Heute will ich mal den Kuchlbauer-Artikel (der sich ja hauptsächlich mit der Kultur beschäftigt hat) um die Weizenbier-Komponente ergänzen: Im Test war das Weizen (Weissbier) “Kuchlbauer Weiße” und der Weizenbock “Aloysius”.
Heute hab ich mir ein “Restbier” aus meinem Bodensee-Urlaub aufgemacht: Ein Leibinger Dunkles Weizen aus Ravensburg.Nun habe ich ja (als Franke) gewisse Vorurteile gegenüber schwäbischen Bieren, aber wir sind ja auch selbstbewusst genug, auch mal anderen Bieren eine Chance zu geben (insbesondere im Urlaub, wenn du ohnehin keine Wahl hast;-).
Ich habe gerade die volle Ladung einer Erkältung abbekommen. Die Tipps und Sprüche meiner Kollegen waren immer die gleichen: “Trink a warms Bier, und gut!” weiterlesen… »
Am vorletzten Maitag bin ich ganz zufällig noch auf einen Maibock gestoßen – in der Gosebrauerei im Bayerischen Bahnhof in Leipzig. Er hat mit 16,8% Stammwürze und 6,8 vol.% Alc. selbst für Maiböcke eine doch ganz beachtliche Stärke. Den hohen Alkoholgehalt merkt man dann auch am trockenen Charakter des Bieres, so wie ich ihn auch vom Augustiner Maibock her kenne und sehr liebe.
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Eigentlich wollte ich ja an diesem Wochenende in Leipzig nur fröhlich mit feiern beim Biergartenfest der Gosenschenke “Ohne Bedenken”. Aber als ich von meiner Unterkunft los zog, fiel bereits nach knapp 100m mein Blick auf ein altes Werkstor, an dessen Gitterstäben das Symbol der Brauer angebracht war, das aber aussah wie ein Überrest aus alten Tagen. Ein umherschweifender Blick auf das alte Gemäuer mit den teilweise zerbrochenen Fenstergläsern schien das zu bestätigen. Das sah alles so aus wie eine stillgelegte Brauerei. Seltsam war nur im Hof dahinter der in Gebrauch scheinende Brauereilaster mit gültiger Zulassung und die vielen recht sortiert aufgestellten Getränkekästen.
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Die Gosenschenke und Dr. Hennebach hatten am 29. Mai mächtig Glück mit dem Wetter. So konnte das Biergartenfest zum 111-jährigen Bestehen der Gosenschenke “Ohne Bedenken” auch tatsächlich im Biergarten stattfinden. Besonders gut hat mir natürlich wieder die Gose geschmeckt, aber auch die Band “King Kreole” mit ihren Rock’n'Roll und Beat Stücken war den Besuch in Leipzig allemal wert.
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… aber nicht aus Nürnberg. Als ich nämlich am letzten Wochenende zum Schanzenbräufest in Nürnberg war ging ich ja vorher noch zur Gasthausbrauerei Altstadthof. Und während ich am Vormittag beim Warten auf die Öffnung des Altstadthofs vor der Burg herumschlenderte, entdeckte ich doch glatt nur ein paar Schritte weiter vom Altstadthof noch einen Maibock: Am Platz Beim Tiergärtnertor direkt neben der Gaststätte “Schlenkerla – Zur Schranke” ist eine Gaststätte mit Ausschank vom Augustiner Bräu München. Und ich traute meinen Augen kaum. Davor stand eine Hinweistafel, dass es dort den Augustiner Maibock vom Fass gibt. Der ist ja selbst in München nur ganz schwer zu bekommen
! Wäre ich nicht unterwegs gewesen, um den Maibock der Brauerei Altstadthof zu testen, dann wäre ich wohl eine Weile bei diesem Augustiner hängen geblieben.
Oliver hat ja gerade über den Altstadthof Maibock berichtet – aus der Flasche. Eine Woche zuvor hatte ich den Maibock bereits direkt in der Brauerei, bzw. Brauereigaststätte probiert. Mit meinem mündlichen Lobpreis darüber habe ich Oliver zum Probieren dieses außergewöhnlichen Bieres animiert, wodurch der Maibock vom Altstadthof zwei Tester vom Blog-ums-Bier bekommen hat. Hier also nun mein zweiter unabhängiger Bericht über dieses Bier – wie es in der Brauerei getrunken schmeckt.
Rein zufällig mußte ich heut in die Innenstadt Nürnbergs, und da drängte sich ein kurzer Abstecher zur Hausbrauerei Altstadthof einfach auf. Erst recht, wo doch Ralf beim Brauereifest der Schanzenbrauerei eine Woche vorher begeistert vom Maibock erzählt hat. Da ich mit meinem Motorrad unterwegs war, habe ich mir einfach zwei Flaschen mit Maibock eingepackt.
Zugegeben, am meisten hat mich das dunkelbraune Etikett mit dem Bock der Bügelflasche dazu bewegt, zwei Flaschen des Bockbieres der Kulmbacher Brauei einzukaufen. Der oberfränkische Konzern wird auf Wikipedia gut beschrieben.
Mit einem beeindruckendem “Plopp” springt der Bügel zur seite. Und schon strömt mir sehr angenehmer Hopfenduft entgegen. Hoffentlich war das nicht schon alles!?
Dichter, feiner Schaum der lange stehen bleibt. Bierglasflaschige Farbe, wie auf dem Bild schön zu sehen ist. Alles richtig toll. Sehr malzbetont und kräftig ist der erste Antrunk. Das hopfige kommt sehr angenehm im Gaumen zur Geltung. Ich bin echt begeisert! Da werde ich mir noch ein paar Flaschen organisieren. Oder doch gleich eine Tour nach Kulmbach planen.
Prost!