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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Reutberger Josefi-Bock

reutberg_josefi_bock_titel.jpg Das schöne am Bloggen, nicht nur über Bier, ist dass man sich da sehr schön anderen interessierten Menschen mitteilen kann. Manche unserer Leser kenne ich sogar persönlich. Und ab und an kommt es dann schon mal vor, dass ich von einem Leser eine Kostprobe gestiftet bekomme, mit dem Auftrag, diese zu testen und einen kleinen Bericht darüber zu verfassen. Naja, Auftrag ist vielleicht etwas zu viel gesagt. Die Spender sind wahrscheinlich einfach nur neugierig, wie ich das Bier einschätze, das sie selbst auch schon getrunken haben. Der Josefi-Bock aus der Klosterbrauerei Reutberg ist so eine Leserspende.

Geruch

Beim Öffnen der Flasche kam mir ein satter fetter Malzduft entgegen. Eine fast schon mulmige Süße lag da in der Luft. Von Hopfen war kaum etwas zu merken. Das ist allerdings typisch für die kräftigen bayerischen Bockbiere und daher kein Nachteil. Schöner wäre es aber schon.

Optik

reutberg_josefi_bock_schaum.jpg reutberg_josefi_bock_eingeschenkt.jpg Optisch war der Josefi-Bock ein wahrer Traum. Ein für den Alkoholgehalt von 6,9 % vol. erstaunlich lang anhaltender Schaum lag über der herrlich dunkelorangen, ganz leicht ölig wirkenden Flüssigkeit. Entspricht vollkommen dem auf der Flasche angegebenen Stammwürzegehält von P17.

Geschmack

Wie schon der Geruch erwarten ließ, war der Bock eher süß, aber nicht übermäßig. Ausgewogen, würde ich sagen. Trotz der Öligkeit des Bieres war ich überrascht von seiner erfrischenden Spritzigkeit, die es sehr süffig werden lässt. Nur bei der Bittere konnte mich der Josef nicht überzeugen. Die Bittere war da, ja, aber sie war nicht die angenehme Hopfenbittere. Die könnte vielleicht sogar vom für die Farbe zuständigen Röstmalz stammen. Schade. Eine etwas deutlichere Hopfenblume hätte diesem Bier sicher ganz gut gestanden.

Fazit

Farbe: Top!

Geruch: Typisch Bock, sehr malzig.

Antrunk: süß, etwas ölig, trotzdem angenehm.

Rezenz: Überdurchschnittlich OK. Durstlöscherqualität.

Bittere: vorhanden, vermittelt aber nicht den typischen Hopfenduft und -geschmack. Hier steckt noch Potenzial zur Veredlung drin.

Alles in allem ein geradliniges Bockbier. Man kann es ruhig mitnehmen, wenn man es im Getränkemarkt sieht. Aber vielleicht nicht gleich einen ganzen Kasten, sondern gemischt mit ein paar anderen Böcken, natürlich vorausgesetzt, dass der Laden gut sortiert ist.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 28. April 2009 und wurde abgelegt unter "Bockbier, Klosterbrauerei, Oberbayern, ralf, saisonales Bier". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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