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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Die Autoren

Hier stellen sich die regelmäßigen Autoren des Blogs kurz vor:

benhur

ist Exil-Franke in der (bairischen!) Hauptstadt des Freistaats, verbringt aber viel Zeit in Mittel- und Zentral-Franken (was, ihr kennt den Unterschied nicht? Ich sag nur: Knödl oder Klöß? ~le oder ~la?);

trinkt Bier am liebsten in Gesellschaft, dann auch gern zum Essen; tendenziell eher die dunkleren Biere (Märzen bis Schwarzbier), durch das Blog vom Weizen/Weißbier-Verschmäher zum Genießer gereift 😉 )

mag außerdem noch Whisk(e)y und Wodka, italienische Rotweine und im Urlaub immer gern was Regionales, aber eigentlich gar keinen Alkohol – naja, die Wirkung halt nicht.

Lieblingsbier

Erst als ich 18 wurde und den Führerschein hatte, fing ich an, mein erstes Bier zu trinken: das lokale Märzen der Brauerei Strauß. Das muss einen so bleibenden Eindruck hinterlassen haben, daß ich es bis heute zu meinen Lieblingsbieren zähle. Märzen und Kellerbiere sind meine Typen, und auch die fast nur noch in Franken gebrauten Sorten Rotbier/Braunbier und Steinbier sind nach meinem Gusto. Aber natürlich bin ich neugierig genug auf alles andere!

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oliverxt77

Also, ich bin ein echter Zentralfranke, mitten aus Nermberch. Wie in meinen Beiträgen leicht zu erkennen, habe ich Flaschenbiere schon sehr gern. Da kann man an einem Abend eine ganze Gegend ertrinken. Zumindest ein Bild von dem Bier der Brauerei bekomme ich so auf jeden Fall und kann dann, wie bereits mehrfach geschehen, das ganze Blogteam zu einem Ausflug motivieren.

Dabei ist es mir immer sehr wichtig, als Erstes ein Helles zu trinken. Meiner Meinung nach gibt es nix Ursprünglicheres als ein gutes Bier in einem schönen Glas! Na ja, ein Kellerbier kann ich auch nicht wegschieben, und wenn ich an das Raubritter Dunkel denke, komme ich ganz ins Schwärmen …

Ich suche weiter!

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ralf

Ich bin der einzige Nicht-Franke unter den Bloggern. Geboren bin ich in Augsburg, der Hauptstadt Schwabens. Die Schwaben haben ja ein ähnlich „inniges“ Verhältnis zur oberbayerischen Regierung wie die Franken und sind damit in gewisser Weise heimliche Verbündete der Franken. Zumindest haben die Schwaben die Feindesgrenze, wenn sie überhaupt eine haben, eher im Osten am Lech als nach Norden zu willi und zu den südlichen Zentralfranken 😉 Aktuell lebe und arbeite ich ähnlich wie benhur als „Exil-Schwabe“ in der bayerischen Landeshauptstadt.

Wie kam ich zum Bier? Ganz klischeehaft einfach – als Tubaspieler in einer Schwäbischen Blaskapelle. Da spielt man nicht „nur“, aber schon „auch mal“ in einem Bierzelt und bekommt das Getränk ohne langes Fragen einfach in die Hand gedrückt. Und zahlen muss man dafür auch nicht. Die große Geschmackserlebniswelt der Biere eröffnete sich mir aber erst als ich Franken, insbesondere Bamberg kennen gelernt hatte..

Und wie kam ich nach Bamberg? Das hört sich wahrscheinlich ziemlich schräg an, aber es ist kein Witz: Durch einen Sketch von Didi Hallervorden, in dem es um einen „Herrn Bamberger“ ging. Dieser Sketch war weder sonderlich gut, noch besonders schlecht, aber blieb wie ein Ohrwurm haften. Ich wollte ursprünglich mal in den bayerischen Staatsdienst treten, und zur Ausbildung dazu musste man zwei Jahre in die Ferne. Weil ich endlich auch mal von zuhause fort wollte, und Bamberg von den zur Wahl stehenden Orten am weitesten von Augsburg weg war, und ich schon immer wissen wollte, was denn Didis Herr Bamberger… naja, so ungefähr. Ich kam jedenfalls nach Bamberg und erfuhr in den Brauereigaststätten dort zum ersten mal, was richtig gutes echtes Bier ist.

Lieblingsbier

Wie an meinen Artikeln unschwer zu erkennen ist meide ich Industriebiere und bevorzuge das Live-Erlebnis mit Bier vom Fass, oder wenn schon aus der Zapfanlage, dann wenigstens direkt am Herstellungsort im Bräustüberl einer Brauerei. Dabei suche ich nach Möglichkeit auch stets den Kontakt zu den Brauern.

Mein Lieblingsbier habe ich, so wie meine Vorgeschichte es eigentlich NICHT erwarten ließe, in München gefunden. Naja, nicht ganz IN München, sondern am südlichen StadtRAND im Stadtteil Perlach: In der Forschungsbraurerei. Ich versuche nun seit einigen Jahren schon herauzufinden, welches der beiden dort gebrauten Biere denn wirklich mein Lieblingsbier ist: Das Helle nach Art des Münchner Hell, das auf Grund seiner reichlichen Hopfengabe den Namen „Pilsissimus“ trägt, oder der helle bzw. „blonde“ Bock mit Namen „Sankt Jakobus“. Eine Entscheidung zeichnet sich derzeit noch nicht ab…

Die Forschungsbrauerei ist über den Winter immer geschlossen. Zum Glück, denn dann kann ich auch mal anderen Bieren eine Chance geben, von mir entdeckt zu werden, was ich aber eigentlich das ganze Jahr über ohnehin ständig mache: Zwischen zwei Besuchen in der „Forschung“ finde ich immer mal Zeit für den Feldtest eines neuen Bieres.

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tine

Als Meck-Pom trink ick natürlich ooch jern Bier; dit darf aba nich so bitter sein. Für mich is Bier wat besonderet, wat zum schneusern. Hier in Franken hab ick reichlich Jelejenheit, jutet Bier zu probieren, weil dit hier ja die Bierhochburg is. Meen Lieblingsbier (da hab ick drei) is Wieninger Bier aus Teisendorf, Dinkale (jesprochen: D-I-N-K-A-L-E…;-)) und dit Bier vom Elch in Tuisbrunn. Sicher komm da noch ne Menge zu…

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willi

ist südlicher Middlfrange, der (berufsbedingt) dauernd in die Hauptstadt von Zentralfranken muss… und wenn ich „südlich“ sage, heisst das, dass wir von Zuhause aus die Grenze ins feindliche Oberbayern oder Schwaben locker zu Fuß überqueren könnten (KÖNNTEN!)…

Zum Bier bin ich wie alle männlichen Bayern gekommen: bereits als Säugling durften wir bei Vater mittrinken (nach vorheriger peinlich genauer Rachenkontrolle: „Muuund lääääähhhhr?“). Da Vaters Bier eigentlich immer schon Weizen war (er war der grösste Weizentester, den ich kannte: wir hatten alle paar Wochen ein neues „Hausbier“), wunderts wohl nicht, dass ich diese Tradition weiter fortführe…

Lieblingsbier

Auch das hab ich offenbar vom Vater geerbt (obwohl er schon wacker 20 Jahre tot ist): Gutmann gutes Weizen! Nach vielen, vielen Versuchen (siehe oben) hatte sich dieses leckere Weizen quasi „herauskristallisiert“ (für ein Hefeweizen ein furchtbares Wort…)

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Ehrenbloggerin Hannelore

Sie wird wohl nie einen Artikel in diesem Blog schreiben, denn Computer und Internet und all diese Techniksachen sind ihr höchst suspekt. Trotzdem haben wir sie zur Ehrenbloggerin ernannt, denn ihr Hintergrundwissen beim Geschichtenerzählen hat uns schon so manches mal verblüfft („der Sohn von der Dings hier hat doch in Leipzig die Gaststätte „Bayerischer Bahnhof„, wo es so ein spezielles Bier gibt…“), ihre Ausdauer auf der Pilgerstätte Straußkeller ist legendär (öfter dort als das ganze Blogteam zusammengezählt, und dabei kaum eine Halbe pro Abend gebraucht), und so manche unserer Entdeckungen sind ihrer Aufmerksamkeit zu verdanken („im Fernsehen war neulich ein Bericht über eine Kleinbrauerei in Gostenhof…“).

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