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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Fassbier

20090308_unimator_titelfoto.jpg Nachdem benhur und ich im vergangenen Jahr bei unserem Versuch, den Unimator zu testen, einen Tag zu spät waren und in die Röhre kucken mussten, standen wir heuer gleich am ersten Tag nach dem Anstich zum Frühschoppen im Unionsbräukeller in Haidhausen auf der Matte. Immer sonntags von Zehn bis Zwölf gibt es in dieser Hausbrauerei am Max-Weber-Platz Weißwürste zu 70 Cent das Stück. Allein das wäre schon einen Abstecher dort hin wert. An diesem Sonntag war wie erhofft tatsächlich auch der Unimator, das Frühjahrstarkbier der Unionsbräu im Ausschank – vom Holzfass!

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fob2009_gesamtansicht.jpg fob2009_parkplatztafel.jpg Die lange Zeit des Wartens ist vorbei: Die Forschungsbrauerei hat endlich wieder auf. Ein halbes Jahr lang, so empfinden es die darbenden Gäste, war sie zu. In Wahrheit sind es aber nur rund viereinhalb Monate. Und dann – ganz komisch, so sagt es die Stammbedienung Renate, kommen alle wieder und sitzen beisammen, als ob nichts gewesen wäre. So war es schon beim Großvater Gottfried Jakob, dem Gründer der FoB, und so ist es auch heute noch beim Sohn Heinrich und dem Enkel Stefan, dem heutigen Inhaber der FoB. Und zu diesem Zyklus gehört jedes Jahr im Frühjahr die Wiedereröffnungsfeier mit dem Anstich des Frühjahrsstarkbiers „Sankt Jakobus“, dem „Blonden Bock“.
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Endlich ergab sich die Gelegenheit (nach einem lustigen Rodeltag am Wallberg), mein immer wieder gern getrunkenes Tegernseer Bier direkt an der Quelle – und aus dem Faß – im Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee zu probieren. Das Haus ist im Ort Tegernsee ganz leicht zu finden, es ist vermutlich der größte Gebäudekomplex direkt am See, davor ein riesiger Parkplatz: ohje, Touris! schießt es mir durch den Kopf. Ein eigener Souvenir-Laden, das kann ja heiter werden. Wir begaben uns direkt ins Herzogliche Bräustüberl im ehemaligen Sudhaus. Es hat mehrere riesige Gaststuben, schön altbayrisch dunkel-hölzern eingerichtet, war zu später Nachmittagszeit nicht voll, aber gut besucht. Trotz allem machte es eigentlich einen gemütlichen Eindruck. Die Bedienungen sind fix und nett, es gibt Bier vom Faß und „normale“ Speisen zu normalen Preisen, Herz was willst du mehr?! Vom Faß gab es heute nur das Helle und das Spezial, die ich beide gut als Flaschenbiere kenne und sehr schätze, die anderen Sorten (ich komm noch drauf zu sprechen) gabs nur von der Flasche. Logisch, daß dies also ein Faß-gegen-Flasche-Test werden musste!

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benhur, 31.01.2009, 19:31 | Abgelegt unter: benhur,Fassbier,Franken,Oberbayern | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Wer noch nie in Düsseldorf gewesen ist, der denkt bei Altbier wahrscheinlich erst an Diebels. Das ist einfach das Altbier mit der umfangreichsten Werbung im Fernsehen und an den großen Plakatwänden und Litfaßsäulen Deutschlands. Biertrinkern, die schon mal irgendwie mit dem Rheinland in Berührung waren, dürften dann vielleicht auch Frankenheim, Schlösser oder Hannen begegnet sein. Alles große Namen, leider aber keine großen Biere (mehr). Alle sind bereits in der Hand der großen Bierkonzerne: Diebels beim Braumonster InBev, Frankenheim gehört zu Warsteiner, Schlösser zur Radeberger Gruppe und Hannen zum dänischen Carlsberg Konzern. Je größer der Bierhersteller, desto schlechter sein Bier. Das gilt leider auch für den Geschmack dieser vier Biere. Da wird es höchste Zeit, hier das Einmalvier der Düsseldorfer Hausbrauereien vorzustellen. Sie haben alle ihren Ausschank an der „Längsten Theke der Welt“, der Düsseldorfer Alstadt, und drei davon brauen auch dort.

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koeln_dom.jpg Um die obergärige Bierspezialität der alten Römerstadt Colonia kennenzulernen, kann man einfach mit der Bahn zum Hbf Köln fahren, fünf Minuten um den vor dem Hbf hochragenden Kölner Dom herumschlendern, sich dann zum nächstbesten Kölsch-Ausschank begeben um sich dort irgendein Kölsch in die Hand drücken zu lassen. Wer so vorgeht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit das verbreitete Vorurteil bestätigt finden, Kölsch sei ein dünnflüssiges, langweiliges Bier. Doch es geht auch anders: Ich war in der glücklichen Lage, von zwei ureingeborenen Rheinländern an einem Samstagnachmittag eine Exklusiveinführung in die Kölner Kölschkultur zu bekommen. Und dabei galt es einige Überraschnungen zu erleben.

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giessen_brauerei_schild.jpg giessen_brauerei.jpg Bier ist nicht gleich Bier und Brauerei ist nicht gleich Brauerei. Wie bei den verschiedenen Biersorten gibt es auch bei den Braureien große Unterschiede. Der Augenscheinlichste ist wohl die Größe einer Brauerei. Während in den letzten 20 Jahren die größten Brauereien durch Übernahmeschlachten immer weniger werden, lässt sich in der jüngsten Zeit am unteren Ende der Größenskala ein gegenläufiger Trend beobachten: Fast in jeder größeren Stadt gibt es inzwischen eine junge Hausbraurei, meist mit den Sudkesseln im Gastraum, die ihr Bier für den Eigenbedarf und für Abholer selbst herstellt. Mit bereits über 16 Jahren einer der ältesten Vertreter dieser Gattung Hausbrauerei ist die 1. Hausbraurei Alt-Giessen in der hessischen Universitätsstadt Gießen.

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lbp_schild.jpg Wer in Nürnberg ein gutes Bier trinken möchte, hat es in der Tucher-Wüste fast so schwer wie die Münchner mit ihren Inbev-Großbrauereien. Aber nur fast. Es gibt auf Nürnberger Stadtgebiet zwar genauso wie in München keine größere Brauerei mit nennenswert gutem Bier (die Münchner Augustiner Brauerei lasse ich hier mal außer Acht). Dafür aber gibt es in Nürnberg aber einen „Geheim“-Tip, wo man täglich exquisite feine kleine fränkische Biere trinken kann, und das sogar von Fass, ganz wie in der guten alten Zeit.

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ralf, 14.07.2008, 23:07 | Abgelegt unter: Fassbier,Flaschenbier,ralf | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

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Die traditionelle Heilig-Drei-König-Ausfahrt meines Stammtisches führte uns durch die Fränkische, und Schlag zwölf fuhren wir durch Hetzelsdorf und verspürten Hunger und Durst, was für ein glücklicher Zufall. Denn hier gibt es zu den leckeren Schäufele das passende Bier!

benhur, 12.01.2008, 20:10 | Abgelegt unter: benhur,Brauereigasthof,Fassbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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Auf meinem persönliche Siegerpodest der Biere tummelt sich neben meinem „zu jeder Brotzeit könnt ichs trinken“ Lieblingsbier ganz sicher auch das Seelmann-Helle, dass man nur in der Wirtschaft in Zettmannsdorf genießen kann. Als vor 2 Jahren der Wirt starb, schloss die Brauereiwirtschaft, aber im Sommer 2007 hat der Bruder wieder zu brauen begonnen und auch die Wirtschaft wurde wiedereröffnet – War das eine freudige Überraschung! Als ich jedoch endlich hin konnte, um zu schmecken, ob das neue Seelmann auch so gut ist wie das alte, konnte mir der Wirt aber nur irgendein Flaschenbier geben, die Zapfanlage war kaputt! Das ist natürlich fatal bei einem Brauer, der gar nicht in Flaschen füllt.

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