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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Oberbayern

Unser Neujahrsspaziergang führt uns rund um die Paulaner-Baustelle, vielmehr das große Loch, das dort mitten in der Stadt derzeit herrscht. Da bietet es sich endlich an, der wiedereröffneten Gaststätte – jetzt mit eigener Baustelle – einen Besuch abzustatten. Heute gibt es 3 eigene Sorten:

Barnabas Münchner Dunkel

Das Unfiltrierte mit einer Stammwürze von 13,5 hat eine typisch mittelbraune Farbe, mit schönem Schaum. Der Duft ist zart röstig. Im Antrunk gesellt sich zu den Röstaromen noch eine leicht säuerliche Note, das Bier ist recht spritzig und für ein Dunkles wenig mastig. Mir bleibt es zu sehr beim Niveau der Paulaner Flaschenbiere. ..

Filser Heller Bock

Typisch helle gelbe Farbe mit schönem Schaum, das wirkt einladend. Die Nase nimmt erst etwas muffigen Kellergeruch war, aber da dringt schon eine schöne fruchtige Hopfennote durch. Im Gaumen ist der Bock erstaunlich komplex: zartfruchtige Zitrusaromen umspielen nicht zu süße Honignoten, dazu ein schöner malziger Körper. Im Abgang hängt dieses Aromenspiel schön lange nach und macht Lust auf mehr. Toll!

Nockherberger Hell

Optisch fast wie der Bock, zeigt die Nase eine ganz andere Richtung: deutliche Zitrusdüfte, die mir Assoziationen an Spüli wecken. Im Geschmack aber ist das ein sehr angenehmes Zitrusaroma, das von gerade so viel Malzkörper begleitet wird, dass es angenehm zu trinken ist. Das muß ich im Sommer nochmal im Biergarten testen. ..

Freitagabend, 19:00 Uhr, in der Münchner Innenstadt. Ohne irgendwo was reserviert zu haben ist das nun wirklich nicht die beste Zeit, um auf ein Feierabendbier loszuziehen. Ins Gasthaus Isarthor, ja, mit ‚th‘ geschrieben, sind wir gleich gar nicht rein gekommen. Und das obwohl wir nicht mal zwei Leute waren, sprich es war nur ich. Keinen einzigen ernsthaften Stehplatz gab es mehr in dem Gasthaus, das für die Pflege seines Augustiner Hell vom Holzfass so berühmt ist. Holzfass dachte ich mir, da hab ich ja zur Zeit eh so einen Narren dran gefressen. Ich könnte auch ins Bratwurstherzl am Viktualienmarkt schauen: Hacker-Pschorr „Edelhell“ vom Holzfass. Das wäre nicht das erste Mal für mich. Schlecht ist dieses Bier, vom Fass, ja eher nicht, weiß ich von früheren Besuchen. Doch irgendwie sieht mir das Herzl heute auch recht voll aus. Ich kann ich mich nicht so recht zum Reingehen überwinden. Am Ende lande ich im Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum und darf freudig feststellen: Dieses Haus ist immer wieder für Überraschungen gut.

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Ja, das Bier vom Holzfass hat es mir heuer ziemlich angetan. Ein Ort, wo man es bekommt, ist das „Wirtshaus Ayingers“ am Platzl 1A in München. Täglich ab 17:00 Uhr wird das Fass angestochen. Und so lange das Bier daraus läuft, so sagte ich es erst heute Morgen einem Arbeitskollegen, ist es das beste Bier in der Stadt, dieses Ayinger „Jahrhundertbier“ vom Holzfass. Als ich heute Abend wieder mit einem Freund dort ankam, voll der Vorfreude, ein außergewöhnliches Bier genießen zu können, staunten wir sehr, als stattdessen nur das Ayinger „Lager Hell“ in diesem Holzfass war. weiterlesen… »

Das Online-Magazin moderneREGIONAL behandelt in seinem Herbst-Heft 2018 den Schwerpunkt „Trinken“. Dabei ist der Mit-Herausgeber und Autor des Magazins, Daniel Bartetzko, auf meine Artikel über die Forschungsbrauerei gestoßen. Er meinte, dass da schon alles drin stünde, was er für seinen Artikel brauchte, und hat mich eingeladen, in Kooperation einen Beitrag über diese besondere Brau- und Baustätte zu verfassen. Herr Bartetzko übernahm die Arbeit des Zusammentragens und Erstellens des Artikels. Ich habe alles auf seine Richtigkeit überprüft und die aktuellsten Informationen mit einfließen lassen..

So ist ein mal etwas anderer Blick auf die Forschungsbrauerei entstanden: Die Forschungsbrauerei als ein Denkmal der Bau-kunst. Das Herbst-Heft 2018 trägt den Titel: „Geht aufs Haus!“ Architektur zum schön Trinken.

Hier geht’s direkt zum Artikel: https://www.moderne-regional.de/die-forschungsbrauerei-muenchen

Im Bier & Oktoberfestmusem Alle Jahre wieder kommt es erbarmungslos auf München nieder: Das Oktoberfest. In früheren Jahren ging ich wie so viele Münchner mit der Firma auf die „Wiesn“. Und ein oder zwei mal sogar freiwillig ganz privat. Lange ist das her. Damals gab es noch kein Facebook oder Instagram, und auch nicht unser Blog. So ist das meiste, was ich aus der Zeit von vor zehn Jahren über das Oktoberfest berichten kann, nur in meiner Erinnerung. Vor allem eben auch die Biere.
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ralf, 03.10.2018, 12:11 | Abgelegt unter: Festbier,Großbrauerei,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Dirndlbräu Schürzenjäger Dirndlbräu, das sind die Brauerinnen der Freisinger Hofbräu, die unter dieser Marke neue Biere machen.

Dieses hier ist ein Indian Pale Lager.

Schön sieht es aus: leuchtend rötlich, klar, mit schönem Schaum drauf.

Auch der Duft ist klar und schön: hopfig fruchtig, nicht zu exotisch, aber doch deutlich.

Und so ist es auch am Gaumen: fruchtig wie ein IPA, leicht malziger Körper und die Süffigkeit eines Lagers.

Fazit: Die Mädels haben die Grätsche geschafft zwischen einem Bier, das unkompliziert zu trinken ist und überall passt, und einem, das man verkostet, dem man ’nachschmecken‘ kann. Mehr davon!

benhur, 05.09.2018, 20:07 | Abgelegt unter: benhur,Oberbayern | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Isarkindl Märzen Auf den lokalen Craftbeer-Festen ist das Isarkindl immer präsent und ich habe es auch schon oft getrunken. Aber erst bei der Langen Nacht der Brauer hatte ich mir endlich mal eine Flasche mit nach Hause genommen, um sie in Ruhe zu verkosten.
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benhur, 03.09.2018, 20:22 | Abgelegt unter: benhur,Märzen,Oberbayern | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Weihenstephaner Braupakt Dieses Hefe-Weissbier ist noch ein Mitbringsel von der Braukunst Live! im Februar. Es musste einfach so lange auf einen passenden Moment warten: sommerlich warmes Wetter, ich nicht zu durstig, Zeit, und schliesslich die Lust drauf („Ich bin ja nicht so der Weißbiertrinker“ ;-)). Das Bier ist auch so ein modischer Collab-Brew, den die Staatsbrauerei zusammen mit Sierra Nevada gemacht haben. Die Flasche ist zwar eine moderne 0,33l „IPA“-Flasche, das Etikett ist aber doch ziemlich konservativ im Design. Jedenfalls auf den ersten Blick: den Bären in Mönchskutte,  der die „Pommesgabel“ macht (der Gruß der Metal-Fans) find ich dann schon neckisch… Auf Labertext aus der Marketingabteilung wird verzichtet, immerhin finden sich die Hopfensorten vermerkt (Hallertauer Tradition, Amarillo, Chinook) und natürlich die satten 6,0% Alkohol.

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benhur, 12.07.2018, 20:50 | Abgelegt unter: benhur,Oberbayern,USA,Weizenbier | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Jul ’18
20
17:00

2 Tage lang gibt es wieder ein besonderes Brauereifest im Hof der Giesinger:

Mit dabei sind nämlich 23 Brauereien, die bestimmt wieder extrem geniale Biere dabei haben! Essen gibt’s natürlich auch, und jede Menge Musik.

Letzes Jahr war es ein klasse Fest, und wir sind auf jeden Fall dieses Jahr auch wieder dabei!

Man sieht sich …

(Mehr Infos gibt es z. B. etwas versteckt beim Stehausschank oder in facebook – suchen, oder einfach vorbeischaun.)

benhur, 11.07.2018, 21:06 | Abgelegt unter: benhur,Oberbayern,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Giesinger Red Ale Beim Giesinger gibt’s Zuwachs in der Craftbier-Familie: ebenfalls im kleinen 0,33l Stumpen kommt das Red Ale daher. Normale 5,2% Alkohol hat es und ist laut Etikett obergärig (mit einer Ale-Hefe) gebraut mit Red-X Malz, Pilsner Malz und den Hopfen Monroe und Vic Secret. Von der Farbe her ist es eher ein Braun als ein Rot, mit einem leichten orangenen Schimmer. Der schön hellbraune Schaum zerfällt leider schnell, jedenfalls gerade in meinem Glas. Dafür kommt dann ein schöner fruchtiger Duft durch. Auch der Antrunk erinnert an sehr reife Pfirsiche und ähnliche Früchte, ob das vom Malz oder vom Hopfen kommt? Im Körper ist es zwar malzig in den Geschmacksnoten, aber doch leicht genug, um vor allem die Fruchtaromen und die Frische und Spritzigkeit mit zu tragen. 

Ich finde das ein schönes Bier, das man den ganzen Abend lang trinken kann – es ist weder langweilig noch zu anspruchsvoll. Gut gelungen!

benhur, 06.07.2018, 20:04 | Abgelegt unter: Ale,benhur,Oberbayern,Rotbier | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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