BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: ralf

Hopfenforschungszentrum Hüll LfL Hopfenforschungszentrum „Hüll“ –  bei diesem Namen denke ich als erstes an moderne Hopfensorten wie etwa „Mandarina Bavaria“, „Huell Melon“ und „Polaris“.  Auch Schneider’s Sonderbiere aus der Tap X Reihe kommen mir in den Sinn. Die Hopfen, die bei Mathilda Soleil (2015) und Marie’s Rendezvous (2016) für die craftige Kalthopfung verwendet wurden, waren jeweils neue Zuchtstämme ohne Namen, bezeichnet nur mit einer geheim gehaltenen Züchtungsnummer aus Hüll. So war für mich ein Besuch dieser Forschungsstätte eigentlich schon lange überfällig. Als ich heuer eine Einladung zu einem Bloggertag bekam, war klar, dass ich alles liegen und stehen lasse, sprich mir einen Tag frei nehme, für einen Ausflug in das winzige Dörflein bei Wolnzach mit dem großen Namen. weiterlesen… »

ralf, 18.10.2019, 00:02 | Abgelegt unter: Allgemeines,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

2019 - Augustiner Heller Bock Jedes Jahr freue ich mich im Frühjahr auf die Maibocksaison. Einer meiner liebsten unter den Maiböcken ist der Helle Bock von Augustiner. Beginn der Saison ist bei Augustiner immer am 23. April, dem „Tag des Bieres“ zur Feier des Bayerischen Reinheitsgebots. Besonders lieb habe ich den Hellen Bock in einer Augustiner Wirtschaft, wo er im Fass gut gepflegt ist. Gerne aber kaufe ich mir auch einen Träger für daheim. Jeder Münchner kennt die blauen Augustiner Tragerl mit den dickbauchigeren Halbeflaschen, die im Volksmund sogar „Augustinerflasche“ genannt werden. Offiziell heißt diese Flaschenform „Euro-Flasche“. Doch oh Wunder, was? Im Getränkemarkt stehen in diesem Jahr nur Kästen mit kleinen 0,33l Flaschen Heller Bock! Was ist da los?

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ralf, 08.05.2019, 19:23 | Abgelegt unter: Bockbier,Maibock,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Düsseldorf. Altbier! Logisch, die etwas dunklere obergärige Spezialität. Dafür komm ich immer wieder gern hier her. Zu den Hausbrauereien Schumacher, Schlüssel, Füchschen, Uerige. Und schon seit ein paar Jahren auch in die Brauerei Kürzer. In jeder davon ein Altbier, das schöner ist als das andere. Im Uerige hatte ich über die Zeit jedoch neben dem Alt noch das Uerige Weizenbier zu schätzen gelernt. So wunderbar unbayrisch ist das. Riecht kaum nach Banane, geht eher in die Richtung von Apfel, und ist mir in der Sommerzeit fast noch lieber als das Uerige Alt selbst. Als ich aber bei meinem jährlichen Weihnachtstrip an den Rhein heuer das Weizen bestellen will, steht es nicht mehr auf der Karte. „Hosen Hell“ steht da jetzt an der Stelle, wo bisher das „Uerige Weizen“ angeboten wurde. Hmmm…

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dav Weihnachten – das war für mich in diesem Jahr schon im August. Da bekam ich von Thomas, dem Socialmedia Manager der Giesinger Bräu, eine Mail mit einer Frohen Botschaft: Ich wäre der Gewinner einer Bierrarität, die unter allen Online-Ticket Besuchern der LNDB verlost wurde. Mir war diese Verlosung gar nicht bewusst, weil der Besuch der LNDB für uns Blogger ums Bier eh Pflicht ist. Umso größer also die Überraschung. Laut Ankündigung auf Facebook sollte es sich um ein geschätzt 30 Jahre altes „Goudenband Provision Beer“ von Liefmans handeln. Meinen bisher ältesten Tropfen Bier hatte ich auf der „Braukunst Live!“ in einer Masterclass mit Hans-Peter Drexler trinken dürfen. Das war ein 12 Jahre alter Aventinus gewesen. Und jetzt sollte ich also ein noch viel älteres Bier bekommen. Ich habe nach der feierlichen Überreichung meines Gewinns erstmal ordentlich nachdenken müssen, was ich mit der Rarität denn anfangen soll. Ausreichend gereift, um ein besonderes Verkostungserlebnis zu bereiten, war es ja mit Sicherheit. Andererseits sicher auch sehr wertvoll. Trinkt man so eine Seltenheit nun einfach aus? Oder hebe ich es noch ein paar Jahre auf? Um es noch wertvoller werden zu lassen? Werde ich dann aber jemals erfahren, ob und wie ein derart altes Bier denn schmeckt? Nach einigem Hin und Her beschloss ich noch im Sommer: Am Heiligen Abend soll es sein. Da wird es aufgemacht.

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ralf, 24.12.2018, 16:48 | Abgelegt unter: Belgien,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Freitagabend, 19:00 Uhr, in der Münchner Innenstadt. Ohne irgendwo was reserviert zu haben ist das nun wirklich nicht die beste Zeit, um auf ein Feierabendbier loszuziehen. Ins Gasthaus Isarthor, ja, mit ‚th‘ geschrieben, sind wir gleich gar nicht rein gekommen. Und das obwohl wir nicht mal zwei Leute waren, sprich es war nur ich. Keinen einzigen ernsthaften Stehplatz gab es mehr in dem Gasthaus, das für die Pflege seines Augustiner Hell vom Holzfass so berühmt ist. Holzfass dachte ich mir, da hab ich ja zur Zeit eh so einen Narren dran gefressen. Ich könnte auch ins Bratwurstherzl am Viktualienmarkt schauen: Hacker-Pschorr „Edelhell“ vom Holzfass. Das wäre nicht das erste Mal für mich. Schlecht ist dieses Bier, vom Fass, ja eher nicht, weiß ich von früheren Besuchen. Doch irgendwie sieht mir das Herzl heute auch recht voll aus. Ich kann ich mich nicht so recht zum Reingehen überwinden. Am Ende lande ich im Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum und darf freudig feststellen: Dieses Haus ist immer wieder für Überraschungen gut.

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Ja, das Bier vom Holzfass hat es mir heuer ziemlich angetan. Ein Ort, wo man es bekommt, ist das „Wirtshaus Ayingers“ am Platzl 1A in München. Täglich ab 17:00 Uhr wird das Fass angestochen. Und so lange das Bier daraus läuft, so sagte ich es erst heute Morgen einem Arbeitskollegen, ist es das beste Bier in der Stadt, dieses Ayinger „Jahrhundertbier“ vom Holzfass. Als ich heute Abend wieder mit einem Freund dort ankam, voll der Vorfreude, ein außergewöhnliches Bier genießen zu können, staunten wir sehr, als stattdessen nur das Ayinger „Lager Hell“ in diesem Holzfass war. weiterlesen… »

Das Online-Magazin moderneREGIONAL behandelt in seinem Herbst-Heft 2018 den Schwerpunkt „Trinken“. Dabei ist der Mit-Herausgeber und Autor des Magazins, Daniel Bartetzko, auf meine Artikel über die Forschungsbrauerei gestoßen. Er meinte, dass da schon alles drin stünde, was er für seinen Artikel brauchte, und hat mich eingeladen, in Kooperation einen Beitrag über diese besondere Brau- und Baustätte zu verfassen. Herr Bartetzko übernahm die Arbeit des Zusammentragens und Erstellens des Artikels. Ich habe alles auf seine Richtigkeit überprüft und die aktuellsten Informationen mit einfließen lassen..

So ist ein mal etwas anderer Blick auf die Forschungsbrauerei entstanden: Die Forschungsbrauerei als ein Denkmal der Bau-kunst. Das Herbst-Heft 2018 trägt den Titel: „Geht aufs Haus!“ Architektur zum schön Trinken.

Hier geht’s direkt zum Artikel: https://www.moderne-regional.de/die-forschungsbrauerei-muenchen

In diesem Jahr hat es sich so ergeben, dass ich mich einmal etwas mehr mit dem Oktoberfest und seinen Bieren beschäftigt habe. Und auf der Wiesn ist es nun so, dass sich doch die Augustiner Brauerei durch eine bekannte Besonderheit von den übrigen fünf unterscheidet: Durch ihren nach wie vor traditionellen Ausschank aus den „Hirschen“, den 200l fassenden Holzfässern. Und auch außerhalb der Wiesenzeit begegnet einem diese Schankart an vielen Orten in München. Natürlich im Bräustüberl der Brauerei selbst, in guten Biergärten wie dem Hirschgarten oder dem Biergarten des Augustiner Kellers, sowie in vielen Augustiner Brauereigaststätten. In der Regel bekommt man das „Lagerbier Hell“ oder den „Edelstoff“, das helle Exportbier. So ist einer meiner Lieblingsplätze im Sommer der Biergarten des Augustiner Kellers, wo ich bei gutem Wetter neben dem Edelstoff vom Holzfass an Montagen auch eine hochwertige Live Blasmusik genießen kann. Am ersten Montag dieses Oktobers war der Saisonabschluss dieser Montagsmusiken angesagt. Wegen Regen fand dieser im großen Saal des Augustiner Kellers statt. Eine Augustiner Holzfassstätte mit Musik von „De Richtig’n“ und dem Oktoberfestbier – das sollte nochmal ein schöner Abend werden!

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ralf, 07.10.2018, 20:11 | Abgelegt unter: Fassbier,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Im Bier & Oktoberfestmusem Alle Jahre wieder kommt es erbarmungslos auf München nieder: Das Oktoberfest. In früheren Jahren ging ich wie so viele Münchner mit der Firma auf die „Wiesn“. Und ein oder zwei mal sogar freiwillig ganz privat. Lange ist das her. Damals gab es noch kein Facebook oder Instagram, und auch nicht unser Blog. So ist das meiste, was ich aus der Zeit von vor zehn Jahren über das Oktoberfest berichten kann, nur in meiner Erinnerung. Vor allem eben auch die Biere.
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ralf, 03.10.2018, 12:11 | Abgelegt unter: Festbier,Großbrauerei,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Neun Belgische Biere Benhur und Oliver haben schon von einigen Belgischen Bieren berichtet, darunter sogar direkt in Belgien getrunkene (siehe Bierland Belgien oder auch Belgien: Was sonst noch so getrunken wurde). Heute bin endlich auch ich in den Genuss belgischer Biere gekommen, und zwar in einen derart intensiven Genuss, dass ich etwas darüber schreiben kann und muss. Die Sache ist so zustande gekommen: Ein guter Freund hat zur Zeit öfter in Luxemburg zu tun, was von Südbayern aus gesehen genau vor Belgien liegt. Weil er mich kennt, und weil es sie in Luxemburg sehr gut zu kaufen gibt, hat er letztes Mal einen kleinen Strauß belgischer Biere mitgebracht, neun an der Zahl. Das sah nach großer Vielfalt aus, und war es natürlich auch. Bei näherem Betrachten fiel uns jedoch auf, dass gleich mehrere Biere gebraut oder hergestellt waren „voor ‚Bieren Den Haene'“, was offenbar ein Händler für Biere aus unterschiedlichen Quellen scheint. Dazu dann mehr bei den Einzelbieren. Im weiteren fanden wir zwei Mal den Namen „InBev“ bzw. „AB-InBev“. Ein scheinbar unabhängig gebrautes Bier war noch dabei. Und schließlich zwei als „Authentic Trappist Product“ bezeichnete Trappistenbiere. In den Alkoholstärken war alles geboten von 4,4% bis 11,3% vol., sodass es gut war, dass wir uns zu zweit über die neun Spezialitäten her machen konnten.

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ralf, 16.09.2018, 17:41 | Abgelegt unter: Belgien,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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