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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Airbräu Aviator Bock und Jetstream Pils

airbraeu_aviator_bock_schild Eigentlich fliege ich auch so mal gern in fremde Länder. Am liebsten aber in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag, denn da gibt es am Münchner Flughafen im „Airbräu“ den Dunklen Frühjahrsbock „Aviator“. Und außer der Fastenzeit, wenn kein Bock verfügbar ist, wird mein Lieblingsbier vom Airbräu mit jedem Flug mehr und mehr das Pils mit dem Namen „Jetstream“.

Ich gönne mir also wie gesagt bei jedem Flug, sofern die Zeit es zulässt, ein Bier vom Airbräu. Heute habe ich mit dem Pils angefangen, dann aber entdeckt, dass ja der Aviator schon verfügbar ist. Also habe ich gleich umgeschwenkt, um mit dem Bock zu Testen, Schmecken, Schreiben und Bloggen.

Aviator

airbraeu_aviator_bock_schaum airbraeu_aviator_bock Das Pils war noch so leicht, auch leicht malzig, spritzig und grasig hopfig. Dagegen ist die cremig vollmundige Konsistenz des Aviator schon ein heftiger Kontrast. Riechen tut der Aviator ein bisschen nach Kaffee, etwas nach Schokolade, aber vor allem nach Karamell.

Im Antrunkt ist er voll cremig. Trotzdem (!) sehr spritzig. Das wirkt in dieser Kombination so, als ob man das Karamellmalz des Aviator noch richtig knuspern könnte. Und das, obwohl ein Bier ja in der Hauptsache flüssig ist.

Im Abgang wirkt der Aviator dann sanft herb, brotig, und – ich weiß nicht wie das gehen kann – salzig! Eigentlich, mit dem Salz, ist das richtiges flüssiges Brot.

Und dann hat der Aviator noch das, was meiner Meinung nach alle Biere vom Airbräu auszeichnet: Die Unverfälschtheit des Geschmacks der Ausgangs-Rohstoffe. Sehr direkt schmeckt man noch gerade das Malz, etwas weniger, aber auch, den Hopfen. Damit ist der Aviator wohl nicht unbedingt jedermanns Sache, ach was sag ich: sicher nicht dem Durchschnittsgeschmack entsprechend. Halt was ganz besonderes eben!

Ich fragte die Bedienung noch nach den inneren Werten des Aviator. Sie musste erst einen Kollegen fragen, der ihr sagte, auf den Partyfässern könne man das ablesen. Sie verschwand im Kühlraum und kam kurze Zeit später wieder mit der Auskunft: 18% Stw. und stramme 7,5% vol. alc.

„Jetstream“ Pils

airbraeu_jetstream_pils airbraeu_jetstream_pils_schaum Zwischen zwei Aviatoren passt immer ein Jetstream. Wobei – der passt immer. Drauf steht „unfiltriert“. So riecht es auch. Frisch, in erster Linie nach noch gärendem Bier. So wie es im Gärkeller einer Brauerei duftet. Malzig spelzig dann der Antrunk. Und auch wieder, wie der Aviator, knuspermalzig.

Das Pils-Herbe dann im Abgang, wobei hauptsächlich mit den Bittereinheiten gearbeitet wird, weniger mit dem Aroma. Schadet aber nicht, denn es bewahrt den natürlichen Airbräu-typischen Naturmalzcharakter.

Ein schnörkelloses direktes natürlich spritzig frisch säuerlich schmeckendes naturtrübes echtes bairisches Pils ist das.

Sehr schön.

Etwas mehr malzig als hopfig.

Könnte glatt mein Lieblingspils werden.

P.S.: gebloggt noch vor dem Ablfug 😉

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 11. März 2011 und wurde abgelegt unter "Gasthausbrauerei, Oberbayern, Pils, ralf, saisonales Bier". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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