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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: benhur

Mai
28
13:00

Am Freitag wird ein neuer Laden in Treuchtlingen eröffnen: feine Biere heißt er, und genau das gibt es dort zu kaufen.

Leider ist ja wegen Corona keine große Eröffnungsfeier möglich, aber der Laden ist fertig, Biere stehen gekühlt bereit, und die beiden Zapfhähne der Theke sind angeschlossen.

Weitere Infos und Berichte über die Entstehung, was alles geplant ist, welche Biere es gibt usw. findet man auf der Facebookseite

Und, ja: die Ähnlichkeit mit diesem Blog ist gewollt, ist doch der Betreiber einer unserer Autoren …

 

benhur, 27.05.2020, 10:04 | Abgelegt unter: benhur,Termine | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

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„Böhmisch-Dunkel-Bräu – dein Urlaub mit kurzer Anreise“ – 
das klingt zwar ein wenig sperrig, aber durchaus interessant, auf der Flasche, die mir ein lieber Freund aus seiner Heimat mit brachte. 

Bisher hatte ich ja eher helles Bier, nämlich Pilsener, mit Böhmen verknüpft, aber neugierig bin ich doch. 

Und sehr schön dunkel glänzt das Bier, dazu noch so ein hoher Schaum und darüber schwebend ein schöner Duft wie Malzbonbon. Topp, das lass ich mir gefallen!

Im Antrunk ist erstaunlich wenig Süße, aber das macht die Sarstedterin süffig. Das Mundgefühl geht in Ordnung, und der Abgang ist mild. 

Sauber gemacht, schön für den Durst, aber auch zur Brotzeit. 

Vielleicht bekomme ich ja wieder mal etwas von https://sarstedter-bier.de/…

benhur, 14.01.2020, 19:51 | Abgelegt unter: benhur,Dunkles,Hausbrauer,Niedersachsen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ein paar Tage später haben wir wieder einen frischen Gaumen, um die dunklen Böcke ebenfalls zu verkosten:

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Der frische Jahrgang 2019:

Golden-braun steht er mit wenig Schaum im Glas. Ein leichter Honig-Duft entströmt, auch ein wenig würzige und hefige Noten riechen wir. Im Antrunk ist der Bock trotzdem nicht süß, sondern bietet würzige Honig-Aromen, wie Waldhonig. Man spürt viel Körper und er ist spritzig. Langsam klingt der Eindruck ab, ohne sich zu verändern. Ganz an Ende kommt noch etwas Herbheit dazu.

2018:

In der Farbnote ist er etwas dunkler, mit ein bisschen mehr Schaum. Er duftet intensiv nach süßem Honig! Süss ist auch der Antrunk, sehr Honig-stark. Dieser Block hat noch viel Körper, beinahe wie der frische 2019er, und sogar noch einen guten Rest Spritzigkeit. Der Abgang ist allerdings deutlich schneller. 

2017:

Hoppala, der schäumt ja über! Der Duft ist mehr nach Karamell als nach Honig, und zarter. Auch im Antrunk ist dieser Bock erst karamellig, dann süßer werdend. Der Körper ist malzig und das Mundgefühl fest. Im Abgang wird es dann würzig. Manche von uns fanden diese Übergänge zu hart, anderen hat es sehr gefallen. 

2015:

Auch dieser ganz alte Bock schäumt noch erstaunlich über. Der Hammer aber ist sein brutaler Duft nach Honig! Der Antrunk hat aber deutlich weniger Honigarona, man muss schon einen vollem Mund nehmen. Körper, Vollmundigkeit ist leider gar keine mehr übrig. Im Abgang kommt dann noch etwas Waldhonig-Würzigkeit nach.

Fazit:

Bei diesen Bier sind wir uns deutlich uneinig, was die Bewertung der Reifung über die Jahre angeht. Den aktuellen 2019er finden fast alle den größten Genuß, aber der 2017er mit seiner Komplexität steht dem nicht nach. 

Wir sind schon gespannt auf die Entwicklung nächstes Jahr!

 

benhur, 01.01.2020, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

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Seit ein paar Jahren nun schon finden die Treuchtlinger Blogger die Gelegenheit, die Wettelsheimer Böcke der Brauerei Strauß aus verschiedenen Jahrgängen  – jeweils hell und bernstein – im direkten Vergleich zu verkosten. Dieses Jahr fanden wir in unseren wohl gekühlten und dunkel gelagerten Beständen noch folgende Jahrgänge, zunächst vom Hellen Bock: 

Der frische Jahrgang 2019:

Gleich vorneweg muss man sagen, dieses Bier ist ein Traum: schöne goldene Farbe, klarglänzend, mit wenig, aber edel wirkendem Schaum. Der Duft ist zart getreidig, mit einem Hauch von Karamell und grasiger Würze. Würzig ist auch der Antrunk, weich cremig und vollmundig füllt sich der Gaumen, das alles ist nicht zu süß, aber ganz fein abgerundet und traumhaft stimmig. Der beste Bock, der je aus Wettelsheim kam – aber sagen wir das nicht jedes Jahr?!

2018:

Dieselbe Farbe, der Schaum nur wenig dünner, aber ein ganz toller Duft nach Honig! Aber im Antrunk vermissen wir die würzigen Noten, zumal sie leider auch nicht durch Honigaromen kompensiert werden. Das Bier ist flach und leer, hat gar keinen Körper, als wäre alles Leben verpufft … Hm, die restlichen Flaschen des letzten Jahres werden wir definitiv lieber noch ein Jahr stehen lassen.

2017:

Auch dieser Bock hat diesselbe schöne goldene Optik, kaum mehr Schaum, aber das ist ok. Ein schöner Honigduft liegt über dem Glas, nicht ganz so stark wie beim jüngeren „Alten“. Jetzt setzt sich dieser Duft aber angenehm im Antrunk fort: fein karamellig, nicht zu süß. Mit angenehmen Körper breitet sich das Aroma durch den Gaumen aus und verhallt sanft im immer noch Honig-fruchtigen Abgang.

2015:

Unser ältester heller Bock ist schon deutlich trüb und fast ganz ohne Schaum. Auch hier duftet Honig, aber nicht so stark. Der Antrunk ist  etwas wässrig, aber auch noch leicht karamellig. Es fehlt in der Mitte der Eindruck von Körper, im Abgang kommen aber sogar herbe Eindrücke durch, dazu auch ein wärmendes Gefühl von Alkohol. 

Unsere Eindrücke sind erstaunlich einhellig: Man muß den richtigen Zeitpunkt erwischen!

Wir finden den aktuellen, frischen Bock von 2019 den Gelungendsten, den mit den allerbesten Geschmackseindrücken.

Auch der nun 2jährige von 2017 ist ein Genuß.

Der 4jährige von 2015 ist eigentlich schon zu alt, denn der war letztes Jahr viel besser.

Gar nicht geht der 1jährige von 2018, der muss noch reifen.

benhur, 31.12.2019, 16:04 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Feb ’19
15
16:00

Wir freuen uns schon auf die Braukunst LIVE!, die auch heuer wieder im MVG-Museum in München stattfindet.

Das diesjährige Motto der BRAUKUNST LIVE!, „Alkoholarme und -freie Biere“, verspricht viele tolle Entdeckungen, und natürlich wird es auch wieder hochinteressante Masterclasses geben. 

Wenn ihr mehr drüber wissen wollt, sucht unsere Artikel über die vergangenen Termine der BKL.

Wir freuen uns auch, wenn ihr uns dort seht und ansprecht.

benhur, 22.01.2019, 22:17 | Abgelegt unter: benhur,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Unser Neujahrsspaziergang führt uns rund um die Paulaner-Baustelle, vielmehr das große Loch, das dort mitten in der Stadt derzeit herrscht. Da bietet es sich endlich an, der wiedereröffneten Gaststätte – jetzt mit eigener Baustelle – einen Besuch abzustatten. Heute gibt es 3 eigene Sorten:

Barnabas Münchner Dunkel

Das Unfiltrierte mit einer Stammwürze von 13,5 hat eine typisch mittelbraune Farbe, mit schönem Schaum. Der Duft ist zart röstig. Im Antrunk gesellt sich zu den Röstaromen noch eine leicht säuerliche Note, das Bier ist recht spritzig und für ein Dunkles wenig mastig. Mir bleibt es zu sehr beim Niveau der Paulaner Flaschenbiere. ..

Filser Heller Bock

Typisch helle gelbe Farbe mit schönem Schaum, das wirkt einladend. Die Nase nimmt erst etwas muffigen Kellergeruch war, aber da dringt schon eine schöne fruchtige Hopfennote durch. Im Gaumen ist der Bock erstaunlich komplex: zartfruchtige Zitrusaromen umspielen nicht zu süße Honignoten, dazu ein schöner malziger Körper. Im Abgang hängt dieses Aromenspiel schön lange nach und macht Lust auf mehr. Toll!

Nockherberger Hell

Optisch fast wie der Bock, zeigt die Nase eine ganz andere Richtung: deutliche Zitrusdüfte, die mir Assoziationen an Spüli wecken. Im Geschmack aber ist das ein sehr angenehmes Zitrusaroma, das von gerade so viel Malzkörper begleitet wird, dass es angenehm zu trinken ist. Das muß ich im Sommer nochmal im Biergarten testen. ..

Nov ’18Dez
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Es ist wieder so weit: heute hat der gemütliche kleine Weihnachtsmarkt in Haidhausen (München) eröffnet und hier, und nur hier, gibt es jetzt, und nur jetzt, wieder den leckeren Christmator in hell und dunkel und Likör!

Ein Muss für alle Glühwein-Hasser…

benhur, 26.11.2018, 18:49 | Abgelegt unter: benhur,Termine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Cozel Cerny Diese Dose brachte mir ein Freund aus seinem Tschechien-Urlaub mit. Obwohl die Dose selbst schon ansprechend aussieht, hatte ich keine hohen Erwartungen und so musste sie auch in meinem Kühlschrank noch geraume Zeit ‚reifen‘. Wie das Dunkle dann so fad ins Glas lief, fürchtete ich schon Schlimmes…

Aber es ließ sich mit etwas Schwung doch Schaum erzeugen, der dann auch noch schön hält! Zusammen mit der dunklen Farbe macht das nun doch Lust auf das Bier.

Der Duft ist angenehm malzig, nach Bairisch Malz Bonbon. Im Antrunk dann auch malzige Noten: Karamell, Kaffee, ein bißchen süßlich, aber nicht zu sehr, weich, vollmundig. Super süffig! Keine Röstbittere, auch nicht im Abgang, dafür gerade genug Spritzigkeit, dass man es auch im Sommer trinken mag.

Und das alles bei nur 3.8% Alkohol! Toll, das sollte es bei uns auch geben. ..

benhur, 13.09.2018, 19:39 | Abgelegt unter: benhur,Dunkles,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Zwanzger E-Bombe Heute gibt’s die dritte Sorte der aktuellen Sondersude aus Uehlfeld: die E-Bombe heißt nach dem Stopfhopfen Equinox. Es ist ein Lager, mit Polaris und Select auf moderate 4,5% gebraut.

Leicht orange leuchtend und mit schönem Schaum sieht es toll aus. Und es duftet auch toll: Zitrusaromen von Orange bis Ananas. Diese Noten finden sich auch im Gaumen, dabei spürt man einen schönen Malzkörper und wenig Bittere. Könnte auch ein moderates IPA sein.

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benhur, 10.09.2018, 20:55 | Abgelegt unter: benhur,Franken,Lager | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Zwanzger Little Girl Zwei Sondersude konnten wir in Flaschen mitnehmen. Das Little Girl klingt spannend: ein Sommer-Ale mit milden 4,7% Alkohol, auch ’nur‘ ein Hopfen, Spalter Select, aber neben Gersten- und Weizenmalz auch Haferflocken, Maisflocken und Polenta!
Das gibt eine schöne Farbe mit ansprechender Trübe und stabilem Schaum. Der Duft ist allerdings muffig, der turnt ab … Geschmacklich bin ich unsicher: cremiges Mundgefühl und sämige Getreidigkeit gefallen mir, aber die Polenta ist mir zu dominant, auch die Hefe hinterlässt wohl ein paar Aromen, die mir nicht so taugen.

Trotzdem, mutig ist es ja, sowas zu brauen. Und interessant finde ich es auch, erst jetzt weiß ich ja, ob mir das gefällt oder nicht.

benhur, 09.09.2018, 20:34 | Abgelegt unter: Ale,benhur,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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