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Cairngorm Brewery Company – „Nessie’s Monster Mash“

nessies   nessies_etikett_hinten_02 Oliver hat es vor kurzem erst erwähnt: Wir Blogger ums Bier bekommen von unseren Freunden gerne immer wieder mal ein Bier geschenkt, das diesen selber gut gefällt, oder das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, und wozu sie hier gerne unser Urteil darüber lesen möchten. Genau so ein letzeres hat mir der Karl aus den Schottischen Highlands mitgebracht. Danke, Karl! 😉 Es stammt von der Cairngorm Brewery Company in Aviemore, gut 40 Meilen östlich von Loch Ness, und trägt unter anderem wohl auch daher den Namen „Nessie’s Monster Mash“. Dem Etikett nach ist es ein „Premium Beer“, ein Ale.

nessies_etikett_hinten_01   nessies_schaum Das Öffnen der Flasche machte große Freude. Es riecht schwer malzig, etwa wie ein dunkler Doppelbock Münchner Art. Deutliche, angenehme Röstaromen, strömen mit aus. Beim Einschenken sieht man dann die schöne kastanienrotbraune Farbe. „Mahogany“ steht auf der Flasche, also die Farbe von Mahagoni. Auch der Schaum färbt sich in diesem Braun, was ein gutes Qualitätsmerkmal ist. Die Haltbarkeit des Schaumes ist ebenfalls gut; er hält sich relativ lang und lässt sich gut fotografieren.

nessies_eingeschenkt Im Glas öffnet sich der Malzduft und schwingt sich stärker in Karamell ein. Dazu gesellt sich eine deutliche Hopfenwürze. Insgesamt ist das der Geruch einer Brauerei, der Geruch von fertig abgekühlter Würze. Auch Alkohol meine ich zu riechen, was mich bei den 4,4% vol. alc. des Ales zunächst etwas verwundert, das aber bei den Ales halt einfach so ist: sie sind etwas für die Nase.

Nach so viel schönem war der Trunk allerdings – sehr überraschend – eine Enttäuschung. Das malzig-karamellige verschwindet nach ultrakurzem Aufblitzen im Mund fast vollständig. Stattdessen wird vor allem die Mitte des Trunks spelzig bitter und unangenehm. Vor dem Abgang erscheint noch kurz eine leichte Spur von Säure, bevor der Abgang selbst ein breiter, flacher, rein bitterer Filzbelag wird, der noch weit über eine halbe Stunde im Mund anhält. Sehr schade, nach dem brillanten Start.

Hoffentlich nimmt mir mein Spender diesen Bericht jetzt nicht übel. Die Flasche selbst müsste in Ordnung gewesen sein. MHD war bis Ende August 2012, und ich hatte das Bier von der Übergabe durch Karl bis zur Verkostung heute ordnungsgemäß gekühlt und dunkel gelagert.

Fazit

Tolle Optik und Farbe. Auch für die Nase ein schönes Bier. Für den Mund aber bleibt vom Aromapotenzial, das ein Ale haben könnte, zu wenig übrig. Am Ende die starke Bittere ist mir zu eindimensional auf das reine Herbe ausgerichtet.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 28. Dezember 2011 und wurde abgelegt unter "Ale, Großbritannien, ralf". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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