Kategorie: Großbrauerei
Sowohl was die Tourplanung unserer Reise anging, als auch bezüglich des Bier-Erlebnisses dabei war Polen nur eine Zwischenetappe, die es galt, möglichst schnell zu überwinden (auch wenn Polen selbstverständlich für sich ein lohnenswertes Reiseland ist!). Wir fanden auf die Schnelle im Supermarkt folgende Biere zu unserer Brotzeit:
Eines der traditionellen Starkbierfeste im Raum Augsburg ist das Frühlingsfest im Augsburger Stadtteil Göggingen. Das Festzelt dort betreibt seit Jahren schon die Familie von Metzgermeister und Festwirt Alois Binswanger. Früher Alois Binswanger selbst, seit nun schon bald 10 Jahren seine Tochter Angelika und der Schwiegersohn Reiner Kempter. Starkbierfest, da sollte man meinen, dass ich heute wegen des Starkbieres auf das Fest gegangen bin. Aber das stimmt nicht. Denn in die Festhalle Binswanger & Kempter zieht mich vor allem der Ochs am Spieß, der in Göggingen immer am ersten Festsonntag gegrillt wird, und das war heute. Es versteht sich aber von selbst, dass ich natürlich auch vom Bockbier nicht die Finger lassen konnte.
Bei dem Bockbier auf dem Gögginger Frühlingsfest handelt es sich laut Speisekarte um den
Kloster Scheyern Doppelbock “Bajuvator”
Auf einem Campingplatz in Luxembourg kamen wir in den Genuß, dieses einheimische Bier zu verkosten. Die Brasserie Bofferding ist inzwischen in der Brasserie Nationale aufgegangen, Luxenburgs größter Brauerei, die auch andere luxenburger Brauereien aufgekauft hat. Alle Biere werden nun in Bascharage bei Bofferding gebraut (Quelle: Wikipedia). Zum Glück wußten wir das zu dem Zeitpunkt noch nicht und hatten einfach nur Durst und Lust, etwas neues, einheimisches auszuprobieren!
Das Bier ist sehr hell, zitronig, und wird – sehr kalt – in einem großen Hellen-Glas serviert. Das paßt auch zum Geschmack: als Pils natürlich Hopfen-lastig, aber keineswegs besonders bitter, sehr frisch und erfrischend. Man kann eine feine Note vermissen, aber es schmeckt auch ohne Reinheitsgebot nicht nach irgendwelchen Merkwürdigkeiten. Nicht unbedingt ein Genuß-Bier, aber auf jeden Fall ein passables Durst-Bier, das mit einem Schluck meine Vorurteile aus dem Weg räumt. Wir haben noch ein, zwei, … weitere genossen und es nicht bereut.
Mal wieder unterwegs, raus aus Franken, ja sogar aus Bayern, im bierigen Niemandsland im Harz
bot es sich an, zur Abendmahlzeit ein Schwarzbier auszuprobieren. Serviert wurde hier das vom Würzburger Hofbräu. Und zwar im 0,3er Kelch – naja. Schön schwarz wars ja, auch der braune unregelmässige Schaum macht optisch einen guten Eindruck. An den Geruch kann ich mich gar nicht mehr so recht erinnern, also vermutlich unscheinbar. Geschmacklich ist es zunächst natürlich röstmalzig, nicht bitter, eher schon zu zart, zu leicht. Überhaupt ein wenig “luftig”, es fehlt ein kräftiger Körper, den ich mir von einem dunklen Bier erwarten würde.
Nun, zum Essen hats schon getaugt, aber auch nur, weil die Auswahl sehr durchschnittlich bis massenwarig war.
Und wieder ein Artikel aus der Reihe: “Biere ferner Länder”. Diesmal vom anderen Ende der (biertrinkenden) Welt: aus dem sozialistischen Kuba. Weil das Blog-Team immer im Dienst ist, habe ich bei meinem Winterurlaub natürlich auch die einheimischen Biere testen müssen (obwohl ja Kuba eher für Rum berühmt ist). Das kleine Kuba (11 Mio Einwohner) hat mehrere Brauereien, aber die Cerveceria Bucanero S.A. in Holguin ist die grösste und stellt rund 50% des kubanischen Bedarfs an Bier her (36Mio Kästen/Jahr). Die drei Biersorten sind Mayabe, Bucanero und Cristal (das meistverkaufte Bier)
Heute ist in der nördlichen Bierwüste ein wahres Adventswunder geschehen, und es hat sich so zugetragen:
Nach dem Mittagessen mit Kollegen gehen wir immer ins selbe Lokal zum Kaffeetrinken, so ein typisches Yuppie-Cafe halt. Ich meine meinen Augen nicht zu trauen, als ich auf dem vorweihnachtlich überladenen Krimskrams-Kaufmich-Tisch einige Flaschen BIER stehen sehe, dann am Ettikett auch noch Mönchshof lese – was zwar bisher bei mir als schlechtestes fränkisches Bier rangiert, aber hier oben immer noch für eine Sensation gut ist. Also habe ich mir eine Flasche mitgenommen, zumal ein Saisonbier ja vielleicht auch besser ist als das normale Durchschnittsbier. Oioioi, das gab nicht nur spitze Bemerkungen bei Kollegen, auch die eine oder andere hochgezogene Augenbraue bei Vorgesetzten – es ist offensichtlich wirklich kein Grundnahrungsmittel, das Bier, hier oben! weiterlesen… »
Auf dem Haidhauser Weihnachtsmarkt gibt es neben den Glühwein- und Honigmet-Ständen einen ganz besonderen Stand: Das Christmator-Standl, einen Bierausschank. Ein Stammgast aus der Forschungsbrauerei hat mir diesen Tip gegeben. Zum einen, weil das Bier nicht so schlecht sein soll wie manch anderes Bier aus der Großbrauerei. Zum anderen aber weil am Ausschank manchmal die Iris tätig ist, ihres Zeichens legendäre Bedienung in der Perlacher Forschungsbrauerei. Genügend Gründe also, um nach Haidhausen aufzubrechen und einen Eintrag im Blog-ums-Bier darüber zu verfassen. Die Iris war bei meinem Gang über den Weihnachtsmarkt an diesem Abend leider nicht da, der Christmator dafür aber in ausreichender Menge und in zwei Ausführungen: Hell und Dunkel. Also machte ich mich an den Test.
Sommer, Sonne: Biergarten, keine Frage. Was macht man aber, wenn der günstig gelegene Biergarten wunderhübsch ist, aber “dem Paulaner” gehört? Man geht woanders hin, richtig. Aber manchmal muss ich eben doch in “meinen” Nachbar-Biergarten, zum Beispiel beim Sonntagsnachmittagsspaziergang, wenn es unerwartet schön wird, der Hunger einen grade an eine Brotzeit erinnert, und eigentlich eh Zeit ist, um sich irgendwo in die Welt zu setzen und selbige zu beobachten. Und hierfür, ich sags nochmal, ist der alte Biergarten am Nockherberg ein wunderbares Plätzchen, besonders wenn er nicht so voll ist…
… oder vielleicht sollte ich besser schreiben: “Mit Heineken’s Murphy’s”?
Ja, wie ich nämlich schon berichtet hatte, gab es heuer auf dem Hausler Hof in Hallbergmoos zum Greenfarm Festival eine fundamentale Neuerung. Beamish, das geniale Irish Stout vom letzten Jahr ist wegen der Übernahme der Beamish Brewery durch Heineken im vergangenen Herbst 2008 erst mal vom Markt verschwunden.
Die Leserspende Lübzer Bier bestand aus zwei Flaschen. Das Pils aus meinem vorangegangenen Beitrag, und eine Flasche Lübzer Bock. Dieser empfiehlt sich auf der Flaschenrückseite mit der Angabe von alc. 7,0% vol. und mit dem werbetechnischen Satz
Freuen Sie sich jetzt auf das kräftige Aroma dieser Spezialität. Endlich Lübzer.