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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Tour de Bier im Altmühltal

20160325_115040An Ostern wollten wir uns nicht in die Mega-Staus der Autobahnen einreihen und haben daher spontan beschlossen, eine 3-tägige „Tour de Bier“ mit dem Wohnmobil in unserer Heimat, dem Altmühltal, zu machen. Die Tour führte über Riedenburg (Riemhofer, Riedenburger Brauhaus) nach Kehlheim (Schneider, Weltenburger) und über Abensberg (Kuchlbauer) wieder zurück nach Hause.20160325_114702

Einen ersten Stopp haben wir am Freizeitzentrum Kratzmühle eingelegt. Da gibts zwar kein Bier, aber ein sehenswertes Technik-Museum. Weiter gings nach Riedenburg; vorbei an der Brauerei Riemhofer rechts der Altmühl, wo wir einen schönen Stellplatz am Ortseingang gefunden haben. Weil es schon Mittag war, sind wir auch gleich eingekehrt und haben natürlich das Bier verkostet.20160325_12400420160325_125904  Gestärkt ging es dann zum Brauhaus Riedenburger, die ja auch bekannt für ihre guten Craftbiere („Dolden Sud“) sind. 20160325_124452Leider hatten die über Ostern geschlossen, sodass wir nur einen Blick durch den Eingang erhaschen konnten und uns den (zum Glück mitgebrachten) Riedenburger Dolden Dark am Abend im Wohnmobil gegönnt haben.20160325_192812

Am Nachmittag sind wir am Rhein-Main-Donau-Kanal (die Altmühl geht ja ab Dietfurt in den Kanal über) entlang Richtung Kehlheim gefahren; einen obligatorischen Fotostopp mussten wir natürlich an der malerischen Holzbrücke in Essing machen (längste freitragende Holzbrücke Europas). 20160325_142140Dort gibts zwar auch noch eine Brauerei Schneider (hat nix mit den Kehlheimern zu tun), aber wir hatten ja noch einiges vor und sind deshalb (leider) nicht eingekehrt. In Kehlheim, wo die Donau in die Altmühl fließt (ja, die Donau ist dort ein vergleichsweise kleiner Fluss, der tatsächlich in den Kanal (und damit die Altmühl) fließt), haben wir einen Stellplatz direkt bei den Anlegestellen der Donau-Schifffahrt gefunden, natürlich hintern den Hochwasser-Dämmen. Vom Stellplatz aus waren wir in wenigen Minuten in der Stadt und auch gleich vor dem Weissen Brauhaus der Weißbierbrauerei Schneider&Sohn. 20160325_162155Zu unserer äußersten Freude (das Auto war ja sicher geparkt) gab es dort das herrliche „Marie´s Rendezvous“, eine barocke Doppelbock-Spezialität von Georg Schneider.20160325_163006 Damit waren wir natürlich angeschickert und haben uns abends dann ins Wohnmobil verzogen.

Am nächsten Tag stand dann ein Besuch des Klosters Weltenburg (nach dem ältesten Weissbierbrauhaus Bayerns nun die älteste Klosterbrauerei der Welt) an, und wie sich das gehört: mit dem Schiff. 20160326_105643Die Fahrt durch den berühmten Donaudurchbruch hatte ich zuletzt als Kind miterlebt, aber da wussten wir noch nichts vom guten Bier, das uns hinter der Biegung des Flusses erwartete. 20160326_105854Aufgrund des nicht so tollen Wetters waren allerdings relativ wenige Touristen unterwegs, sodass wir schön mit der Bedienung ratschen konnten…20160326_112825und in Ruhe das herrliche Bier (Asam-Bock, Weltenburger Dunkel etc.) probieren konnten.20160326_113842

Zurück in Kehlheim dann noch ein kurzer Spaziergang zum alten Ludwig-Donau-Main-Kanal (der Vorläufer des heutigen RMD-Kanals), der ebenfalls bei Kehlheim in die Donau floss. 20160326_155258Die letzte Schleuse zur Donau wurde allerdings dicht gemacht, damit das Hochwasser nicht in die Stadt läuft. Daher herrscht ziemliche Ruhe im alten Hafen mit seinen malerischen Kran-Anlagen20160326_155600….alles eben etwas kleiner als heute.

Am nächsten Tag haben wir uns wieder Richtung Heimat auf den Weg gemacht und das Altmühltal verlassen, um einen Schlenker über Abensberg zu machen. 20160327_095036Dort haben wir uns auf den Volksfestplatz (das „Gillamoos“ ist eines der größten und ältesten Jahrmärkte in der Hallertau) gestellt und sind entlang der schönen Stadtmauer zur Weißbierbrauerei Kuchlbauer gelaufen. 20160327_100022Ziel war natürlich der berühmte „Hundertwasserturm“, zuvor mussten wir aber noch eine Brauereiführung (nicht sehr spannend, weil wir natürlich schon sehr viele Brauereiführungen mitgemacht haben) durchlaufen.20160327_113307 Im Turm dann befindet sich die größte Weizenbierglas-Sammlung der Welt (bzw. -wir sind in Oberbayern-: „Weissbierglas-Sammlung“) und noch mancherlei esoterischer Schnickschnack; alles sehr hübsch, aber ob das Kunst ist? Zum Abschluss gab es natürlich auch noch ein Getränk; wir haben uns für Dunkel und Turmweisse entschieden. Und vor der Heimfahrt sind wir dann noch lecker Essen gegangen im neu renovierten Brauereigasthof Kuchlbauer am Marktplatz; sehr zu empfehlen!20160327_122643

Fazit: warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute ist so nah! und das war unsere Ausbeute (da hätte noch etwas in die Heckgarage gepasst):20160327_121658

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 18. März 2016 und wurde abgelegt unter "Allgemeines, Deutschland, Franken, willi". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

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