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Bier aus USA: New Belgium RANGER IPA

new_belgium-ranger_ipa_titel Nach dem Reinfall mit dem 12 Pack von Pyramid Breweries sind wir etwas vorsichtiger geworden und haben für die Heimverkostungen nur noch ein 6 Pack gekauft. Mir ist bei meinen Besuch bei der Stone Brewery in Escondido sowie beim Studium der diversen Kühlregale in den Liquor Stores schon aufgefallen, dass hier in den USA sehr viel mit Aromahopfen gespielt wird. In Reinform habe ich diese noch nicht kennengelernt, sehr wohl aber schon einige Namen, und davon sind laut Etikett im Ranger IPA die Sorten Simcoe, Cascade und Chinook enthalten. Cascade kenne ich doch schon ein wenig, denn dieser Aromahopfen soll im Schneider Tap 5 – „Meine Hopfenweisse“ verwendet werden. Und genau dies war dann der Grund, warum wir zum New Belgium 6 Pack gegriffen haben. Und diesmal war es auch tatsächlich nicht der Griff in die Porzellanschüssel.

Duft

Nach dem kurzen Zisch, ausgelöst durch den Flaschenöffner eines Schweizer Armeemessers, riecht es aus der Flasche hauptsächlich zitrusartig mit einer Beimischung von Zirbelnuss. Sehr frisch, ich muss an Frühling denken. Nach dem Einschenken tritt diese Zirbelnuss noch stärker hervor.

Schaum

new_belgium-ranger_ipa_schaum new_belgium-ranger_ipa_eingeschenkt Dieser verdient einen eigenen Absatz, weil sich im Glas eine sehr schöne Schaumkrone bilden lässt, die zudem sehr stabil ist und lange im Glas stehen bleibt. Zwischen den einzelnen Schlucken bilden sich innen an der Glaswand sogar richtige „Jahresringe“ aus.

Trinken

new_belgium-ranger_ipa_links new_belgium-ranger_ipa_rechts Nase und Auge waren ja schon sehr OK. Und ich muss sagen, auch der Mund passt hier. Ich erlebe nämlich dieses herrliche Wechselspiel von zuerst angenehmer Süße, die sich durch ein feines Prickeln hindurch nach hinten zu einer kräftigen vollen unabschreckenden Hopfenbittere wandelt. Da will man nach jedem Schluck am liebsten gleich wieder von vorne anfangen. Aber halt – dazwischen sollte man die Nase nicht vergessen, und diese mit der Zitrus-Zirbelnuss-Aromahopfenmischung verwöhnen. Bei all dem Vergnügen merkt man gar nicht, wie stark das Ranger IPA eigentlich ist: Alc. 6.5% by vol.

Fazit

Na also, geht doch! Auch Flaschenbiere aus USA können Spaß machen. 😀

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 24. Januar 2011 und wurde abgelegt unter "ralf, USA". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

3 Kommentare

  1. benhur sagt:

    Uff, ich bin erleichtert, habe ich doch mit dir mitgelitten beim Entsorgen des Pyramid 😉
    Gibt’s denn eigentlich noch das Anchor Steam aus San Francisco? Bzw. was sagen denn die locals, die Kenner, darüber? Falls du es probieren magst, würd ich mich über einen Bericht arg freuen. Ich hab das in den 80ern in meiner U.S.-Zeit gern getrunken, hatte da aber noch wenig Ahnung und Erfahrung. Allein der Gedanke weckt aber schon schöne Erinnerungen… – ob es mir noch schmecken würde?

  2. ralf sagt:

    Die Webseite von Anchor Brewing lässt vermuten, dass es das tatsächlich noch gibt. Ich meine sogar, ich habe es in einem der Liquor Shops hier um San Diego schon gesehen, aber halt nicht besonders darauf geachtet. Am Wochenende fahren wir womöglich sogar nach San Francisco. Ob ich es dort probiere, oder es hier unten im Shop erwerbe … mal sehen, ich halte jedenfalls die Augen offen.

  3. Julia sagt:

    Gibt es denn dieses Ranger Pale Ale auch irgendwo in Deutschland zu kaufen?

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