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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Bockbier

Kneitinger Bock Wenn wir in Regensburg sind und ein bisschen Zeit haben (und man sollte in Regensburg unbedingt Zeit haben!), schlendern wir gern zum Kneitinger Bräu östlich der Altstadt. Die Wirtschaft in der alten Brauerei ist urig, wenn auch touristisch gut besucht. Die traditionelle bayrische Küche ist gut, aber der Höhepunkt ist das Bockbier, das es nur im Winter gibt:

Tiefdunkelbraun mit leichtem Rotschimmer, glanzfein im Kelch, schmeichelt es schon dem Auge. Der cremige Schaum lässt zarte Kaffeeröstaromen erschnuppern. Mild-röstig und mit genau abgestimmter Bittere sowie einem kräftigen beerigen Malzaroma überzeugt der Bock auf ganzer Linie. Keine Überraschungen, kein Schnickschnack, nur ein ganz toller klassischer dunkler Bock! Das lohnt sich! 

Für den Rückweg empfiehlt sich übrigens ein Spaziergang links der Donau, da hat man einen tollen Blick auf die Altstadt und kann über die berühmte Steinerne Brücke gehen.

benhur, 03.01.2017, 15:53 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Oberpfalz | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Dieses Weihnachten hatten wir die Gelegenheit, einen Vergleich von zwei Jahrgängen des Weihnachtsbocks der Brauerei Strauß, Wettelsheim, anzustellen – und zwar beide, den Hellen und den Dunklen Bock! Außerdem hatten wir natürlich auch zeitnah die normalen Hellen und Märzen von Strauß auf unserer Getränkekarte, und ein ebenfalls gut gelagertes Josephi-Bock von Fürst Carl, Ellingen, und zwar vom Frühjahr diesen Jahres.

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benhur, 31.12.2016, 18:51 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Winterbier | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

20160724_124514 Inspiriert vom Bericht des Bayrischen Fernsehen über die Landesausstellung 500 Jahre Reinheitsgebot in Aldersbach, bei dem Markus Raupach u.a. einen Fürst Carl Winterboch zu Eisbock verarbeitet hat, habe ich das aus Langeweile auch mal probiert. weiterlesen… »

willi, 18.09.2016, 13:19 | Abgelegt unter: Allgemeines,Bockbier,Franken,Starkbier,willi | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Etz, wo meine Fastenzeit endlich vorbei ist, mache ich mich wieder mal auf, einen Beitrag zu schreiben. Seit mehreren Wochen lagert nämlich ein Bock aus dem Nachbarbundesland in meinem Bierlager. Es ist der Dunkle Bock der Rosenbrauerei Pößneck/Thüringen. Die Zahl 1866 ist sehr schön in Wasserzeichen-Art auf dem Schriftzug unterlegt. Eine Anspielung auf alte Zeiten und wohl für die Preussen bestimmt. Bockbier soll ja aus Einbeck kommen. Schon beim Ansehen des Etiketts muß ich schmunzeln, heißt doch ein Taschenbuch eines Bekannten „Rache für 1866“. Darin geht es aber nicht mal im Entferntesten um Bier. Allerdings kann ich auch auf der Homepage, die eigentlich sehr viel über die Entstehung und Geschichte der Brauerei verrät, nichts zum Datum 1866 entdecken.

Von wegen „Deutscher Krieg“ und so. weiterlesen… »

oliverxt77, 13.04.2015, 20:14 | Abgelegt unter: Bockbier,oliverxt77,Thüringen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
MaiselFriendsChocolateBock

Gut ein Jahr nach dem ersten der Spezialbiere aus der Serie Maisel & Friends soll es heute zum Festessen die zweite Sorte geben: den Chocolate Bock. Traditionell gibt es zum Essen selbst bei uns aber Weißwein, da trifft es sich hervorragend, dass dieser Bock doch eher nach Dessert-Bier klingt und den Übergang zwischen Hauptgericht und Nachtisch schaffen darf. weiterlesen… »

benhur, 24.12.2014, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ein Besuch in Alzey bietet wieder mal die Möglichkeit, direkt beim Volkerbräu einzukaufen. Wie passend, dass gerade Endspiel ist und man sowieso ein wenig Vorrat braucht ;-). Wir nehmen einfach wieder von allem eine 1-L-Flasche. Neben den bisher schon besprochenen Sorten sind diesmal auch zwei Bockbiere dabei.

Bock

Der heißt einfach nur so, ist aber offensichtlich ein heller Bock – so hell wie das Haferbier. Er besticht sowohl in der Nase als auch im Gaumen durch seine tollen fruchtigen Noten, ein wahrer Karibik-Fruchtkorb. Und süffig ist der! Man kann ihn trinken wie eine Maracuja-Schorle, ohne dass man irgendwie vom Alkohol erdrückt würde. Ein fantastisches Sommerbier für auf der Terasse!

Dunkler Bock

Der ist zwar dunkler, aber eher Bernstein, und könnte anderswo auch noch als heller Bock durchgehen. Auch geschmacklich eine ganz andere Welt: ein bischen malzig, aber auch fruchtig, und ebenso würzig. Insgesamt sehr ausgewogen und ausgereift, sehr kunstvoll, sehr gelungen, man möchte sagen: fehlerfrei – fast schon zu perfekt…

Wieder mal bin ich stark beeindruckt, was Dieter Birk da auf die Beine stellt, bei der Sortenvielfalt solche perfekten Varianten zu schaffen.

benhur, 13.07.2014, 20:00 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Rheinland-Pfalz | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Beim  Fränkischen Bierfest im Nürnberger Burggraben war heuer ein extra Craftbierstand mit allerlei interessanten Biergetränken. Alle in vornehm wirkenden Weinflaschen. Bis auf eine kleine Stumpenflasche mit giftgrünem Etikett. Sofort fiel mir das Schanzenlogo auf und der tolle Spruch der darauf pangerte:“Dem Loni sein Bock“ weiterlesen… »

Bei unserem Köln-Besuch anlässlich des Festivals der Bierkulturen haben wir natürlich auch nicht versäumt, die Kölsch- (und Düsseldorfer Alt-) Brauereien „abzuklappern“, also mindestens so lange zu besuchen, dass man auch einen Eindruck von der jeweiligen Athmosphäre bekommt und ihre Spezialitäten verkosten kann. Auf dem Weg von einer zur nächsten Kneipe fiel unser Blick in ein Schaufenster mit Bieren, von denen der aufmerksamste unserer Gruppe tatsächlich ein uns unbekanntes entdeckte. Aslo haben wir gleich nachrecherchiert und eine Adresse aufindig gemacht: im sog. Kwartier Latäng – hach, mir gefällt diese unverfrorene Schreibweise 😉 – gibt es eine Bio-Brauerei, die sich den heimischen Bierstilen verschrieben hat und nebenan auch einen Ausschank betreibt: das Brauhaus Heller.

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EiswerkWeizenbockMandarin

Oft komme ich ja nicht ins Eiswerk, aber beim letzten Besuch habe ich mir auch eine der teuren 0,7l-Flaschen mitgenommen für eine schöne Gelegenheit. Und zwar den Weizenbock Mandarin, mit dem allseits (und auch bei uns) beliebten Mode-Hopfen Mandarina Bavaria.

In den Verkostungsgläsern sieht er schon mal fein aus: matt-trübes Goldgelb mit großem Schaum, der glatt an der Glaswand abgleitet. Ein leicht würziger und stark mandariniger Duft stimmt die Nase ein. Auch geschmacklich ist er stimmig und erfüllt die (hohen) Erwartungen: vor allem Fruchtigkeit im Antrunk, eine stark bizzelige Rezenz und ein kurzer knackiger Abgang ohne Bittere. Die Stärke von 6,9% ist nicht zu spüren, der Bock wirkt sehr leicht und erfrischend.

Ein sehr schönes Bier, aber eigentlich keins zum Sinnieren und Zerlegen, sondern eins zum einfach Genießen. Das sollte dann aber in 0,3l-Flaschen pro Person für einen deutlich akzeptableren Preis zu haben sein…

Ich bekomme ja jetzt schon von Arbeitskollegen von Freunden Biere zur Verkostung gebracht. Das ist toll, auch wenn ich mit „in irgendeinem Dorf da gibt’s so eine Brauerei – magst du das verkosten?“ erst mal nichts anangen kann. Im Zweifeslfall aber immer her damit!

Als ich die Flaschen sah, musste ich schon mal schmunzeln, denn mindestens der Name ist orginell: der Bräu z‘ Loh ist natürlich aus Loh, ähem, bei Dorfen, bei München …

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