmator. Man kann meinem Bericht entnehmen, wie gut es mir dort gefallen hat. Ja ich lese meinen Beitrag selber immer wieder gerne durch und staune über meinen Enthusiasmus. Da wundert es mich nicht 😉 dass ich heuer auch wieder beim Palmator dabei sein werde. Nachdem ich weiß, was da auf mich zukommen wird, habe ich für heuer auch gleich ein Zimmer im Hotel vom Prößlbräu gebucht.

Ansonsten empfiehlt sich natürlich wieder die RVV-Line 12 vom Hauptbahnhof in Regensburg bis zur Endhaltestelle in Kneiting mit kurzem Fußmarsch hinauf nach Adlersberg, um dieses meiner Meinung nach schönste Starkbierfest Bayerns mit gutem Gewissen und in vollem Umfang erleben zu können.

Das Fest beginnt wie immer am Vormittag gegen 10:00 Uhr und dauert wohl wieder „so lange es Spaß macht“ 😛

Hier für alle, die öffentlich anreisen wollen noch mal die Landkarte vom

Zielanmarsch zu Fuß


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