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Neues Bier in der Forschungsbrauerei: Anstich des „Münchener Naturquell Dunkel“

Nov ’12Nov
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Es ist in diesem Jahr gar nicht so leicht, in der Forschungsbrauerei den Überblick zu behalten, wann welches Bier wo und wie ausgeschenkt wird. Ein kurzer Rückblick auf das bisher vergangene Jahr: März – Bockbieranstich Sankt Jakobus; April – Ausschank auf der Biermesse „Braukunst Live!“ (davon hab ich noch gar nicht berichtet); Mai/Juni – Einführung des „Sommer-Hell“; Juli – „Jubliläumsbier“-Ausschank auf dem Unterhachinger Bürgerfest, und die Reste – leider nur die Reste 😉 – im Bräustüberl in Perlach; August – für viele Gäste das als zu früh empfundene (gottlob nur vorübergehende) Ende des Ausschanks vom „Blonden Bock“, dem „Sankt Jakobus“.
Nun sind wir bereits im November angelangt und haben auch schon den ersten Wintereinbruch hinter uns. Für eben diesen Winter haben die Brüder Silbernagl und die Forschungsbrauerei ein neues Bier auf Lager. Naja, so richtig neu ist es nicht. Denn die Idee dazu geht bereits bis in das Jahr 1933 zurück, und auch der Name des Bieres stammt aus dieser Zeit:

„Münchener Naturquell Dunkel“

heisst es. Das Rezept dazu haben die neuen Brauerbrüder im mit übernommenen Archiv der FoB gefunden. Das war aber so alt, dass die darin verwendeten Malzsorten heute nicht mehr erhältlich sind. Vermutlich waren es sogar Malze, die in der damaligen hauseigenen Mälzerei der FoB hergestellt worden waren. Das „Münchener Naturquell Dunkel“ hat also eigentlich schon eine eigene lange Geschichte hinter sich.

Kostprobe

Vor ein paar Wochen durfte ich eine kleine Zwickelprobe vom jungen Sud verkosten. Obwohl das Bier natürlich noch nicht ausgereift war, habe ich da schon einen recht guten Eindruck von dem gewinnen können, was uns am kommenden Sankt-Martins-Wochenende im Bräustüberl bevorsteht: Ein dunkles, farblich in Richtung Kastanienbraun gehendes malzbetontes Bier wird es sein. Und es wird sich, was wollte man von der Forschungsbrauerei auch anderes erwarten, von den Durchschnitts-Dunklen großer Brauereien angenehm abheben. Durch einen hohen Endvergärungsgrad ist es nicht einfach plump süß, sondern eher feinschichtig malzig. Nachdem ich die Probe leer getrunken hatte, stand noch lange ein angenehmer satter Malzduft im Krug. Und weil das Naturquell, wie alle Forschungsbiere, unfiltriert ausgeschenkt werden wird, dürfte es auch ausgereift so kraftvoll und lebendig schmecken wie meine Zwickelprobe. Ich würde sagen, das wird ein traditionell schmeckendes echtes altes Münchener Dunkel, und ein neues Forschungsbrauerei-Erlebnis. Ich weiß also ganz genau, wo ich am Martinsfest heuer sein werde!

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 4. November 2012 und wurde abgelegt unter "ralf, Termine". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

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