BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Bockbier

Ein paar Tage später haben wir wieder einen frischen Gaumen, um die dunklen Böcke ebenfalls zu verkosten:

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Der frische Jahrgang 2019:

Golden-braun steht er mit wenig Schaum im Glas. Ein leichter Honig-Duft entströmt, auch ein wenig würzige und hefige Noten riechen wir. Im Antrunk ist der Bock trotzdem nicht süß, sondern bietet würzige Honig-Aromen, wie Waldhonig. Man spürt viel Körper und er ist spritzig. Langsam klingt der Eindruck ab, ohne sich zu verändern. Ganz an Ende kommt noch etwas Herbheit dazu.

2018:

In der Farbnote ist er etwas dunkler, mit ein bisschen mehr Schaum. Er duftet intensiv nach süßem Honig! Süss ist auch der Antrunk, sehr Honig-stark. Dieser Block hat noch viel Körper, beinahe wie der frische 2019er, und sogar noch einen guten Rest Spritzigkeit. Der Abgang ist allerdings deutlich schneller. 

2017:

Hoppala, der schäumt ja über! Der Duft ist mehr nach Karamell als nach Honig, und zarter. Auch im Antrunk ist dieser Bock erst karamellig, dann süßer werdend. Der Körper ist malzig und das Mundgefühl fest. Im Abgang wird es dann würzig. Manche von uns fanden diese Übergänge zu hart, anderen hat es sehr gefallen. 

2015:

Auch dieser ganz alte Bock schäumt noch erstaunlich über. Der Hammer aber ist sein brutaler Duft nach Honig! Der Antrunk hat aber deutlich weniger Honigarona, man muss schon einen vollem Mund nehmen. Körper, Vollmundigkeit ist leider gar keine mehr übrig. Im Abgang kommt dann noch etwas Waldhonig-Würzigkeit nach.

Fazit:

Bei diesen Bier sind wir uns deutlich uneinig, was die Bewertung der Reifung über die Jahre angeht. Den aktuellen 2019er finden fast alle den größten Genuß, aber der 2017er mit seiner Komplexität steht dem nicht nach. 

Wir sind schon gespannt auf die Entwicklung nächstes Jahr!

 

benhur, 01.01.2020, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

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Seit ein paar Jahren nun schon finden die Treuchtlinger Blogger die Gelegenheit, die Wettelsheimer Böcke der Brauerei Strauß aus verschiedenen Jahrgängen  – jeweils hell und bernstein – im direkten Vergleich zu verkosten. Dieses Jahr fanden wir in unseren wohl gekühlten und dunkel gelagerten Beständen noch folgende Jahrgänge, zunächst vom Hellen Bock: 

Der frische Jahrgang 2019:

Gleich vorneweg muss man sagen, dieses Bier ist ein Traum: schöne goldene Farbe, klarglänzend, mit wenig, aber edel wirkendem Schaum. Der Duft ist zart getreidig, mit einem Hauch von Karamell und grasiger Würze. Würzig ist auch der Antrunk, weich cremig und vollmundig füllt sich der Gaumen, das alles ist nicht zu süß, aber ganz fein abgerundet und traumhaft stimmig. Der beste Bock, der je aus Wettelsheim kam – aber sagen wir das nicht jedes Jahr?!

2018:

Dieselbe Farbe, der Schaum nur wenig dünner, aber ein ganz toller Duft nach Honig! Aber im Antrunk vermissen wir die würzigen Noten, zumal sie leider auch nicht durch Honigaromen kompensiert werden. Das Bier ist flach und leer, hat gar keinen Körper, als wäre alles Leben verpufft … Hm, die restlichen Flaschen des letzten Jahres werden wir definitiv lieber noch ein Jahr stehen lassen.

2017:

Auch dieser Bock hat diesselbe schöne goldene Optik, kaum mehr Schaum, aber das ist ok. Ein schöner Honigduft liegt über dem Glas, nicht ganz so stark wie beim jüngeren „Alten“. Jetzt setzt sich dieser Duft aber angenehm im Antrunk fort: fein karamellig, nicht zu süß. Mit angenehmen Körper breitet sich das Aroma durch den Gaumen aus und verhallt sanft im immer noch Honig-fruchtigen Abgang.

2015:

Unser ältester heller Bock ist schon deutlich trüb und fast ganz ohne Schaum. Auch hier duftet Honig, aber nicht so stark. Der Antrunk ist  etwas wässrig, aber auch noch leicht karamellig. Es fehlt in der Mitte der Eindruck von Körper, im Abgang kommen aber sogar herbe Eindrücke durch, dazu auch ein wärmendes Gefühl von Alkohol. 

Unsere Eindrücke sind erstaunlich einhellig: Man muß den richtigen Zeitpunkt erwischen!

Wir finden den aktuellen, frischen Bock von 2019 den Gelungendsten, den mit den allerbesten Geschmackseindrücken.

Auch der nun 2jährige von 2017 ist ein Genuß.

Der 4jährige von 2015 ist eigentlich schon zu alt, denn der war letztes Jahr viel besser.

Gar nicht geht der 1jährige von 2018, der muss noch reifen.

benhur, 31.12.2019, 16:04 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Nov ’19Dez
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Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Nein, nicht ganz. Aber wenn der Haidhauser Weihnachtsmarkt seine Standeln öffnet, insbesondere das Christmatorstandl, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Am Dienstag geht es los, wie immer bis Heiligabend.

Vor zehn Jahren haben wir den Christmator hier zum ersten Mal vorgestellt. Ein kleines Jubiläum also für das BLOG-UMS-BIER, der Christmator 2019. Und wohlgemerkt – der kommt von Paulaner! Doch das hat uns nie gestört, ganz im Gegenteil 😉 .

Krug Bockbier

 

 

 

Auf unserer Tour durch die fränkische Schweiz hielten wir in Waischenfeld/Breitenlesau beim Krug Bräu.  Diese Brauerei besteht seit 1834 und wird von Konrad Krug betrieben.  Wir erbeuteten Bockbier und das Dunkle Lager vom Krug. Der Brauereigasthof liegt direkt an der Straße, wir konnten nicht einfach so vorbei fahren. Eine ältere Dame stieg in den Keller hinunter und gab uns die letzten Bockbiere und noch enige Lager Biere. weiterlesen… »

Oak Man

 

 

 

Heute haben wir den Oak Man und den Oak Boy von unserem Hausbrauer Bernhard Hecht, im Vergleich probiert. weiterlesen… »

2019 - Augustiner Heller Bock Jedes Jahr freue ich mich im Frühjahr auf die Maibocksaison. Einer meiner liebsten unter den Maiböcken ist der Helle Bock von Augustiner. Beginn der Saison ist bei Augustiner immer am 23. April, dem „Tag des Bieres“ zur Feier des Bayerischen Reinheitsgebots. Besonders lieb habe ich den Hellen Bock in einer Augustiner Wirtschaft, wo er im Fass gut gepflegt ist. Gerne aber kaufe ich mir auch einen Träger für daheim. Jeder Münchner kennt die blauen Augustiner Tragerl mit den dickbauchigeren Halbeflaschen, die im Volksmund sogar „Augustinerflasche“ genannt werden. Offiziell heißt diese Flaschenform „Euro-Flasche“. Doch oh Wunder, was? Im Getränkemarkt stehen in diesem Jahr nur Kästen mit kleinen 0,33l Flaschen Heller Bock! Was ist da los?

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ralf, 08.05.2019, 19:23 | Abgelegt unter: Bockbier,Maibock,Oberbayern,ralf | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Nov ’17
28
11:00

Advent, die Zeit der Weihnachtsmärkte. Christkindlmarkt sagt man in München, wo das „Kindl“ wohnt. In Augsburg und Nürnberg ist es der Christkindlesmarkt. Bei diesen Worten denke ich an die vielen Verkaufsstände mit ihren weihnachtlichen Sachen. Warme Kleidungsstücke aus Wolle etwa haben meine Eltern früher auf den Augsburger Markt gelockt. Eine neue Jacke für den Papa, Handschuhe für die Mama. Und für mich gab’s eine Bratwurst in der Semmel, für Glühwein war ich noch zu klein. Achja, „Glühmarkt“ sagte man doch auch schon mal zu diesen Weihnachtsmärkten. weiterlesen… »

ralf, 28.11.2017, 10:11 | Abgelegt unter: Bockbier,ralf,Termine,Winterbier | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
Giesinger Munique

Was die Nachbarschaftsbrauerei Giesinger angeht, habe ich euch bisher noch einen Bericht zu einem wirklich besonderen Bier vorenthalten. Inzwischen ist alles ausgetrunken, leider, aber ich möchte trotzdem was erzählen über das „Munique“:
Erst mal ist es ein schönes Wortspiel aus „munich“ und „unique“, also München und einmalig. Aus München ist’s, ganz klar, aber was macht es so einmalig?

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benhur, 04.11.2017, 21:15 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Oberbayern | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schanzenbräu Roter Bock mit tollen Etikett Schanzenbräu Roter Bock eigschenkt "Bärenfarbe"!

Da fahre ich doch einfach mal so, um zu schauen, was es denn so alles gibt, bzw. was ich mir heute als  Feierabendbier mit nehme, bei der Schanzenbräu-Brauerei in Nürnbergs Westen vorbei.

Prompt gibt’s noch ein paar Flaschen vom „Roten Bock“! Da der erste Sud heuer schnell weg war, haben sie noch einmal nachgebraut.

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oliverxt77, 27.05.2017, 18:20 | Abgelegt unter: Bockbier,oliverxt77,Privatbrauerei | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Fürst Carl Josefi Bock 2017Mit Spannung erwarten wir jedes Jahr das „Meisterstück“ des Braumeisters der Fürst Carl Brauerei in Ellingen: den Josefi-Bock zu Ehren des Schutzpatrons der Handwerker. Gestern wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt; angezapft durch den bayrischen Kultus-Minister Dr. Ludwig Spaenle. Seit heute morgen ist er auch für „normal-sterbliche“ in ausgewählten Getränkeläden erhältlich. weiterlesen… »

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