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Cascade Pale Ale – getrunken und gebraut im Landbierparadies Hexenhäusle, Fürth

Da bin ich doch am Montag mit dem Motorrad zum Stammtisch ins Hexenhäusle gefahren! Ich hätte es besser wissen müssen und lieber den Bus nehmen sollen…

Gleich an der Eingangstüre steht immer eine Tafel mit dem Bier, das gerade vom Fass im Ausschank ist. Als Verkehrsteilnehmer bleibt mir aber nur das alkohlfreie Bier, wenn überhaupt. Aber heute steht da:

Dienstags 28.7.15 Selbstgebrautes „Cascade Pale Ale“

Seit wann braut denn das Landbierparadies selbst? Das hiess, morgen noch einmal ohne Motorrad kommen…

Hinweisschild zum Cascade Pale Ale Cascade Pale Ale eigschenkt!

Klar, daß keiner meiner Bierfreunde sooo plötzlich Zeit hatte, und so war ich alleine. Wunderschön steht es vor mir: Blutorange und ein perfekter Schaum! Dafür ist bestimmt das Cara Red Malz zuständig gewesen.Und natürlich das Münchner Malz.

Der erste Schluck aus der Halben geht dann auch gleich in die Richtung Orange/Grapefruit, um sich dann nicht sehr eindeutig im Gaumen bestimmen zu lassen. Jedenfalls sehr vollmundig und sehr, sehr trinkbar!

Im Abgang übernimmt dann der Cascade mit seiner milden Bittere das Komando. Das paßt gut zusammen. Ein tolles Trinkerlebnis, aber sicher kein „schnelles Bier“!

Mir ist  schon klar, daß ein Glaskrug kein Verkostungsglas ist. Oder eben doch?! Die Süße des Malzes erinnert mich deutlich an meine Kindheit, als mir unsere Oma öfters mal Biskuit-Zungen mitgebracht hat. Genauso, ohne Schokolade. Auf der ganzen Bierkarte, und die ist schon einen Extraausflug nach Fürth wert, finde ich kein ähnliches, vergleichbares Bier.

Ich habe dann noch bei der Bedienung nachgefragt, seit wann sie selber brauen und nach noch mehr Infos. „Seit längerem“ meinte sie und daß alles andere ja auf dem Schild steht, und natürlich war sie grad im Einsatz…

Also habe ich daheim den PC angeschmissen und eine Mail ans LBP geschrieben. Zurück kam eine sehr nette Mail vom Brauer, Michael Beyermann, selbst. Darin hat er mir verraten, daß er das Cascade Pale Ale ausschlieslich mit US-Cascade (also nix von wegen gestopft!) im Hexenhäusle  gebraut hat und solche Kleinsude schon seit Anfang April regelmässig braut und ausschenkt. Wann diese  dann aus dem Zapfhahn laufen steht auf der Homepage unter „Aktuelles“.

Ich werde mir wohl öfters meinen 1 Liter Syphon zum Stammtisch einpacken…

Prost!

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 31. Juli 2015 und wurde abgelegt unter "Ale, Fassbier, obergärig, oliverxt77, Privatbrauerei". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

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