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Schweinsbraten-Revolution in der Forschungsbrauerei

Am 17.04.2009 gab es in der Forschungsbrauerei eine Weltpremiere zu erleben. Da wurde zum allerersten mal seit der Gründung der Brauerei im Jahr 1930 ein Schweinsbraten mit Kartoffelknödeln und Krautsalat serviert.

Ich gehe jetzt schon seit Jahren regelmäßig in die FoB, sodass die Herren vom Stammtisch mich inzwischen in den Status eines Stammgastes erhoben haben, und war bereits zu der festen Überzeugung gekommen, dass sich dort nichts ändern wird, außer dass das Bier vielleicht vom einen Jahr aufs nächste noch besser wird als es eh schon immer ist. Und dann gestern das!

Wie war er?

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Ich dachte ja, es wird alles so sein wie immer. Denkste! So gibt es bedauerlicher Weise keine Bilder von dieser Premiere. Das ist schade, denn der Braten wurde so perfekt serviert wie alles in der FoB: Saftig und aromatisch das Fleisch, begleitet von zwei feinen hausgemachten, mit etwas Grün dezent garnierten Kartoffelknödeln. Dazu eine würzige Bratensoße. Und als Beilage ein Schälchen mit ebenfalls hausgemachtem frischem Krautsalat.

Geschmacklich passte das ideal zum Pilsissimus, dem Hellen aus der FoB. Den Blonden Bock, den St. Jakobus, könnte man sicher auch gut dazu trinken, mir persönlich wäre der Bock aber zu dem leckeren feinen Braten etwas zu deftig gewesen. Den St. Jakobus nahm ich dann lieber als Dessert, da passte er wieder ganz wunderbar.

Wie kam er an?

Ich kam gestern leider schon etwas spät und konnte so kaum mehr Stimmen von den anderen Gästen auffangen. Die Bedienungen aber erzählten mir alle, dass der Schweinsbraten bei den Besuchern wie eine Bombe eingeschlagen hat. Kein Wunder. Denn in den letzten Jahren mehrten sich die Stimmen, die nach Abwechslung auf der Speisekarte riefen. Dabei ist die gar nicht schlecht. Mein Lieblingsgericht sind z.B. die Stundenhendl, d.h. frisch zubereitete Hähnchen, die erst dann auf den Grill kommen, wenn sie bestellt werden, und die dann auf die Sekunde genau 60 Minuten später auf dem Tisch landen. Aber auch Tomaten-Mozzarella mit Basilikum und Baguette gibt es schon seit längerem. Und wenn es so etwas in der bayerischten aller Münchner Brauereien gibt, dann muss da doch auch ein Schweinsbraten auf die Karte, oder?

Appell

Der Schweinsbraten hat noch keinen Stammplatz auf der Karte, er befindet sich zur Zeit quasi im Feldtest. Bei mir hat er diesen Test bereits mit Auszeichnung bestanden. Daher also mein Appell an alle Freunde der FoB: Augen auf beim Gang in die Forschung und immer einen Blick auf die Tagestafel am Eingang werfen! Dann wird die Speisekarte im nächsten Jahr hoffentlich eine dauerhafte Aufwertung durch das bayerische Traditionsgericht erfahren.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 18. April 2009 und wurde abgelegt unter "Allgemeines, Gaststätten, Oberbayern, ralf". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

3 Kommentare

  1. oliverxt77 sagt:

    Sehr gute Idee! Darf ich fragen was er kostet? Mir war ja schon ganz entfallen, das man auch südlich der Donau Schweinebraten ißt…Nicht nur Grillhachsen oder Schbärribbs. Die Schäufele bleim aber in Franken!!!

  2. ralf sagt:

    Eine Portion Schweinsbraten kostet 10,20€. Gestern soll es ihn übrigens bereits zum zweiten mal gegeben haben. Das wird eine gute Sache.

  3. Lars sagt:

    Ohhh was ein Fest, da kommt Freud auf.
    Hoffentlich gibt es dieses Festmahl morgen Abend …

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