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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Brauereiausschank

Freitagabend, 19:00 Uhr, in der Münchner Innenstadt. Ohne irgendwo was reserviert zu haben ist das nun wirklich nicht die beste Zeit, um auf ein Feierabendbier loszuziehen. Ins Gasthaus Isarthor, ja, mit ‚th‘ geschrieben, sind wir gleich gar nicht rein gekommen. Und das obwohl wir nicht mal zwei Leute waren, sprich es war nur ich. Keinen einzigen ernsthaften Stehplatz gab es mehr in dem Gasthaus, das für die Pflege seines Augustiner Hell vom Holzfass so berühmt ist. Holzfass dachte ich mir, da hab ich ja zur Zeit eh so einen Narren dran gefressen. Ich könnte auch ins Bratwurstherzl am Viktualienmarkt schauen: Hacker-Pschorr „Edelhell“ vom Holzfass. Das wäre nicht das erste Mal für mich. Schlecht ist dieses Bier, vom Fass, ja eher nicht, weiß ich von früheren Besuchen. Doch irgendwie sieht mir das Herzl heute auch recht voll aus. Ich kann ich mich nicht so recht zum Reingehen überwinden. Am Ende lande ich im Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum und darf freudig feststellen: Dieses Haus ist immer wieder für Überraschungen gut.

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Ja, das Bier vom Holzfass hat es mir heuer ziemlich angetan. Ein Ort, wo man es bekommt, ist das „Wirtshaus Ayingers“ am Platzl 1A in München. Täglich ab 17:00 Uhr wird das Fass angestochen. Und so lange das Bier daraus läuft, so sagte ich es erst heute Morgen einem Arbeitskollegen, ist es das beste Bier in der Stadt, dieses Ayinger „Jahrhundertbier“ vom Holzfass. Als ich heute Abend wieder mit einem Freund dort ankam, voll der Vorfreude, ein außergewöhnliches Bier genießen zu können, staunten wir sehr, als stattdessen nur das Ayinger „Lager Hell“ in diesem Holzfass war. weiterlesen… »

GösserAuf unsere Erkundung durch Wien stießen wir auf das älteste, noch in Betrieb befindliche Restaurant von Gösser in Wien, die Gösser Bierklinik. 

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Ab_Maerz_Maximator Neu_Augustiner_Pils_vom_Fass Endlich Augustiner Pils? Was Neues? Nein, es ist nicht so, dass das jetzt eine neue Biersorte von der ehrwürdigen Münchner Augustiner Brauerei ist. Obwohl ich doch oft überraschte und ungläubige Blicke ernte, wenn ich erzähle, dass das Augustiner Pils zur Sammlung meiner Lieblingsbiere gehört. „Was? Der Augustiner macht doch gar kein Pils“ sagen die Leute dann. Doch! Macht er. Also kein neues Bier, keine Angst, da ist nichts verpasst worden. Neu an dem Pils ist, dass es jetzt in den Augustiner Bräustuben, ehemals Geheimtipp für besten und gleichzeitig Preis-Leistungs-günstigsten Biergenuss, das Pils der Brauerei frisch vom Fass gibt. Ist es aus der Flasche schon ein Hochgenuss mit seiner irren Ausgereiftheit und Ausgewogenheit, so ist das vom Fass gleich noch einen Tick schöner. Hätte ich nicht für möglich gehalten.

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Giesinger_Titelbild Nachdem die neue Giesinger Brauerei nun schon fast einen Monat lang geöffnet ist, musste ich jetzt endlich die neue Braustätte und deren Bräustüberl an der Martin-Luther-Str. 2 in München aufsuchen. Wie wird die Atmosphäre im Bräustüberl wohl sein? Welche Biere wird es geben? Werde ich auch öfter dorthin gehen können? Nicht lange fragen, dachte ich mir. Einfach hin und ausprobieren!

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ralf, 21.12.2014, 20:36 | Abgelegt unter: Brauereiausschank,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

20131011_schumacher_1838er_titel Kaltgehopfte Biere sind zur Zeit in aller Munde. Bei der Methode der Kalthopfung, auch Hopfenstopfen genannt, wird der Hopfen erst nach dem eigentlichen Brauvorgang im Gär- oder Lagertank ins kalte Bier gegeben. Diese Methode hat sich schon vor über 20 Jahren in den USA unter den dortigen Microbreweries verbreitet. In Deutschland kennt man dieses Verfahren noch nicht so lange, doch über die letzten fünf bis zehn Jahren hat sich das Hopfenstopfen auch hier breit gemacht, insbesondere bei den kleinen jungen Brauereien der „neuen deutschen Craftbrew-Welle“. Mit großem Erfolg, denn mittlerweile versuchen sich immer öfter auch große Markenbrauereien in der Disziplin des Hopfenstopfens, und eifern so den Jungen Wilden aus der Szene nach. Tucher z.B. kam letztes Jahr mit einem kaltgehopfen Pils auf den Markt. Schon ein paar Jahre länger kennt man die „Hopfenweisse“ von Schneider aus Kelheim. Die Münchner Hofbräu versucht seit zwei Jahren auf der Szene-Biermesse „Braukunst Live!“ mit einem Bier namens „Eiskalt gehopfter Hallodri“, sich in der neuen deutschen Bierszene zu etablieren. Sogar vor Franken hat dieser Trend nicht Halt gemacht. So hat der Hechtbräu aus Zimmern mit seinen kaltgehopften Bieren bei den fränkischen Bloggern-ums-Bier schon mehrfach Anklang gefunden.

Natürliches Hopfenaroma

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Es hat ein wenig gedauert, bis wir uns überhaupt wieder Gedanken gemacht haben, was denn wohl DAS Bier des letzten Jahres gewesen sein könnte, also das Bier, das uns am meisten beeindruckte. Wie letztes Jahr auch, ist es zuerst sehr schwierig, aus den vielen, vielen, und wirklich ganz tollen, hervorragenden gelungenen Kreationen eine einzelne auszuwählen, die noch besser als alle anderen sei. Nach kurzem Hin und Her jedoch stellen wir wieder mal fest, dass es doch einen klaren Favoriten gibt. Wenn man nämlich auch das „Drumherum“ berücksichtigt, also wie wir zu dem Bier kamen, wie wir es erleben und genießen durften, wie es gerade auch zu uns als Gruppe passte, dann wird es uns – fast – allen ganz klar: weiterlesen… »

maxi2012_titel_02 maxi2012_titel_01 Fastenzeit in Bayern – Starkbierzeit! Ich freue mich da immer ganz besonders auf den Maximator von Augustiner. Und den verkoste ich in der Regel an seinem Herstellungsort, in den Augustiner Bräustuben, weil er da den kürzesten Transportweg hinter sich hat, nämlich gar keinen, so am frischesten schmeckt, und vor allem, weil er da ganz traditionell noch aus dem Holzfass ausgeschenkt wird.

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20110910_fob_titel_02 20110910_fob_dsc_4853 Gestern um Elf Uhr war in der Forschungsbrauerei der für viele Fans der „Forschung“ wohl wichtigste Moment nach der Übernahme der Brauerei durch die Wirts- und Brauerfamilie Silbernagl: Der Anstich des Bockbieres „Sankt Jakobus – Blonder Bock“. Geöffnet hatte das Bräustüberl bereits seit dem 1. August mit einem inoffiziellen Probebetrieb von knapp zwei Wochen, bis am 12. August dann die offizielle Wiedereröffnungsfeier abgehalten wurde. Seit dieser Zeit, sechs Wochen sind es mittlerweile schon, gab es nur die „leichte“ Biersorte aus dem Forschungskeller zu trinken: Den Pilsissimus, ein helles Exportbier. Das Flaggschiff der Forschungsbrauerei aber war immer schon der „Blonde Bock“ gewesen. Dieser wurde auch gleichzeitig mit dem Hellen zu Anfang Juli eingebraut. Durch seinen hohen Stammwürzegehalt von über 19% braucht er jedoch eine längere Lagerzeit, bis er ausschankfertig ist. Diese Zeit war jetzt, rund zehn Wochen nach dem Brauen, erreicht.

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20110821_fob_bock_verkostung_titel Nachdem ich heuer schon das „Pilsissimus“ vorab verkostet hatte, war es klar, dass ich das auch mit dem Bockbier der Forschungsbrauerei gerne machen würde, dem „Blonden Bock“ oder auch genannt „Sankt Jakobus“. Gestern war es so weit. Etwa sieben Wochen alt war der Bock da schon.

„Schon“ – das muss man aber relativ verstehen. Das Pilsissimus, das Helle Export der Forschungsbrauerei, aber nicht nur von der Forschung, sondern ganz allgemein jedes Export, hat damit in der Regel schon seine volle Reife erlangt. Anders das Bockbier.

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