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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Fassbier

Ja, das Bier vom Holzfass hat es mir heuer ziemlich angetan. Ein Ort, wo man es bekommt, ist das „Wirtshaus Ayingers“ am Platzl 1A in München. Täglich ab 17:00 Uhr wird das Fass angestochen. Und so lange das Bier daraus läuft, so sagte ich es erst heute Morgen einem Arbeitskollegen, ist es das beste Bier in der Stadt, dieses Ayinger „Jahrhundertbier“ vom Holzfass. Als ich heute Abend wieder mit einem Freund dort ankam, voll der Vorfreude, ein außergewöhnliches Bier genießen zu können, staunten wir sehr, als stattdessen nur das Ayinger Lager Hell in diesem Holzfass war. weiterlesen… »

In diesem Jahr hat es sich so ergeben, dass ich mich einmal etwas mehr mit dem Oktoberfest und seinen Bieren beschäftigt habe. Und auf der Wiesn ist es nun so, dass sich doch die Augustiner Brauerei durch eine bekannte Besonderheit von den übrigen fünf unterscheidet: Durch ihren nach wie vor traditionellen Ausschank aus den „Hirschen“, den 200l fassenden Holzfässern. Und auch außerhalb der Wiesenzeit begegnet einem diese Schankart an vielen Orten in München. Natürlich im Bräustüberl der Brauerei selbst, in guten Biergärten wie dem Hirschgarten oder dem Biergarten des Augustiner Kellers, sowie in vielen Augustiner Brauereigaststätten. In der Regel bekommt man das „Lagerbier Hell“ oder den „Edelstoff“, das helle Exportbier. So ist einer meiner Lieblingsplätze im Sommer der Biergarten des Augustiner Kellers, wo ich bei gutem Wetter neben dem Edelstoff vom Holzfass an Montagen auch eine hochwertige Live Blasmusik genießen kann. Am ersten Montag dieses Oktobers war der Saisonabschluss dieser Montagsmusiken angesagt. Wegen Regen fand dieser im großen Saal des Augustiner Kellers statt. Eine Augustiner Holzfassstätte mit Musik von „De Richtig’n“ und dem Oktoberfestbier – das sollte nochmal ein schöner Abend werden!

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ralf, 07.10.2018, 20:11 | Abgelegt unter: Fassbier,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

MinneseidlaAn einem sonnigen Urlaubstag fuhren wir nach Ellingen um das Minnebier zu probieren, das anlässlich zum 500 sten Geburtstag des deutschen Reinheitsgebots gebraut wurde. Ich war schon ein wenig skeptisch, da ich eigentlich nur dunkles Bier trinke. Die Zweifel lösten sich aber schnell auf, als das Minnebier auf dem Tisch stand. Es hat eine tolle bernstein Farbe und einen festen Schaum. Der Geruch ist sehr hopfig. Der Probeschluck. Wow. Es schmeckt fruchtig, leicht, hat feine Zitrusaromen. Ich bin überrascht. Damit hätte ich jetzt nicht gerechtnet. Einfach klasse. Dann, wie auf Bestellung, kommt der Brauer des Minnebieres (Stefan Mützel) zur Tür herein und setzt sich zu uns. Jetzt erfahren wir von Stefan viele Details. Das Minnebier wurde mit acht verschiedenen Getreidesorten (Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Einkorn, Emmer und Sorghum) gebraut. Im Minnebier sind 5 % Rauchmalz enthalten, aus der Mälzerei Zirndorf. Es hat nur 4 gr Kohlensäue, ist obergärig und wurde mit Riedenburger Hefe angesetzt. Nach all den Informationen merken wir schnell, daß es schon eine Herausforderung für den Brauer war.  Spannend war dann sicher die erste Probe des Brauers. Der Besuch in Ellingen hat sich wirklich gelohnt. Ein handwerklich hervorragendes Bier, daß mit 4,15 Alkohol, 10,4 Stammwürze und 15 Bittereinheiten sehr gelungen ist. Danke Stefan für dieses tolle Bier.

Schon am Montag hatte ich das Hinweisschild auf’s aktuelle selbergebraute Ale entdeckt, allerdings waren es ja noch vier Tage bis dahin… Zuhause habe ich gleich, total angefixt von dem Gedanken an dieses Bier, meinen Syphon zurecht gemacht und in den Weg gestellt. Am Donnerstag dann gschwind hingefahren und ihn aufüllen lassen.

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oliverxt77, 31.10.2015, 18:15 | Abgelegt unter: Ale,Fassbier,Franken,oliverxt77 | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Da bin ich doch am Montag mit dem Motorrad zum Stammtisch ins Hexenhäusle gefahren! Ich hätte es besser wissen müssen und lieber den Bus nehmen sollen…

Gleich an der Eingangstüre steht immer eine Tafel mit dem Bier, das gerade vom Fass im Ausschank ist. Als Verkehrsteilnehmer bleibt mir aber nur das alkohlfreie Bier, wenn überhaupt. Aber heute steht da:

Dienstags 28.7.15 Selbstgebrautes „Cascade Pale Ale“

Seit wann braut denn das Landbierparadies selbst? Das hiess, morgen noch einmal ohne Motorrad kommen… weiterlesen… »

augustiner_maibock_nuernberg_schranke … aber nicht aus Nürnberg. Als ich nämlich am letzten Wochenende zum Schanzenbräufest in Nürnberg war ging ich ja vorher noch zur Gasthausbrauerei Altstadthof. Und während ich am Vormittag beim Warten auf die Öffnung des Altstadthofs vor der Burg herumschlenderte, entdeckte ich doch glatt nur ein paar Schritte weiter vom Altstadthof noch einen Maibock: Am Platz Beim Tiergärtnertor direkt neben der Gaststätte „Schlenkerla – Zur Schranke“ ist eine Gaststätte mit Ausschank vom Augustiner Bräu München. Und ich traute meinen Augen kaum. Davor stand eine Hinweistafel, dass es dort den Augustiner Maibock vom Fass gibt. Der ist ja selbst in München nur ganz schwer zu bekommen 😯 ! Wäre ich nicht unterwegs gewesen, um den Maibock der Brauerei Altstadthof zu testen, dann wäre ich wohl eine Weile bei diesem Augustiner hängen geblieben.

ralf, 17.05.2010, 00:34 | Abgelegt unter: Fassbier,Maibock,ralf | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Neulich bekam ich eine SMS von einem Freund mit der Meldung, er hätte ein „fass krugbraeu“ im Kühlschrank. Insider wissen natürlich, dass es mehrere Brauereien mit diesem Namen gibt. Daher löse ich gleich auf: Es handelt sich in diesem Fall um die Brauerei Krug in Breitenlesau in der Fränkischen Schweiz, die vor allem durch ihr typisch fränkisches dunkles Landbier bekannt ist. Diese Brauerei Krug hatte ich auf einer Radtour im Jahr 2004 schon mal besichtigt. Da kam mir das Fass meines Freundes sehr gelegen, um mit dem Testbericht auch ein paar Archivbilder aufzuarbeiten. weiterlesen… »

vierzehnheiligen_naturtruebes_lager_titel.jpg Auf meiner Entdeckungsreise im fränkischen Bierreich letzte Woche habe ich auch in Vierzehnheiligen wieder etwas neues dazugelernt. Zum ersten dass es dort auch ein Klosterstüberl gibt, in dem man sein Bier und eine Brotzeit einnehmen kann. Und zum zweiten, dass die Brauerei dort auch Spezialbiere ausschenkt, wie z.B. das naturtrübe Lagerbier.

Sogar noch ein drittes habe ich gelernt: Dass man an Werktagen bequem mit dem Auto den Berg hinauf bis zur Brauerei fahren kann. Der Berg ist nur an Samstagen von 12 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 19 Uhr für Autos gesperrt. Alkoholsperre ist freilich rund um die Uhr – für den Fahrer!

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20090330_schlenkerla_fastenbier_titel.jpg 20090330_schlenkerla_fastenbier_filz.jpg Da komme ich jetzt schon mehr als zwölf Jahre lang regelmäßig zum Schlenkerla und dachte echt, ich kenne schon alles. Denkste.Das Bamberger Bierreich ist immer wieder gut für Überraschungen. Denn heuer zur Fastenzeit fiel mir zunächst am Eingang zum Schlenkerla und dann auch gleich in der Schankstube ein Hinweisschild auf, wie ich es eigentlich nur vom Schlenkerla Urbock aus der Starkbierzeit im Spätherbst kannte. Oha, dachte ich, der Bock ist heuer im März noch gar nicht ausgetrunken. Aber nein, bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass hier auf ein hefetrübes Fastenbier aufmerksam gemacht wurde. Ich betrat also den Schankraum noch ungeduldiger und erwartungsvoller als all die Jahre zuvor.

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20090308_unimator_titelfoto.jpg Nachdem benhur und ich im vergangenen Jahr bei unserem Versuch, den Unimator zu testen, einen Tag zu spät waren und in die Röhre kucken mussten, standen wir heuer gleich am ersten Tag nach dem Anstich zum Frühschoppen im Unionsbräukeller in Haidhausen auf der Matte. Immer sonntags von Zehn bis Zwölf gibt es in dieser Hausbrauerei am Max-Weber-Platz Weißwürste zu 70 Cent das Stück. Allein das wäre schon einen Abstecher dort hin wert. An diesem Sonntag war wie erhofft tatsächlich auch der Unimator, das Frühjahrstarkbier der Unionsbräu im Ausschank – vom Holzfass!

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