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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Flensburger Pilsner

Zur Reportage des NDR Fernsehens, „Flensburger – das Bier mit dem Plopp“, habe ich mir selbstverständlich ein paar Flaschen Flens gekauft. Im Gegensatz zu den neuen Bierkreationen, mit neueren Hopfensorten eingebrauten Edelbieren, sind bei mir die doch sehr trockenen Pilse aus dem Norden nicht so beliebt. Zu wenig geschmeidig liegen sie in der Kehle. Gespannt auf das durch den Comic „Werner“ berühmte Plopp, lasse ich den Verschluß knallen. Und wie! Eine kurze Hopfenfahne entweicht den niedlichen Flaschen. Zur Farbdemonstration schenke ich mir das Flens in ein Glas ein. Sehr hell und klar. Fein schaumig, ein Schaum, der auch einige Zeit stehen bleibt. Normalerweise trinkt man es direkt aus den „Steinieflaschen“. Hier mit Bügelverschluss! Ich muss gestehen, dass mir der vollmundige Antritt im Gaumen gefällt! Auch die Frische beim Schlucken gefällt. Lediglich die nicht enden wollende Herbe stört dann doch.

Ein kurzer und erfrischender Genuss ist es aber auf jeden Fall!

Soweit ich weiß, gibt’s im Norden auch noch die anderen Biere von Flens. Ob da was für mich dabei ist?!

 

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 13. Oktober 2013 und wurde abgelegt unter "oliverxt77, Pils, Privatbrauerei, Schleswig-Holstein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. Uwe sagt:

    Bezüglich der Herbe muss ich Dir recht geben. Wenn Du das Flens ohne was zu essen trinkst ist es wirklich unangenehm. Aber zum Essen, z.B. mit Räucheraal oder Krabbenbrot kommt so ein Flens richtig gut.

  2. planespotta sagt:

    Bei „Flensburger“ muss ich doch seit langer Zeit wieder mal einen Kommentar posten: Ab und zu mal ein Flens (Pils!) in Sueddeutschland wegen der „Exotik“ zu trinken ist in Ordnung, schlimm wird es aber, wenn man in Flensburg wohnt. Dort und in der ganzen Umgebung hat die Brauerei fast das Monopol und es ist kaum eine Wirtschaft zu finden, die auch andere Marken ausschenkt.

    Fuer ein nordeutsches Pils ist es uebrigens gar nicht so herb, eher am milden Ende der Skala. Am Flaschenflens stoert mich v.a. die Unausgewogenheit, es gibt wesentlich harmonischere Pilssorten im Land. Wirklich lecker ist eigentlich nur das Flens vom Fass, das ganz anders schmeckt als Flens aus der Buegelflasche.

    Auf die anderen Biere von Flens wuerde ich meine Hoffnungen nicht setzen, Flensburger ist aus gutem Grund fuer das Pils bekannt. Das Dunkel weiss nicht so recht was es sein will (Dunkel oder Pils), Gold ist vollkommen geschmacklos und der „Versuch eines Weizesn“ bleibt auch ein solcher…). Einzig das Kellerbier ist neben dem Pils halbwegs ertraeglich. Aber gluecklicherweise muss man ja nicht seinen ganzen Bierbedarf bei der Flensburger Brauerei decken 😉

    Nich lang schnacken, Kopp in Nacken! Prost!

  3. Ulrich sagt:

    Allein die Tatsache, dass es sich beim Flens noch um eine Familienbrauerei mit Tradition handelt finde ich schon einmal sehr sympathisch.
    ->Vom letzten Sommerurlaub bei Schleswig ist mir auch insbesondere das unfiltrierte Kellerbier positiv in Erinnerung geblieben. Der Bügelverschluss dient, obwohl vermutlich deutlich teurer in der Herstellung, inzwischen der schnellen Wieder-Erkennung und daher auch so mit „Plopp“ vermarktet. (S. NDR-Doku).
    VG Ulrich

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