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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Schmankerlmarkt Handwerk und Genuß in Nürnberg

Heute ist auf dem Hauptmarkt in Nürnberg der „Schmankerlmarkt„, da gibts nicht nur leckeres Brot und Würscht, sondern auch klasse Bier!

Wir schlendern gemütlich drüber, genießen die Athmosphäre und natürlich vor allem das Ess- und Trinkbare. Vor allem zwei Brauereien aus Neunhof und Uhlfeld haben es uns angetan:

Wiethaler Pale Ale

Die Brauerei in Neunhof bei Lauf ist uns zwar keine Unbekannte, aber so richtig kennen wir ihr Sortiment nicht. Trotzdem hätte es uns auch überrascht, ausgerechnet hier bei einem Fest fränkischer Tradition eine Biersorte aus dem Commonwealth zu finden. Aber besondere Biere muss man immer probieren, wenn sie einem über den Weg laufen!

Golden-trüb, mit einem tollen Schaum und einem Duft wie Weißbier ohne „Banane“ verlockt es uns. Im Antrunk ist es zart, sehr fruchtig-trocken: nach reifer Mango? Nach Passionsfrucht? Nach Südsee-Insel! Ein ebenso trocken-fruchtiger und laaaang anhaltender Abgang leitet gleich über zum nächsten Schluck. Sehr süffig, das Ganze, und herrlich unkompliziert, obwohl doch etwas Besonderes im Erlebnis – das paßt perfekt zu den Weißwürsten. Toll gemacht!

Wiethaler Goldstoff

Ihr „Standard-Bier“, ein Export, ist ganz anderer Natur. Golden glänzend, aber nicht ganz klar, ist es gekrönt von einem dicken, cremigen Schaum, der überhaupt nie zu zerfallen scheint. Cremig ist auch das Gefühl im Antrunk, aber doch auch leicht und fluffig, erfrischend. Mit einem großen Mundgefühl und vollem Geschmack nach allen Zutaten geht es weiter, und duftig-fruchtig ist der Abgang, ganz ohne Bittere. Ein richtig schönes Bier für alle Gelegenheiten, zum Essen genauso wie zum Genießen.

Zwanzger Jubiläum 1639

365 Jahre ist ein komisches Jubiläum, aber dieses Bier aus 4 verschiedenen Malzen ist nach dem Gründungsjahr der Brauerei benannt. Es sieht klasse aus, so dunkel (bernsteinbraun, würde ich sagen), mit einem schönen und nicht zu großen Schaum. Passend zur Optik ist der Antrunk weich und zart malzbetont; es ist sehr vollmundig wie es sich für ein fränkisches Bier gehört und endet auch schön samtweich fruchtig. Sowas von rund und weich, ausgewogen und samtig – das ist schon fast perfekt!

Zwanzger Hausbräu

Das Hausbräu ist ein unfiltriertes Helles, also auch trüb bzw. matt, mit einem sogar leicht bräundlichen schönen Schaum. Der läßt allerdings kaum was für die Nase durch, nur ein zarter Hauch nach „Brauerei“. Bereits an den Lippen entsteht ein leicht säuerlicher Eindruck, der auch bleibt. Das ist nicht weiter schlimm, läßt aber ansonsten nur einen diffusen „Biergeschmack“ durch kommen. Seltsam. Da gucke ich mir das etwas verschwurbelte Etikett nochmal genauer an: ich kann ein MHD vom 21. irgendeines Monats 2012 entziffern, weiter geht die Skala gar nicht! Ups, habe ich da eine vergessene Flasche vom hintersten Lagerwinkel bekommen? Wenn es wirklich ein so altes Bier ist, dann hat es sich aber verdammt gut gehalten! Das muss ich unbedingt nochmal frisch probieren…

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 18. Mai 2014 und wurde abgelegt unter "Allgemeines, benhur, Franken". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

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