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Die Forschungsbrauerei braut zum letzten mal!

Doch „Don’t panic!“ – Die Forschungsbrauerei braut in dieser Woche zwar zum letzten mal, aber NICHT zum allerletzten mal. Also erst mal tief durchatmen, und dann ganz langsam weiterlesen …

In dieser Woche steht ein landwirtschaftlicher Anhänger neben dem Sudhaus der Forschungsbrauerei. Das ist in einer Brauerei immer das deutliche Zeichen dafür, dass dort gerade gebraut wird. In diese Transportgefährte wird nämlich immer der Biertreber gekippt, der dann von Landwirten gerne als Tierfutter – nicht „Bierfutter“ – verwendet wird. Beim Boandlbräu habe ich schon mal ausführlich über den Biertreber berichtet: Siehe mein früherer Beitrag dazu.

20090616_forschungsbrauerei_treberanhaenger.jpg Vom Bereitstehen des Treber-Anhängers konnte ich also erschließen, dass in dieser Woche wohl in der Forschungsbrauerei gebraut wird. Ich weiß aber auch, dass die Forschungsbrauerei ihr Bier außerordentlich lange lagert: Das Bier zum Fastenbieranstich im März wird immer bereits im Oktober des Vorjahres gebraut. Also habe ich kurz überschlagen: Juni, Juli, August, September, Oktober – im Oktober schließt die Brauerei ja für den Winter – das macht vier Monate! Ziemlich kurz für ein Forschungsbier, dachte ich mir. Ich habe den Wirt und Diplombraumeister Stefan Jakob also mal auf den Anhänger angesprochen Und er bestätigte mir meine Vermutung: Ja, in dieser Woche wird tatsächlich gebraut, und zwar von heute, Dienstag, bis Donnerstag. Und es ist wahrscheinlich auch wirklich der letzte Brauvorgang für das laufende Jahr 2009, sagte Stefan.

Es sei denn, alle Blogleser kommen ab sofort täglich (außer montags, da ist Ruhetag) nach Perlach. Dann könnte es sein, dass noch ein mal nachgebraut werden muss! 😛

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 16. Juni 2009 und wurde abgelegt unter "Oberbayern, Privatbrauerei, ralf". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. Alfred Merklein sagt:

    Sorry,
    Bauern essen normalerweise keine Treber!!
    Treber werden von Bauern nicht als „Bierfutter“ sondern als „Tierfutter“ verwendet!

  2. ralf sagt:

    Ooops! Damit hast Du auch vollkommen recht. Das war wohl ein „Freud’scher“ 😉 . Es sollte nämlich in der Tat „Tierfutter“ heissen. Werde es gleich ausbessern…
    Gruß
    Ralf

  3. ralf sagt:

    Tja, als ich diesen Artikel im vergangenen Jahr geschrieben habe, war das eher ironisch gemeint, mit dem „zum letzten mal“.

    Heuer, 2010, ist allerdings wirklich großes „do panic!“ 😯 angesagt. Stefan Jakob gibt als Pächter der Forschungsbrauerei auf. Seinen letzten Sud hat er heuer schon längst wieder gesiedet, und es könnte wirklich sein allerletzter Sud von Forschungsbier gewesen sein.

    Wie es weiter geht, ist ungewiss. Die Familie Jakob möchte die Brauerei aber weiter betreiben, notfalls ohne Sohn Stefan. Gesucht wird ein Pächter, der das Bräustüberl UND die Brauerei betreiben kann.

    Na Prost, kann dich da nur sagen. Das wird nicht einfach für die Jakobs und die Forschungsbrauerei. Von den langjährigen, teilweise jahrzehntelangen Stammgästen ganz zu schweigen …

  4. johanna esche sagt:

    Schade um diese traditionelle kleine aber feine
    Gasthaus-Brauerei.

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