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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Brauereiausschank

Jetzt ist es also so weit: Der Bierkeller der Forschungsbrauerei war gestern, am 30.10.2010, so weit leer getrunken, dass das Bier keine weitere Woche mehr reichen wird. Und für nur einen Tag nächste Woche möchte Noch-Wirt und hoffentlich Weiter-Brauer Stefan Jakob die Gaststätte nicht öffnen. Vielleicht will er selber ja auch noch was von dem Bier haben, um durch den Winter zu kommen. Ein Gutes hat die Schließung aber, nämlich dass damit die turbulente Saison 2010 endlich ihren Abschluss gefunden hat. Jetzt haben die Betreiber, Inhaber und Besitzer der Forschungsbrauerei Ruhe, um zu regeln, wie es mit dieser Münchner Institution, ja Kultstätte möchte ich glatt sagen, weiter gehen wird. weiterlesen… »

Seit einiger Zeit schon scherze ich mit Herbert, auch ein Stammgast der Forschungsbrauerei, über die Mischung von Bier mit anderen Getränken. Auf diesem Gebiet gibt es seit jeher eigentlich nur eines, das sich ernsthaft durchgesetzt hat: Das Radler. Radler gibt/gab es in der Forschung schon lange. Und Radler wird ja meist von denen getrunken, die entweder mit dem Rad fahren, wie Herbert es oft tut, oder von denen, die ein Bier trinken mögen, aber den Alkohol nicht wollen dürfen, weil sie Auto fahren, oder weil ihnen Normalbier zu stark ist. Bierkenner wissen aber, dass es über normalstarkes Normalbier hinaus noch stärkere Biere gibt. Bockbier heissen diese, oder gar Doppelbock, je nach Stammwürze. Und in der Forschung ist das Bockbier gleich ein Doppelbock. Ein ziemlich guter sogar. Was also tun, wenn man Bockbier gern hat, aber die Stärke nicht mag, oder gerade nicht wollen will oder darf?
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Solange es nur ein Gerücht war, habe ich über das drohende Ende der Forschungsbrauerei hier im Blog nur chiffriert geschrieben. Siehe dazu meine Sonderartikel (click). Wer mich gut kennt, konnte es entschlüsseln, und bei den Bedienungen der FoB ist es inzwischen sogar schon ein geflügeltes Wort geworden: “Serengeti”, das letzte Bierreservat in der ehemaligen Bierstadt München. Spätestens seit letzten Donnerstag muss ich aber keine Geheimniskrämerei mehr betreiben. Da war nämlich ein Artikel von der Größe einer halben(!) Seite in der der Süddeutschen Zeitung – über das Ende der Familientradition der Brauerfamilie Jakob. weiterlesen… »

sonnen_mursbach_klein Am Dreikönigstag konnte ich endlich das legendäre oberfränkische Bier-Brauchtum “Stärk´ antrinken” live miterleben! Für Bier-Liebhaber verbindet sich da die Brauchtumspflege, das “Event” und der Genuss von leckerem Bier traditioneller Kleinbrauereien auf das vortrefflichste. Damit unrustikale “Weichwürste” von dieser Tradition ferngehalten werden, findet das Ereigniss in der Regel im Freien statt. Dies begrenzt auch die Menge an Bier, die (bevor sie im Krug festfriert) dabei eingenommen werden kann. Ich habe diesem Brauch nun im idyllischen Mürsbach bei Bamberg beigewohnt, im “Biergarten” der Privatbrauerei Zur Sonne der Familie Schmitt. weiterlesen… »

fob_fuehrung_titel.jpg fob_fuehrung_aussenansicht.jpg Wer in die Forschungsbrauerei in München-Perlach geht, der tut dies eigentlich nur aus einem einzigen Grund: Wegen des außergewöhnlichen Bieres, das dort gebraut wird. Ich hatte im vergangenen Jahr bereits bei Stefan Jakob, dem heutigen Inhaber der Brauerei, um eine Führung angefragt. Vor der Winterpause ergab sich jedoch keine Gelegenheit mehr dazu. Eigentlich ganz gut. Denn ich habe Freunden und Mit-Trinkern von meinem Vorhaben erzählt, und so fand sich bis zum Juni 2009 um mich herum eine kleine Gruppe von Liebhabern des Forschungsbieres zusammen, die wie ich alle sehr interessiert waren zu sehen, wie denn ihr Lieblingsgetränk gemacht wird.

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weltenburg_kessel_wappen.jpg weltenburg_anton_miller.jpg Die letzte Brauerei, die mir Peter Lang in der Region Kelheim gezeigt hat, war die wohl berühmteste Brauerei Niederbayerns: Die Klosterbrauerei Weltenburg. Dort trafen wir den Braumeister Anton (Toni) Miller. Toni hat mit seinen erst 23 Jahren bereits eine erstaunliche Karriere gemacht. Denn den Meistertitel hatte er schon mit 21 erworben und ist jetzt seit zwei Jahren als Braumeister in Weltenburg. Damit ist er ein echtes Vorbild für die Nachwuchsbrauer in der Region Niederbayern und darüber hinaus. Peter bezeichnet ihn sogar als einen Medienstar. Das stimmt absolut, man muss z.B. nur mal das Interview anhören, das er dem Bayerischen Rundfunk gab, oder auf die Pressemitteilungsseite der Weltenburger Klosterbrauerei sehen. Auf dieser Seite ist neben einigen Zeitungsartikeln noch ein weiteres Tondokument mit Anton Miller zu finden: ein Interview mit Antenne Bayern.

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zirndorferbraeuschank_0.jpg 3zirndorferkellerbier_0.jpg

Das super-sonnige Wetter dieses Ostern darf man nicht ohne einen Biergarten-Besuch verstreichen lassen. Für uns bot sich hierfür die Bräuschenke der Brauerei Zirndorfer – in Zirndorf, eh klar – an. In dem Viertel um die Brauerei herum kann man allerhand schöne und alte Gebäude entdecken, ein kleiner Stadtspaziergang lohnt wirklich. Aber auch die Brauerei selber ist sehr hübsch, und sie hat einen kleinen Biergarten auf 2 Ebenen mit alten Schatten-Bäumen und Blick auf die Kirche – herrlich! Und das Kellerbier aus den Krügen schmeckt sowieso ganz lecker, keine Frage. Hier verweilt sichs gut!

vierzehnheiligen_naturtruebes_lager_titel.jpg Auf meiner Entdeckungsreise im fränkischen Bierreich letzte Woche habe ich auch in Vierzehnheiligen wieder etwas neues dazugelernt. Zum ersten dass es dort auch ein Klosterstüberl gibt, in dem man sein Bier und eine Brotzeit einnehmen kann. Und zum zweiten, dass die Brauerei dort auch Spezialbiere ausschenkt, wie z.B. das naturtrübe Lagerbier.

Sogar noch ein drittes habe ich gelernt: Dass man an Werktagen bequem mit dem Auto den Berg hinauf bis zur Brauerei fahren kann. Der Berg ist nur an Samstagen von 12 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 19 Uhr für Autos gesperrt. Alkoholsperre ist freilich rund um die Uhr – für den Fahrer!

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20090330_schlenkerla_fastenbier_titel.jpg 20090330_schlenkerla_fastenbier_filz.jpg Da komme ich jetzt schon mehr als zwölf Jahre lang regelmäßig zum Schlenkerla und dachte echt, ich kenne schon alles. Denkste.Das Bamberger Bierreich ist immer wieder gut für Überraschungen. Denn heuer zur Fastenzeit fiel mir zunächst am Eingang zum Schlenkerla und dann auch gleich in der Schankstube ein Hinweisschild auf, wie ich es eigentlich nur vom Schlenkerla Urbock aus der Starkbierzeit im Spätherbst kannte. Oha, dachte ich, der Bock ist heuer im März noch gar nicht ausgetrunken. Aber nein, bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass hier auf ein hefetrübes Fastenbier aufmerksam gemacht wurde. Ich betrat also den Schankraum noch ungeduldiger und erwartungsvoller als all die Jahre zuvor.

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Im vergangenen Dezember hatte ich an einem Sonntag Morgen einen Freund von dessen Familie entführt und zum Frühschoppen in den Aichacher Stadtteil Oberbernbach geschleppt: zu Manni Fritsch, dem “Berabecka Boandlbräu”. Vor einem Jahr hatte ich schon mal über dieses Kleinod im Wittelsbacher Land berichtet (siehe mein Artikel vom März 2008).

boandlbraeu_feuerwuerste_mit_mannipulator_dunkel.jpg Wir hatten schon einen Winterbock getrunken, den dunklen “Mannipulator”, leckere Feuerwürste mit noch leckererem Kraut gegessen und verzehrten schon unseren Nachtisch, einen weiteren “Mannipulator”. Da kam der Chef selber in die Stube und tat, was er sehr gern tut – er mischte sich unters Volk, soll heißen er setzte sich zu uns. Mein Blog-PC, ein eeePC, hatte sein Interesse geweckt. Ich stellte ihm das Blog vor und zeigte ihm natürlich auch meinen Artikel über seine Brauerei, wobei ihm das Bild von seinem Anhänger mit dem Biertreber ins Auge sprang:

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