BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Autoren

20200114_185609 20200114_185639

„Böhmisch-Dunkel-Bräu – dein Urlaub mit kurzer Anreise“ – 
das klingt zwar ein wenig sperrig, aber durchaus interessant, auf der Flasche, die mir ein lieber Freund aus seiner Heimat mit brachte. 

Bisher hatte ich ja eher helles Bier, nämlich Pilsener, mit Böhmen verknüpft, aber neugierig bin ich doch. 

Und sehr schön dunkel glänzt das Bier, dazu noch so ein hoher Schaum und darüber schwebend ein schöner Duft wie Malzbonbon. Topp, das lass ich mir gefallen!

Im Antrunk ist erstaunlich wenig Süße, aber das macht die Sarstedterin süffig. Das Mundgefühl geht in Ordnung, und der Abgang ist mild. 

Sauber gemacht, schön für den Durst, aber auch zur Brotzeit. 

Vielleicht bekomme ich ja wieder mal etwas von https://sarstedter-bier.de/…

benhur, 14.01.2020, 19:51 | Abgelegt unter: benhur,Dunkles,Hausbrauer,Niedersachsen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ein paar Tage später haben wir wieder einen frischen Gaumen, um die dunklen Böcke ebenfalls zu verkosten:

20200101_202551

Der frische Jahrgang 2019:

Golden-braun steht er mit wenig Schaum im Glas. Ein leichter Honig-Duft entströmt, auch ein wenig würzige und hefige Noten riechen wir. Im Antrunk ist der Bock trotzdem nicht süß, sondern bietet würzige Honig-Aromen, wie Waldhonig. Man spürt viel Körper und er ist spritzig. Langsam klingt der Eindruck ab, ohne sich zu verändern. Ganz an Ende kommt noch etwas Herbheit dazu.

2018:

In der Farbnote ist er etwas dunkler, mit ein bisschen mehr Schaum. Er duftet intensiv nach süßem Honig! Süss ist auch der Antrunk, sehr Honig-stark. Dieser Block hat noch viel Körper, beinahe wie der frische 2019er, und sogar noch einen guten Rest Spritzigkeit. Der Abgang ist allerdings deutlich schneller. 

2017:

Hoppala, der schäumt ja über! Der Duft ist mehr nach Karamell als nach Honig, und zarter. Auch im Antrunk ist dieser Bock erst karamellig, dann süßer werdend. Der Körper ist malzig und das Mundgefühl fest. Im Abgang wird es dann würzig. Manche von uns fanden diese Übergänge zu hart, anderen hat es sehr gefallen. 

2015:

Auch dieser ganz alte Bock schäumt noch erstaunlich über. Der Hammer aber ist sein brutaler Duft nach Honig! Der Antrunk hat aber deutlich weniger Honigarona, man muss schon einen vollem Mund nehmen. Körper, Vollmundigkeit ist leider gar keine mehr übrig. Im Abgang kommt dann noch etwas Waldhonig-Würzigkeit nach.

Fazit:

Bei diesen Bier sind wir uns deutlich uneinig, was die Bewertung der Reifung über die Jahre angeht. Den aktuellen 2019er finden fast alle den größten Genuß, aber der 2017er mit seiner Komplexität steht dem nicht nach. 

Wir sind schon gespannt auf die Entwicklung nächstes Jahr!

 

benhur, 01.01.2020, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

20191230_174328

Seit ein paar Jahren nun schon finden die Treuchtlinger Blogger die Gelegenheit, die Wettelsheimer Böcke der Brauerei Strauß aus verschiedenen Jahrgängen  – jeweils hell und bernstein – im direkten Vergleich zu verkosten. Dieses Jahr fanden wir in unseren wohl gekühlten und dunkel gelagerten Beständen noch folgende Jahrgänge, zunächst vom Hellen Bock: 

Der frische Jahrgang 2019:

Gleich vorneweg muss man sagen, dieses Bier ist ein Traum: schöne goldene Farbe, klarglänzend, mit wenig, aber edel wirkendem Schaum. Der Duft ist zart getreidig, mit einem Hauch von Karamell und grasiger Würze. Würzig ist auch der Antrunk, weich cremig und vollmundig füllt sich der Gaumen, das alles ist nicht zu süß, aber ganz fein abgerundet und traumhaft stimmig. Der beste Bock, der je aus Wettelsheim kam – aber sagen wir das nicht jedes Jahr?!

2018:

Dieselbe Farbe, der Schaum nur wenig dünner, aber ein ganz toller Duft nach Honig! Aber im Antrunk vermissen wir die würzigen Noten, zumal sie leider auch nicht durch Honigaromen kompensiert werden. Das Bier ist flach und leer, hat gar keinen Körper, als wäre alles Leben verpufft … Hm, die restlichen Flaschen des letzten Jahres werden wir definitiv lieber noch ein Jahr stehen lassen.

2017:

Auch dieser Bock hat diesselbe schöne goldene Optik, kaum mehr Schaum, aber das ist ok. Ein schöner Honigduft liegt über dem Glas, nicht ganz so stark wie beim jüngeren „Alten“. Jetzt setzt sich dieser Duft aber angenehm im Antrunk fort: fein karamellig, nicht zu süß. Mit angenehmen Körper breitet sich das Aroma durch den Gaumen aus und verhallt sanft im immer noch Honig-fruchtigen Abgang.

2015:

Unser ältester heller Bock ist schon deutlich trüb und fast ganz ohne Schaum. Auch hier duftet Honig, aber nicht so stark. Der Antrunk ist  etwas wässrig, aber auch noch leicht karamellig. Es fehlt in der Mitte der Eindruck von Körper, im Abgang kommen aber sogar herbe Eindrücke durch, dazu auch ein wärmendes Gefühl von Alkohol. 

Unsere Eindrücke sind erstaunlich einhellig: Man muß den richtigen Zeitpunkt erwischen!

Wir finden den aktuellen, frischen Bock von 2019 den Gelungendsten, den mit den allerbesten Geschmackseindrücken.

Auch der nun 2jährige von 2017 ist ein Genuß.

Der 4jährige von 2015 ist eigentlich schon zu alt, denn der war letztes Jahr viel besser.

Gar nicht geht der 1jährige von 2018, der muss noch reifen.

benhur, 31.12.2019, 16:04 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Nov ’19Dez
2624

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Nein, nicht ganz. Aber wenn der Haidhauser Weihnachtsmarkt seine Standeln öffnet, insbesondere das Christmatorstandl, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Am Dienstag geht es los, wie immer bis Heiligabend.

Vor zehn Jahren haben wir den Christmator hier zum ersten Mal vorgestellt. Ein kleines Jubiläum also für das BLOG-UMS-BIER, der Christmator 2019. Und wohlgemerkt – der kommt von Paulaner! Doch das hat uns nie gestört, ganz im Gegenteil 😉 .

Grünhopfen

 

 

 

Bernhard Hecht, unser Hausbrauer, hat ein neues Bier mitgebracht, den Grünhopfen Spezial. Grünhopfen Bier ist ein saisonales Bier, dass mit frischen Hopfendolden gebraut wird. weiterlesen… »

Hopfenforschungszentrum Hüll LfL Hopfenforschungszentrum „Hüll“ – bei diesem Namen denke ich als erstes an moderne Hopfensorten wie etwa „Mandarina Bavaria“, „Huell Melon“ und „Polaris“. Auch Schneider’s Sonderbiere aus der Tap X Reihe kommen mir in den Sinn. Die Hopfen, die bei Mathilda Soleil (2015) und Marie’s Rendezvous (2016) für die craftige Kalthopfung verwendet wurden, waren jeweils neue Zuchtstämme ohne Namen, bezeichnet nur mit einer geheim gehaltenen Züchtungsnummer aus Hüll. So war für mich ein Besuch dieser Forschungsstätte eigentlich schon lange überfällig. Als ich heuer eine Einladung zu einem Bloggertag bekam, war klar, dass ich alles liegen und stehen lasse, sprich mir einen Tag frei nehme, für einen Ausflug in das winzige Dörflein bei Wolnzach mit dem großen Namen.

weiterlesen… »

ralf, 18.10.2019, 00:02 | Abgelegt unter: Allgemeines,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Krug Bockbier

 

 

 

Auf unserer Tour durch die fränkische Schweiz hielten wir in Waischenfeld/Breitenlesau beim Krug Bräu.  Diese Brauerei besteht seit 1834 und wird von Konrad Krug betrieben.  Wir erbeuteten Bockbier und das Dunkle Lager vom Krug. Der Brauereigasthof liegt direkt an der Straße, wir konnten nicht einfach so vorbei fahren. Eine ältere Dame stieg in den Keller hinunter und gab uns die letzten Bockbiere und noch enige Lager Biere. weiterlesen… »

Roppelts KellerSieh, das Gute liegt so nah! Wir haben heuer Urlaub zuhause in Franken gemacht, und was liegt für passionierte Bierliebhaber bei diesem Sommerwetter näher, als „auf den Keller“ zu gehen? weiterlesen… »

Oak Man

 

 

 

Heute haben wir den Oak Man und den Oak Boy von unserem Hausbrauer Bernhard Hecht, im Vergleich probiert. weiterlesen… »

2019 - Augustiner Heller Bock Jedes Jahr freue ich mich im Frühjahr auf die Maibocksaison. Einer meiner liebsten unter den Maiböcken ist der Helle Bock von Augustiner. Beginn der Saison ist bei Augustiner immer am 23. April, dem „Tag des Bieres“ zur Feier des Bayerischen Reinheitsgebots. Besonders lieb habe ich den Hellen Bock in einer Augustiner Wirtschaft, wo er im Fass gut gepflegt ist. Gerne aber kaufe ich mir auch einen Träger für daheim. Jeder Münchner kennt die blauen Augustiner Tragerl mit den dickbauchigeren Halbeflaschen, die im Volksmund sogar „Augustinerflasche“ genannt werden. Offiziell heißt diese Flaschenform „Euro-Flasche“. Doch oh Wunder, was? Im Getränkemarkt stehen in diesem Jahr nur Kästen mit kleinen 0,33l Flaschen Heller Bock! Was ist da los?

weiterlesen… »

ralf, 08.05.2019, 19:23 | Abgelegt unter: Bockbier,Maibock,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
BLOG-UMS-BIER läuft unter Wordpress 5.3.2
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates